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Jugendzeit

Jens Lehmann begann seine Karriere im Alter von sechs Jahren als Feldspieler bei DJK Heisingen - als Stürmer! Im Jahr 1978 wechselte er zu Schwarz-Weiß Essen, erst dort spielte er als Torhüter - vielleicht weil er feststellte, dass Oliver Bierhoff, der zusammen mit ihm bei Schwarz-Weiß Essen Fußball spielte, doch der bessere Stürmer war. 1986 errang er seinen ersten großen Erfolg, mit der B-Jugend seines Vereins wurde er Zweiter in der Meisterschaft. Ein Jahr später wechselte er zu Schalke 04.

Schalke 04

Er spielte insgesamt 10 Jahre für die Knappen und erlebte in diesen Jahren alle Höhen und Tiefen des Profifußballs. Zunächst kämpfte er sich zur Nummer eins, erlebte dann aber durch eine schwere Knieverletzung (1992) und eine sportliche Krise (1993) Rückschläge. Nach seiner Knieverletzung war die Fortsetzung seiner Karriere stark gefährdet. Erst ein Jahr später meldete sich Jens Lehmann in der Bundesliga wieder zurück. Allerdings gab es in der Saison 1993/94 den nächsten Rückschlag als er bei einem Spiel gegen Leverkusen bereits in der Halbzeit nach 3 Gegentoren ausgewechselt wurde - und aus Frust in der Halbzeitpause mit der Straßenbahn einfach nach Hause fuhr ...
Damals dachte er daran, Schalke zu verlassen, aber er biss sich durch. 1997 wurde er zum Helden, als er im UEFA-Cup-Endspiel gegen Inter Mailand im Elfmeterschießen glänzte

Er hatte mit glänzender "psychologischer Kriegsführung" und einem Spickzettel (ja, den gab's damals schon!) die Basis für den Erfolg gelegt. Gleich den ersten "Elfer" von Zamorano hielt er und zum Schützen Winter meinte er nur im Vorbeigehen: "Ich bleibe sowieso in der Mitte stehen!" Winter versagten prompt die Nerven, er schoss kläglich daneben. Voll konzentriert bekam Jens Lehmann das im Gegensatz zu allen anderen noch nicht einmal richtig mit. Als wenige Sekunden später Marc Wilmots zum entscheidenden 4:1 traf, wunderte er sich über den einsetzenden Freudentaumel. "Ich dachte: Warum dreht der Willi bloß zur Ehrenrunde ab? Ich wollte mich auf den nächsten Elfer konzentrieren - irgendwie musste ich mich verzählt haben." (siehe hierzu auch Artikel: Lehmann liest vor dem Elfmeter)

 

 

Einen Monat, nachdem er zum UEFA-Cup-Helden avancierte, schrieb Jens Lehmann erneut Geschichte: Er erzielte das erste Feldtor eines Torwarts in der Bundesliga: Ein Kopfball zum 2:2-Ausgleich in der Schlussminute gegen die Erzrivalen Borussia Dortmund.

 

 


Das 1. Feldtor eines Torwarts in der Bundesligageschichte:

 
 

AC Mailand

Nach den überzeugenden Leistungen bei den internationalen Spielen und in der Bundesliga wechselte Jens Lehmann 1998 zum AC Milan, wo bereits sein alter Kumpel aus Essener Zeiten, Oliver Bierhoff, spielte. Doch er konnte sich nicht gegen Sebastiano Rossi durchsetzen und musste nach nur 5 Ligaspielen seinen Stammplatz wieder abgegeben. Bereits in der Winterpause wechselte Jens Lehmann wieder zurück nach Deutschland - nachdem er 10 Jahre für Schalke gespielt hatte ausgerechnet zu Borussia Dortmund ...
 

Borussia Dortmund

In Dortmund wurde er, wie man sich denken kann, nicht von allen Anhängern des BVB mit offenen Armen empfangen. Seine Leistungen waren zu Beginn auch nicht immer überragend.
Es dauerte bis zur Saison 2000/01 bis Jens Lehmann konstant gute Leistungen beim BVB zeigte und sich mit der Mannschaft für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren konnte. Im UEFA-Cup schaffte es die Borussia bis ins Finale gegen die Platzherren von Feyenoord Rotterdam. Dort unterlag das Team aber nach großem Kampf den Holländern. Bereits nach einer halben Stunde musste Jürgen Kohler in seinem letzten Pflichtspiel wegen einer Notbremse den Platz verlassen. Danach stemmten sich die Borussen in Unterzahl zweimal gegen einen Zwei-Tore-Rückstand. Feyenoord aber rettete den knappen Sieg über die Zeit.


In der Saison 2001/02 feierte Jens Lehmann mit dem BVB den größten nationalen Erfolg
. Nach einem an Spannung kaum zu überbietenden 34. Spieltag, der einen Dreikampf mit Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München um den Titel erlebte und einer nicht minder aufreibenden Saison holte Borussia Dortmund die deutsche Meisterschaft.

Dennoch denkt Jens Lehmann heute mit gemischten Gefühlen an Borussia Dortmund zurück, obwohl er in seiner Dortmunder Zeit seine heutige Frau Conny kennen lernte und so in Westfalen zumindest sein privates Glück fand. Sportlich gesehen bezeichnete es Jens Lehmann einmal als "eine seiner lehrreichsten Erfahrungen, bei Borussia Dortmund von Fans beleidigt und geschlagen" zu werden.

 

 

 

 FC Arsenal London

Im Sommer 2003 wechselte Jens Lehmann dann zu Arsenal London. Für eine Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte er sich dem englischen Spitzen- und Traditionsklub anschließen. Mit dem Wechsel zu Arsenal hatte er mit fast 34 Jahren nochmals die einmalige Gelegenheit, eine zur Bundesliga unterschiedliche Spielweise eines Spitzenklubs der Premier League kennen zu lernen.

Gleich in der ersten Saison spielte Jens Lehmann in der Liga sehr stark. Die Mannschaft holte sich im Jahr 2004 mit nur 26 Gegentoren und elf Punkten Vorsprung die englische Meisterschaft und gewann die Premier League, ohne auch nur ein Spiel zu verlieren. Arsenal war somit das erste Team, das dieses Kunststück von Preston North End in der ersten Saison 1888/89 der Premier League wiederholen konnte. Die Preston-Spieler wurden damals 'The Invincibles' (Die Unbesiegbaren) betitelt, Arsène Wengers Mannschaft wurden nun zu 'The Untouchables'.

 So sehen Sieger aus ...

 

Die Beginn der Saison 2004/05 gestaltete sich für Jens Lehmann zuerst als sehr schwierig. In dieser Saison verlor er zwischenzeitlich seinen Stammplatz an den Spanier Manuel Almunia. Nachdem dieser allerdings auch nicht gerade überzeugte, eroberte sich Jens Lehmann durch überragende Leistungen zwischen den Pfosten seinen Stammplatz zurück. Mit konstanten Leistungen auf sehr hohen Niveau konnte sich Arsenal in der Schlussphase der Saison noch die Vizemeisterschaft sichern. 

Im Endspiel um den prestigeträchtigen FA CUP standen sich in diesem Jahr der FC Arsenal und Dauerrivale Manchester United gegenüber. Manchester dominierte dieses Endspiel, die Stürmer um Paul Scholes kamen aber nicht am überragend haltenden Jens Lehmann vorbei und so ging es nach einem 0:0 nach Verlängerung ins Elfmeterschießen. Arsenal verwandelte alle seine Elfmeter und als auch Van Nistelrooy, Cristiano Ronaldo, Wayne Ronney und Roy Keane für Manchester trafen, trat Paul Scholes als letzter Elfmeterschütze der ersten Fünf an - Jens Lehmann hielt den Schuss und führte Arsenal somit zum Gewinn des FA Cups 2005.

 

 

Der FA-Cup Sieg in einer BBC-Zusammenfassung - inkl. Jens Lehmann Interview

 

 

In der Saison 2005/06 genoss Jens Lehmann das volle Vertrauen von Arsène Wenger. In der Meisterschaft reichte es immerhin zur erneuten Qualifikation für die Champions League. Dabei kam er in allen Saisonspielen zum Einsatz und musste in den 38 Ligaspielen insgesamt nur 31 Gegentore hinnehmen. Besonders in der Champions League konnte Jens Lehmann in der Saison 2005/06 die Fans und Medien mit überragenden Spielen überzeugen. Jens Lehmann blieb in der Champions League 852 Minuten ohne Gegentor, so lange wie kein anderer Torhüter je zuvor

Im Spiel gegen Real Madrid hielt er überragend und im Halbfinalspiel gegen Villareal sicherte Jens Lehmann durch einen gehaltenen Elfmeter von Juan Román Riquelme in der 90. Minute den Finaleinzug. Im anschließenden Finale gegen den FC Barcelona nahm die überragende Champions League Saison des Jens Lehmann nach 18 Minuten ein jähes Ende. Er sah die rote Karte, als er außerhalb des Strafraums ein Gegentor durch den allein auf ihn zustürmenden Eto'o verhindern wollte - das Spiel ging 1:2 verloren.

Trauriges Ende eines Champions-League Traumes ...

 

Im August 2006 wurde Jens Lehmann dennoch zum "Besten Torwart" der UEFA-Saison 2005/06 in der Champions-League ausgezeichnet.

 

Die Saison 2006/07 endete für Arsenal eher enttäuschend. Man war zwar am Ende in der Meisterschaft unter den besten vier Mannschaften, aber unterlag im Achtelfinale der Champions League und scheiterte zudem in der fünften Runde des FA Cups.

Jens Lehmann verlängerte im Mai 2007 seinen Vertrag noch einmal um ein weiteres Jahr. Die Saison begann aber alles andere als hoffnungsvoll. Erst leistete er sich in der Premier League zwei deftige Schnitzer, dann verletzte er sich auch noch zweimal und fiel für einige Wochen aus. Am 13. Oktober 2007 feierte er zwar im Dress der Nationalmannschaft gegen Irland ein vielbeachtetes, starkes Comeback, dennoch entschied sich sein Vereinstrainer Arsène Wenger, aus Gründer der "Kontuinität" (Arsenal war immerhin Tabellenführer) weiterhin auf die Nr. 2 Manuel Almunia zu setzen. Die Zurücksetzung ins zweite Glied war für Jens Lehmann eine schwere Demütigung, was er seinem Trainer auch öffentlich vorwarf ...
Da er an Almunia anscheinend nicht mehr vorbei kam schien selbst eine Rückkehr in die Bundesliga in der Winterpause nicht ausgeschlossen. Einer Rückkehr zu seinem alten Verein Borussia Dortumnd erteilte Jens Lehmann jedoch nach reiflicher Überlegung vor allem aus familiären Gründen eine Absage.

Im letzten Saisonspiel gegen den FC Everton wurde er kurz vor Schluss eingewechselt, um ihm den Abschied von den Anhängern des Klubs zu ermöglichen.

 

 

 

VfB Stuttgart - ab Juli 2008

Am 3. Juni 2008 wurde bekannt gegeben, dass Jens Lehmann ab der Saison 2008/09 zum VfB Stuttgart wechseln wird. Er erhielt auf eigenen Wunsch einen Einjahresvertrag. Bei seinem ersten Training mit dem VfB Stuttgart am 24. Juli 2008 wurde er von den Fans begeistert empfangen.

 

Dort unterschrieb er zunächst einen Einjahresvertrag, den er später bis Sommer 2010 verlängerte.

Nachdem Jens Lehmann mit dem VfB in der Saison 2008/09 nach dem vierzehnten Spieltag mit achtzehn Punkten nur auf dem elften Tabellenplatz stand, wurde der Trainer Armin Veh entlassen und durch den neuen Teamchef Markus Babbel ersetzt. Unter Babbels Leitung steigerte sich die Mannschaft enorm und belegte in der Abschlusstabelle den 3. Platz, so dass der VfB die Chance erhält, sich durch zwei Entscheidungsspiele noch für die Champions League 2009/10 zu qualifizieren.

 

 

 

 

 

Erfolge (Quelle: Wikipedia)


Auszeichnungen

  • Bester Torhüter Europas: 1997, 2006

  • Bester Torhüter der Premier League: 2004

  • Man of the Match, FA Cup Finale '05: 2005:

Nationale Vereinswettbewerbe

  • 1x Deutscher Meister (2002)

  • 1x Englischer Meister (2004)

  • 1x Italienischer Meister (1999)

  • 1x Englischer FA-Cup-Sieger (2005)

Internationale Vereinswettbewerbe

  • 1x UEFA-Pokal-Sieger (1997)

  • 1x Champions-League-Finalist (2006)

  • 1x UEFA-Pokal-Finalist (2002)

  • 1x Champions-League-Viertelfinalist (2005)

  • 1x UEFA-Pokal-Viertelfinalist (1998)

  • 3x Champions-League-Achtelfinalist (2000, 2003, 2004)
     

.. to be continued
 


 


 

 

 

     
 
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