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      News - September 2009

 
 
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29
. September 2009 - Champions League: Wieder nur Remis für Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat am zweiten Spieltag der Champions League unentschieden gespiel. Beim rumänischen Meister Unirea Urziceni gab es ein 1:1 (1:0).
"Naürlich ist es schade, dass wir hier nicht gewonnen haben. Aber unser Pluspunkt ist, dass wir das Weiterkommen in der eigenen Hand haben", sagte Teamchef Markus Babbel.

Das Spiel im Steaua-Stadion von Bukarest ähnelte dem Champions- League-Auftakt der Stuttgarter vor zwei Wochen gegen die Glasgow Rangers (1:1). Wieder begann der VfB überzeugend und ging durch Serdar Tasci früh in Führung (5. Minute). Aber wieder baute die Mannschaft danach stark ab und brachte den Gegner zurück ins Spiel.
Urzicenis Stürmer Serban Varga nutzte das durch sein Tor zum leistungsgerechten 1:1 (48.). "Daran sieht man, dass wir noch in einem Lernprozess sind. Die gewisse Professionalität, so ein 1:0 herunterzuspielen, geht uns noch ab", sagte Thomas Hitzlsperger.
Die Stuttgarter taten sich anschließend schwer, diese Partie zu bewerten. Gegen den VfB sprach eine für internationale Verhältnisse lange Mängelliste, auf der unter anderem die Passivität nach dem 1:0 und ein grober Abwehrschnitzer vor dem Ausgleich standen.

Für den VfB spricht, dass die anderen Mannschaften in dieser Gruppe ebenso Schwächen zeigen. Der vermeintlich größte Rivale um Platz zwei, die Glasgow Rangers, verloren gegen Tabellenführer FC Sevilla mit 1:4.
"Wir müssen einfach cleverer werden, aber ich glaube weiter fest daran, dass wir das Achtelfinale erreichen", sagte Sami Khedira. Nächster Gegner ist am 20. Oktober und 4. November jeweils der Gruppenfavorit aus Spanien. "Dort erwartet niemand etwas von uns. Vielleicht treten wir dann anders auf", meinte Markus Babbel

Quelle: Badische Zeitung
 


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26. September 2009 -
Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart - 0:3 - Der VfB spielt sich frei

Frankfurt/Main - Dank des Doppelpacks von Sturm-Hoffnung Julian Schieber hat der VfB einen Schritt aus der Krise heraus gemacht. Deshalb genoss er die Ovationen der Fans und eine Umarmung von Trainer Markus Babbel. "Ich habe gezeigt, dass ich da bin, wenn man mich braucht", sagte der 20-Jährige nach dem 3:0 (2:0) bei Eintracht Frankfurt und dem Befreiungsschlag in der Fußball-Bundesliga. Doch Ansprüche stellte Schieber vor dem nächsten wichtigen Spiel am Dienstag in der Champions League bei Unirea Urziceni nicht: "Ob ich spiele, muss der Trainer entscheiden."

Babbel war erleichtert und fand für Schieber nur lobende Worte. "Er dankt unser Vertrauen mit Leistung. Er hat große Fähigkeiten, die weiter geschliffen werden müssen", sagte Babbel, warnte aber vor zu hohen Erwartungen an den U21-Nationalstürmer: "Er ist kein Ersatz für Mario Gomez."

Ob Schieber, der den VfB schon beim 3:1 im DFB-Pokal bei Viertligist VfB Lübeck in die Verlängerung gerettet hatte, auf einen Einsatz in Europas Königsklasse hoffen darf, ließ Babbel offen und hielt es wie Rudi Carrel: "Lass dich überraschen."

In Frankfurt hatte Babbel erneut viel gewagt, seine Startelf auf sechs Positionen verändert und Schieber den Vorzug vor Cacau und Pawel Pogrebnjak gegeben. "Ich bin ja nicht dumm und betreibe kein Harakiri. Mir war klar, dass wir frische Leute brauchten", begründete der 37-Jährige seine erneute Rotation, wollte den Sieg aber nicht überbewerten: "Wir waren vorher nie in Panik und werden jetzt genausowenig nicht in Euphorie ausbrechen."

Manager Horst Heldt sprach zwar von einem "eindrucksvollen Sieg", wollte von einer Wende zum Guten aber noch nichts wissen. Auch der wiedererstarkte Kapitän Thomas Hitzlsperger, der mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 3:0-Endstand traf (54.), hielt sich mit optimistischen Prognosen zurück: "Wir müssen abwarten, wo der Weg hinführt."

Immerhin zeigte die Mannschaft, in die Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann nach seiner Suspendierung zwischen die Pfosten zurückgekehrt war, nach einem internen Gespräch ohne Babbel eine deutliche Leistungssteigerung. Begünstigt wurde der Erfolg aber auch durch die Rote Karte gegen Eintracht-Innenverteidiger Marco Russ, der nach einer "Notbremse" gegen Nationalspieler Sami Khedira von Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) die Rote Karte (33.) gezeigt bekam.

Bei der Eintracht nahm Trainer Michael Skibbe die erste Niederlage im neunten Pflichtspiel unter seiner Regie mit Fassung. "Wir waren diesmal von Beginn an nicht richtig auf dem Platz. Der Sieg für den VfB war hochverdient", analysierte Skibbe treffend. Vorstandsboss Heribert Bruchhagen war sichtlich bedient. "Die Spieler waren von der ersten Minute an wie paralysiert", sagte Bruchhagen und sprach von einer "deprimierenden Niederlage".

Überschattet wurde die Partie von Stuttgarter Rowdys, die in der Schlussphase Feuerwerkskörper zündeten. Hitzlsperger und Babbel beruhigten die Situation. Nach dem Schlusspfiff fand Babbel bei Sky deutliche Worte: "So ein Verhalten einiger weniger Idioten kann man nicht akzeptieren. Ich hoffe, dass diese Männer entdeckt werden und sie auf immer und ewig Stadionverbot bekommen."


Quelle/Fotos: stuttgarter-zeitung.de

 

 

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24. September 2009 - "Fall erledigt" - Jens Lehmann wieder im VfB-Tor

Jens Lehmann kehrt wieder in das Tor des VfB Stuttgart zurück. Der Fußball-Bundesligist hat die Suspendierung seines Torwarts am Donnerstag aufgehoben. Manager Horst Heldt sagte am Nachmittag nach einem Gespräch mit Lehmann, Trainer Markus Babbel und Sportdirektor Jochen Schneider: «Jens hat eingesehen, dass er seiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden ist. Damit ist der Fall für uns erledigt.» Der 39-Jährige hatte am Samstag nach der 0:2- Niederlage des VfB gegen den 1. FC Köln das Münchener Oktoberfest besucht, ohne dies mit seinem Verein abzusprechen. Er war daraufhin aus dem Kader für das Pokalspiel beim VfB Lübeck geworfen worden.
Lehmann selbst wollte zu seiner «Begnadigung» nichts sagen. Er hatte bereits am Montag erklärt, das Vorgehen des Vereins zu «akzeptieren». Am Donnerstag trainierte der Torwart wieder mit der Mannschaft, nachdem er seine Übungen am Dienstag noch wegen einer Brustwirbelblockade abgebrochen hatte. Offiziell setzte Horst Heldt wegen dieser Blessur noch ein Fragezeichen hinter Lehmanns Einsatz im Spiel am Samstag bei Eintracht Frankfurt. Doch während des Trainings hinterließ der Torwart einen fitten Eindruck. Er machte alle Übungen ohne Einschränkungen mit.
Das Gespräch zwischen Verein und Lehmann hatte bereits vor dem Training stattgefunden und dauerte nach Angaben von Heldt rund 15 Minuten. Der Ex-Nationaltorwart hatte am Montag erklärt, das Oktoberfest wegen «einer Charity-Veranstaltung» besucht zu haben.

Quelle: transfermarkt.de / Fotos: vfb-exklusiv.de + Stuttgarter Nachrichten

 

 



22. September 2009 -
Jens Lehmann: Nicht nach Feiern zumute

Darf man nach einer Niederlage feiern? Muss ein Angestellter seinen Arbeitgeber darüber informieren, was er in seiner Freizeit tut? Ist es in der jetzigen Situation des VfB Stuttgart richtig von einem Trainer, seine Mannschaft noch weiter zu schwächen? Eigentlich gibt es beim VfB Stuttgart im Moment Wesentlicheres zu besprechen als diese Fragen, darum beweist Jens Lehmann Großmut und nimmt die "Schuld" für seinen Besuch des Oktoberfests auf sich.

lt. Interview mit BILD war der Grund für seinen Besuch auf der Wiesn eine Wohltätigkeits-veranstaltung für eine Kinderaktion: "Ich bin dort Botschafter, fühle mich der guten Sache verpflichtet." Lehmann zeigt Reue und hofft, dass es bei der Disziplinarstrafe von einem Spiel bleibt. "Zum ersten Mal in meiner Karriere bin ich aus disziplinarischen Gründen suspendiert worden. Ich bin meiner Vorbildfunktion nicht nachgekommen", sagte der Ex-Nationalkeeper.

Nach Feiern war dem VfB-Torwart jedoch garnicht nicht zumute gewesen: "Ich habe nur ein halbes Radler getrunken, sonst nur Mineralwasser. Ich bin selbst mit dem Wagen heimgefahren."

Lehmanns Auftritt auf dem Oktoberfest hatte auch deswegen für großen Wirbel gesorgt, weil der Keeper an der Heimpleite gegen Köln nicht ganz unschuldig war. Durch überhastetes Rauslaufen hatte der 39-Jährige das zweite Gegentor verursacht. "Ich wollte ein Zeichen setzen, die Mannschaft von hinten heraus antreiben", begründet Lehmann seine Tat, gibt aber unumwunden zu, dass das Tor auf seine Kappe ging: "Das ist in die Hose gegangen. Mein Fehler."

 

 



21. September 2009 - DFB Pokal: Ohne Lehmann in Lübeck

VfB-Towart Jens Lehmann besuchte am Samstag nach der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln das Münchner Oktoberfest. Cheftrainer Markus Babbel strich die Nummer Eins des VfB daraufhin aus dem Kader für das DFB-Pokalspiel am Mittwoch, 23. September, gegen den VfB Lübeck.

"Am Donnerstag werden Horst Heldt und ich mit Jens über diese Sache sprechen. Danach sehen wir weiter", sagte Markus Babbel. Jens Lehmann trainierte am heutigen Vormittag auf dem VfB-Clubgelände, anschließend äußerte er sich wie folgt: "Der Besuch auf der Wiesn fand im Rahmen einer Charity-Veranstaltung statt und war schon länger geplant. Das war allerdings nicht mit dem Verein abgesprochen. Ich akzeptiere natürlich die Maßnahme der sportlichen Leitung."

Quelle: vfb.de

 








19
. September 2009 - VfB - Köln 0:2 - Katzenjammer beim VfB Stuttgart

Stuttgart (dpa) - Beim VfB Stuttgart herrschten nach dem Tiefschlag gegen den 1. FC Köln Katzenjammer und Krisenstimmung. «Das ist ein kapitaler Fehlstart, der nicht nachvollziehbar ist», redete Sportdirektor Horst Heldt nach dem demütigenden 0:2 (0:1) gegen den Tabellenletzten Tacheles.

Teamchef Markus Babbel sprach von einer «kritischen Situation». Nach einer schonungslosen Aufzählung der schier endlosen Schwächen seiner in allen Belangen enttäuschenden Schützlinge kündigte der einstige Weltklasse-Verteidiger Konsequenzen an: «Ich werde mir was einfallen lassen. Da kann man nicht zur Tagesordnung übergehen.»

Während bei den taumelnden Schwaben Wundenlecken und Krisenbewältigung angesagt war, konnten die zuvor sieglosen Kölner ihr Glück kaum fassen. «Das ist Schicksal, ausgerechnet in Stuttgart zu gewinnen. Damit habe ich nicht gerechnet», sagte der in der Kritik stehende Trainer Zvonimir Soldo nach dem Befreiungsschlag. «Ich habe noch am Abend vorher überlegt, was ich erzählen soll, wenn wir wieder verlieren.» Sebastian Freis per Kopfball (25. Minute) und Wilfried Sanou aus rund 40 Metern nach einem völlig widersinnigen «Ausflug» von VfB-Schlussmann Jens Lehmann (89.) ersparten dem Daum-Nachfolger an seiner alten Wirkungsstätte diese Qual.

Soldo hat sich durch den Sieg fürs Erste aus der Schusslinie retten können. Dafür wird Babbels Arbeit noch stärker hinterfragt. Der durch seine Trainerausbildung in Köln doppelt geforderte Teilzeit-Coach räumte ein: «Als Trainer ist das jetzt mit Sicherheit meine schwierigste Situation, da hab ich noch nicht so viel Erfahrung. Aber als Spieler habe ich so schwierige Situationen schon häufiger erlebt. Das ist also keine neue Situation für mich, ich erlebe sie nur von einer anderen Sichtweise aus.»

Dabei hatte Babbel durch die Abkehr vom Rotationsprinzip sowie die Verbannung des seit Wochen schwächelnden Mannschaftskapitäns Thomas Hitzlsperger und des zudem durch eine Muskelverhärtung gehandicapten Alexander Hleb aus dem Kader klare Zeichen gesetzt. Die erhoffte Wirkung verpuffte indes. Der VfB ließ alle Qualitäten eines Champions-League-Teilnehmers vermissen und konnte die biederen Kölner nie ernsthaft gefährden. Es fehlte an allem: Laufbereitschaft, Zweikampfstärke, Kombinationsfußball und Esprit. Babbel schwante, dass viel Arbeit auf ihn zukommt: «Das wird eine Herkulesaufgabe. Wir müssen wieder an unsere alten Tugenden anknüpfen.»

Mittelfeldakteur Sami Khedira versicherte: «Die Mannschaft ist absolut intakt, das darf man nicht infrage stellen.» Serdar Tasci versprach: «Wir werden nicht aufgeben, weiter an uns glauben und dürfen uns nicht kaputtreden lassen. Dafür haben wir zu viel Qualität.» Regionalligist VfB Lübeck soll das am Mittwoch im DFB- Pokal zu spüren bekommen. «Da wollen wir uns aus der Krise schießen», sagte der Innenverteidiger.

Quelle: sueddeutsche.de


 

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17. September 2009 - Champions League: VfB - Glaslow Rangers - 1:1

Echternacher Springprozession

Als Schiedsrichter Massimo Busacca das Champions-League-Spiel beendete, waren Pfiffe zu hören. Nein, nicht erst die gellenden nach 90 Minuten und dem enttäuschenden 1:1-Endstand. Schon zur Pause hatte sich die Diskrepanz zwischen Erwartungshaltung und dem Gesehenen in einzelnen Missfallensbekundungen ausgedrückt. Dabei hatte der VfB Stuttgart gegen die Glasgow Rangers dank eines von Cacau sehenswert vorbereiteten Treffers von Pawel Pogrebjak 1:0 geführt und bis auf den Abschluss überzeugend agiert, weshalb Sami Khedira nach dem schließlich ernüchternden Comeback der Schwaben in der Königsklasse feststellte: "Die Fans sollten Geduld mit uns haben und mehr Fingerspitzengefühl beweisen."

Millioneneinkäufe und formulierte Ziele haben in Stuttgart das Anspruchsdenken so wachsen lassen, dass schon eine Tempodrosselung im Vergleich zum Hochgeschwindigkeitsfußball der ersten 20 Minuten bei den Fans zu Frust führt. Die Mannschaft von Teamchef Markus Babbel ist bislang aber nur phasenweise in der Lage, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Nach dem desillusionierenden Saisonstart in der Bundesliga mit Tabellenplatz zwölf und der "gefühlten Niederlage" (Babbel) gegen den vermeintlichen Hauptkonkurrenten um einen Achtelfinalplatz in der Königsklasse sind die Verantwortlichen nun bemüht, die Siebenmeilenstiefel im Schrank zu lassen. "Momentan machen wir nur kleine Steps", analysierte Heldt, der sich ebenso wie Babbel an den Teilerfolg klammerte. "Die erste Halbzeit war ein Schritt nach vorn. Jetzt müssen wir daran arbeiten, die Leistung 90 Minuten zu zeigen", sagte Babbel, der den eklatanten Verlust an Aggressivität, Zweikampfstärke und Zug zum Tor nach der Pause nicht auf physische, sondern "psychische Probleme" zurückführte. Die Mannschaft habe laut Babbel mit zunehmender Dauer "Angst vor der eigenen Courage" gehabt.

Wieder einmal zeigte sich gegen biedere Schotten, dass dem VfB in kritischen Phasen ein Anführer fehlt. Das Manko räumte Heldt ein: "Du kannst nicht zu jemandem sagen, in den nächsten zehn Minuten bist du der Sauhund." Eine Rolle, die normalerweise ein Kapitän auszufüllen hat, doch Thomas Hitzlsperger ist damit überfordert. Auch die Aussagen zum Zustand der Mannschaft des Mittelfeldspielers klangen nicht nach einem Leitwolf, sondern nach einem Schoßhündchen: "Wenn wir so weiterspielen, bleiben wir stehen. Wir wollen aber nach oben."

Das geht einzig mit Siegen, aber nur gegen Freiburg fuhr der VfB in der Liga bislang drei Punkte ein. Die nächste Möglichkeit bietet sich Samstag im Heimspiel gegen Köln und in zwei Wochen bei Unirea Urziceni, wo der VfB bereits zum Siegen verdammt ist, um nicht wie vor zwei Jahren schon nach der Gruppenphase, auf der Strecke zu bleiben. Die Schrittfolge der Echternacher Springprozession - drei vor, zwei zurück - wird wohl nicht reichen, um aus dem Mittelmaß zu kommen. "Wir brauchen Erfolgserlebnisse", sagte Khedira fast flehentlich, "uns fehlt die Sicherheit, die man hat, wenn man vier, fünf Spiele in Folge gewonnen hat." So wie vergangene Rückrunde, aber damals stand die Mannschaft auch nicht unter Erfolgsdruck.

Quelle: fr-online.de
 

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12. September 2009 - VfB Stuttgart verliert gegen Hamburger SV 3:1

Babbel: HSV hat verdient gewonnen

Trotz eines sehr starken Spieles verliert der VfB Stuttgart gegen den Hamburger SV mit 3:1. Zu Anfang der Partie spielten die Stuttgart ein gutes Spiel und ließen dem Hamburgern wenig zu, so dass sie selbst einige gute Möglichkeiten hatten, das Runde in das Eckige zu bringen. Doch ein Traumtor von Hanseat Mladen Petric zerstörte die Ordnung in der Defensive des VfB Stuttgart. Pavel Pogrebnyak holte mit einem Anschlusstreffer noch zum Gegenschlag für die Stuttgarter aus, doch dieser Hoffnungsschimmer für die Schwaben wurde durch zwei weitere Tore der Hanseaten zerstört.

VfB Stuttgart-Teamchef Markus Babbel bei der anschließenden Pressekonferenz in Hamburg: "Am Anfang haben wir gut gespielt und auch bis zum Gegentor nichts zugelassen. Wir hatten selber einige gute Torchancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Obwohl wir wussten, dass wir gegen einen starken HSV nur wenig Tormöglichkeiten bekommen würden, hat uns insgesamt der letzte Wille vor dem Tor gefehlt. Alles in allem hat der HSV verdient gewonnen. Wir dürfen jetzt aber nicht jammern, sondern müssen einfach noch selbstbewusster werden. Wir müssen wieder mit dem Glauben in die Spiele gehen, dass wir gewinnen können. Meine Mannschaft hat diese Qualität, aber wir bekommen nichts geschenkt, also müssen wir noch härter arbeiten."

Quelle: Stuttgarter Journal

 

 

 

 


29. August 2009 - VfB Stuttgart - 1. FC Nürn
berg - 0:0

VfB spielt in der Liga nicht wie ein Champion

Unter der Woche hatte sich der VfB Stuttgart noch für die Champions League qualifiziert. Am Sonnabend war von dieser Klasse bei den Schwaben wenig zu sehen - zur Freude des Aufsteigers aus Nürnberg.

 

 

 

 

 

 

„Vergesst die Champions League!“ Die Anweisung von Stuttgarts Teamchef Markus Babbel vor der Partie gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg klang eindeutig. Seine Mannschaft hatte trotzdem erhebliche Probleme, sie umzusetzen. Zwei Tage nachdem die Auslosung für die Gruppenphase in der Champions League Gegner wie den FC Sevilla, Glasgow Rangers und Unirea Urziceni beschert hatte, fiel den Stuttgartern die Konzentration auf den Alltag Bundesliga schwerer als erwartet. Für den Gegner aus Franken war das 0:0 vor 42 000 Zuschauern ein Erfolg, er war das bessere Team.

Babbel und Manager Horst Heldt hatten vorher Fragen zur Champions League strikt abgelehnt. „Jetzt ist Bundesliga“, sagte Heldt. Babbel rotierte und bot vier neue Spieler auf. Abschütteln aber konnte der VfB weder die Gedanken an die erfolgreiche Qualifikation zur Champions League noch jene, die sich mit dem ersten Spiel gegen Glasgow am 16. September beschäftigen.

Nur Jens Lehmann schien ausreichend konzentriert. Dario Vidosics scharfen Schuss in der zwölften Minute konnte der international erfahrene Lehmann halten. Auch den von Marcel Risse parierte er, ebenso wie den von Angelos Charisteas. Nach der Pause kam Elson, um der müden Vorstellung der Schwaben neuen Schwung zu verleihen. Auch Alexander Hleb, der nach einer Zerrung auf der Bank gesessen hatte, wurde nach einer Stunde eingewechselt.

Stuttgart erhöhte nun den Druck, Nürnberg versuchte die Räume zu Kontern zu nutzen. Beides gelang auf beiden Seiten nur eingeschränkt, weshalb Lehmann mehrfach das Gespräch mit seinen Vorderleuten suchte. Der Nürnberger Marcel Risse traf in der 64. Minute den Pfosten, auf der anderen Seite hielt Raphael Schäfer gegen Pawel Pogrebnjak.

Eine positive Nachricht gab es für die Stuttgarter Fans gestern dennoch: Nationalspieler Serdar Tasci verlängerte seinen Vertrag bis 2014.

Quelle: Tagesspiegel 

 








28. August 2009 - VfB kritisch: Der Störfall Jens Lehmann


Eine Relativitätstheorie

Egal auf welcher Seite man bei der Diskussion um Jens Lehmann steht, man muss einen Fakt akzeptieren: Objektiv betrachtet ist er ein Störfall. Allerdings verdient der ehemalige Nationalspieler und WM-Held Lehmann eine neutrale Bewertung. Dabei fällt auf: Fast niemand betrachtet die Angelegenheit in der angemessenen Relativität.

Auf dem Platz kann man Jens Lehmann als Störfall betrachten. Er provoziert, er rüttelt auf, kämpft für sein Recht. Das stört die Beobachter und unterbricht den Spielfluss. Wie zum Beispiel der Stirnbandriss von Khalid Boulahrouz, der durch die Medien ging - und meistens als Aggression gegen den eigenen Spieler bewertet wurde. Aber man kann’s auch positiv sehen: Jens Lehmann ist kein Leisetreter, er geigt seinen Teamkollegen die Meinung und will sie wachrütteln. Läppische Auftritte seiner Kollegen duldet er nicht. Auch so jemanden braucht eine Mannschaft. Die Interpretation solcher Aktionen liegt am Einzelnen. Man kann es für gut befinden, wenn ein Torhüter die eigene Mannschaft anpeitscht, sie motiviert, sie immer wieder korrigierend ermahnt. Oder als Arroganz und Überheblichkeit eines Mannes, der sich nicht unter Kontrolle hat. Wir stellen fest: Die Meinung darüber ist relativ und liegt im Auge des Betrachters.

Nachteile für den eigenen Verein

Jens Lehmann ist hin und wieder aber auch ein Störfall für den VfB Stuttgart. Denn wenn er wegen solcher Aktionen gesperrt wird, fehlt auf dem Platz ein absoluter Leistungsträger. Der Verein wäre der Leidtragende. Zudem zieht Lehmann ein negatives Presseecho auf den VfB. Und vor allem: Auch wenn viele Spieler den Umgang mit ihm schätzen, ihn bewundern und von ihm lernen, kann man vermuten, dass seine Aktionen intern nicht überall gut ankommen. Es würde nicht überraschen, wenn etwa Khalid Boulahrouz nach der Stirnband-Aktion nicht mehr gut mit Lehmann kann. Solche Vorbehalte sind nicht gut für ein Teamgefüge. Aber andererseits: In welchen Vereinen liegen alle Spieler auf einer Wellenlänge? Welcher Verein hat keinen „Bad Boy“ oder - wie man sie auch gern nennt - „Drecksack“? Schalke (Jones), Bayern (van Bommel) oder Leverkusen (Vidal) - überall gibt es solche Spieler. Also kein Stuttgart-spezifisches Problem. Auch dieser Ansatz bietet keine eindeutige Verurteilung von Jens Lehmann.

Sind die Medien noch objektiv?

Apropos eindeutig: Der dritte Fall, in dem Lehmann als Problem dasteht, ist aus Sicht der Medien. Denn die, egal ob allmächtiges Fußballblatt, Mainzer Sportstudio oder lokale Presse – und das ist besonders enttäuschend -, alle, beinahe ohne Ausnahme, sehen die Sache überhaupt nicht relativ. Für sie ist Lehmann das Problemkind, ein Atomkraftwerk, das andauernd seine Umgebung mit Provokationen verseucht und sofort abgeschaltet werden sollte. Und hier ist der Knackpunkt, denn das ist zu einseitig gedacht. Die Aktion zwischen Subotic und Lehmann wird zwar überall kritisch betrachtet. Am Ende aber ist der Tenor immer derselbe: Lehmann ist schuld. Über Subotic wird nicht diskutiert. Dass der Torhüter von mehreren BVB-Spielern vorher schon und auch in anderen Spielen provoziert wurde, findet fast nie Erwähnung. Die Medien haben ein Opfer gefunden und lassen nicht von ihm ab. Wie ein Rudel wilder Löwen, die ein Zebra verfolgen und zerlegen. Hier fehlt meiner Meinung nach ein gesundes Maß an Objektivität.

Die Grenzen zur Provokation

Ja, Jens Lehmann geht ans Eingemachte und befindet sich regelmäßig an den Grenzen zur Provokation. Sein Verhalten gegen Subotic war nicht lupenrein, auch er hätte sich über eine rote Karte nicht beschweren dürfen. Aber man muss immer die ganze Geschichte betrachten. Und ich glaube, die Medien tun das nicht.

Zwar haben alle Kritiker Recht: Lehmann muss sich zurückhalten. Er muss aufpassen, dass er keinen Schaden auf den VfB zieht. Aber seiner Verteufelung in den Medien wird er keinesfalls gerecht, die sich im Zweifel immer gegen ihn stellen und selten bis nie das Positive in seinem Schaffen herausheben. Schade, wenn einer der besten deutschen Torhüter (laut aktueller Studie d e r Beste) keine Lobby hat. Und das obwohl sein Vorgänger, ein gewisser Oliver Kahn, durch deutlich extremere Ausraster ein ungemein größeres Ansehen genoss und genießt.

Relativ scheint an dieser Geschichte rein gar nichts mehr.

Autor: juhe

Mit freundlicher Genehmigung von Englische Woche - Das VfB-Blättle


 

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