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Karriere in der Nationalelf

Lehmanns Karriere in der Nationalmannschaft begann 1998 bei einem 2:0 Sieg im Oman. Er nahmen bei den Weltmeisterschaften 1998, 2002 und bei den Europameisterschaften 2000 und 2004 als zweiter Torwart hinter Oliver Kahn teil.

Durch den neuen Bundestrainer Klinsmann eröffnete sich für Jens Lehmann die Möglichkeit, für den Stammplatz im Tor der deutschen Nationalmannschaft kämpfen zu können. Diese einmalige Chance nutzte er - Im April 2006 verkündete Klinsmann, dass Jens Lehmann das Tor der Deutschen bei der WM hüten werde.

In der Nationalmannschaft hält er den Rekord der längsten Serie ohne Gegentor: Beim Freundschaftspiel gegen Österreich im Februar 2008 (Endstand 3:0) überbot er seinen eigenen Rekord und war bis zum 2:2 gegen Weißrussland im Mai 2008 insgesamt 681 Minuten ohne Gegentor.

 

WM 2006

Während der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland verhalf Jens Lehmann am 30. Juni 2006 der Mannschaft mit zwei gehaltenen Elfmetern dazu, das Halbfinale zu erreichen sorgte gleichzeitig dafür, das ein sechs Jahre langer Flucht endlich vertrieben wurde. Denn seit Oktober 2000 hatte die deutsche Nationalmannschaft keinen Großen des Weltfußballs mehr geschlagen.
Der Verteidiger
Roberto Ayala hatte die Argentinier in der 49. Minute mit einem famosen Kopfballtreffer 1:0 in Führung gebracht. Ein erstes Anzeichen zur Wende deutete sich an, als Argentiniens Trainer Jose Pekerman den Dirigenten der "Albiceleste", Juan Roman Riquelme, aus dem Spiel nahm. Offensichtlich wollte Pekerman das 1:0 über die Zeit retten, denn er brachte an Riquelmes Stelle mit Esteban Cambiasso einen Verteidiger. Ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Das 1:1 leitete schließlich Michael Ballack mit einem Freistoß ein. Tim Borowski - seit sechs Minuten im Spiel - ließ den Ball über seinen Scheitel rutschen, so dass er punktgenau bei Miroslav Klose landete. Es war Kloses insgesamt zehntes WM-Tor, aber sein erstes in einem K.O.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft. "Mein größtes sportliches Erlebnis", sagte Klose.
Nachdem die anschließende Nachspielzeit torlos blieb, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Bei allen vier Elfmetern der Argentiniern hechtete Jens Lehmann in die richtige Ecke - zwei verfehlte er nur knapp, zwei weitere hielt er. 

Der erste gehaltene Elfmeter kam ausgerechnet von Roberto Ayala, der die Argentinier kurz nach der Halbzeit noch in Führung gebracht hatte. Entscheidenden Anteil an Jens Lehmanns Großtaten könnte auch seinem Spickzettel zugeschrieben werden. Kurz vor Beginn des Elfmeterschießens bekam er von Torwarttrainer Andreas Köpke ein Stück Papier zugesteckt, auf dem Informationen über die Lieblingsecken der argentinischen Schützen notiert waren. Als Esteban Cambiasso hochkonzentriert auf den Punkt zuging, zog Lehmann das Stück Papier aus seinem Stutzen, warf einen kurzen Blick darauf und hechtete danach genau in die Ecke, in die Cambiasso schoss. Allerdings, so stellte sich später heraus, stand Cambiasso gar nicht auf dem Zettel drauf ... 

 


Der Spickzettel wurde in Deutschland und auch in Argentinien sehr schnell zu einer wahren Legende, vor allem deswegen, weil lange darüber spekuliert wurde, was denn genau darauf steht. Im Dezember 2006 wurde dieser Zettel von Jens Lehmann für eine Versteigerung zugunsten der Aktion "Ein Herz für Kinder" zur Verfügung gestellt. Die Firma EnBW erhielt für 1 Millionen Euro den Zuschlag und stellte den Zettel anschließend dem "Haus der Geschichte" in Bonn zur Verfügung. Vorher hatte Jens Lehmann auf dem Zettel noch eine Notiz als Widmung für seine neun Monate alte Tochter hinterlassen, die am folgenden Tag getauft wurde. (siehe auch Artikel: Was Lehmann für seine Tochter schrieb).

 

 

 

EURO 2008

In der auf die Weltmeisterschaft folgenden Qualifikation zur EURO 2008 in der Schweiz und in Österreich qualifizierte sich die Deutsche Elf als Erste vorzeitig für die Endrunde. Jens Lehmann spielte in der Nationalmannschaft auch die letzten und entscheidenden Qualifikationsspiele, obwohl er seit dem 19. August 2007 kein Ligaspiel mehr für Arsenal bestritten hatte. Obwohl diese Situation zunehmend schwieriger wurde, sprach der Bundestrainer ihm sein Vertrauen aus - zumindest bis zur Winterpause ...

Bei der Auslosung zur Europameisterschaft erhielt die Mannschaft von Joachim Löw als Gruppengegner Kroatien, Polen sowie Österreich und entging damit der so genannten "Todesgruppe", in die Frankreich, Italien, die Niederlande und Rumänien gelost wurden.

 

Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers

Trotzdem Jens Lehmann in der Saison 2007/08 in der Premier League nicht regelmäßig eingesetzt wurde, vertraute Bundestrainer Joachim Löw seiner Nummer 1 - dennoch kamen Zweifel daran auf, ob Lehmann ohne ausreichende Spielpraxis bei der Europameisterschaft Topleistungen abrufen kann.
Dort konnte Lehmann jedoch unter anderem im Viertelfinale gegen Portugal und im verlorenen Finale gegen Spanien mit einer guten Leistung die Kritiker überzeugen.

 

Bei der Siegerehrung streichelte Jens Lehmann im Vorbeigehen liebevoll den Pokal.
 

Bei der Siegerehrung streichelte Jens Lehmann im Vorbeigehen liebevoll den Pokal, nach seinem möglicherweise letzten Spiel für die deutsche Nationalmannschaft hätte er die Trophäe am liebsten einfach mitgenommen. Im anschließenden Interview meinte Jens Lehmann: "Man redet sich die ganze Zeit ein, dass man es hätte besser machen können. Diese Enttäuschung wird einem noch lange nachhängen. Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers, deshalb nutzt jetzt auch kein hätte, wenn und aber", erklärte Lehmann.

 

 

 

 

 

Die Zukunft

Und wie geht es weiter?  "Es ist klar, dass das mein letztes Spiel bei einer EM war", sagte er im gleichen Interview und ließ damit seine Zukunft mit Blick auf die WM 2010 in Südafrika offen ...

Am 8. August 2008 gab Jens Lehmann schließlich bekannt, vom Posten des Torhüters der Nationalmannschaft zurückzutreten, da er zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, ob er in 2010 überhaupt noch aktiv spielen würde und deshalb den Weg für einen jüngeren Keeper freimachen wollte.

Nach 61 Länderspielen endet somit die Ära Lehmann im Dress der Nationalmannschaft. Er blieb in 31 Länderspielen ohne Gegentor. Damit hat er die beste Quote unter allen deutschen Nationaltorhütern mit mindestens zwanzig Einsätzen.



 


 

Erfolge (Quelle: Wikipedia)


  • Vize-Weltmeister 2002

  • Vize-Europameister 2006

  • Dritter Platz: Fußball-Weltmeisterschaft 2006

  • Dritter Platz: Konföderationen-Pokal 2005

  • Übrige Teilnahmen: Fußball-Europameisterschaft 2004, Fußball-Europameisterschaft 2000, Konföderationen-Pokal 1999, Fußball-Weltmeisterschaft 1998

 


 

 

 

 

 

 

     
 
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