27. September 2008 - Dortmund
läßt Stuttgart keine Chance

Dortmund (dpa) - Der
VfB Stuttgart hat den erhofften Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga
deutlich verpasst. Nach zuletzt sechs Pflichtspielen ohne Niederlage unterlag
die Mannschaft von Trainer Armin Veh bei Borussia Dortmund mit 0:3 (0:2).
Vor 71 200
Zuschauern im Signal Iduna Park sorgten Tamas Hajnal (11.), Felipe Santana (20.)
und Alexander Frei (73.) für die Tore der Borussia, der damit der erste
Bundesliga-Heimsieg unter Trainer Jürgen Klopp gelang. In einer unterhaltsamen
Partie blieben die Schwaben den Nachweis ihrer Klasse schuldig.
Für beide Teams war
es das fünfte Spiel in 15 Tagen. Darunter hatten vor allem die Dortmunder zu
leiden: Immerhin mussten sie auf fünf verletzte Profis verzichten. Dagegen
kehrten beim VfB Torjäger Mario Gomez und Abwehrspieler Matthieu Delpierre in
die Startelf zurück. Trotz der größeren Personalprobleme erwischte der BVB
den besseren Start. Bis auf einen Kopfball von Gomez (8.), der aus kurzer
Distanz an Torhüter Roman Weidenfeller scheiterte, konnten sich die Gäste nur
selten in Szene setzen.
Stattdessen bestimmte
die dezimierte Borussia das Geschehen. Anders als beim blamablen 1:4 vor einer
Woche in Hoffenheim überzeugte sie mit hoher Laufbereitschaft und schnellem
Kombinationsspiel. Für den couragierten Auftritt wurde der Tabellen- 10. früh
belohnt. Mit einem platzierten Fernschuss aus gut 20 Metern brachte Hajnal sein
Team in Führung. Neun Minuten später war der für den verletzten Robert Kovac
ins Team gerückte Santana zur Stelle. Der Abwehrspieler beförderte den Ball
nach langer Flanke von Hajnal per Kopf ins Tor, attackierte dabei jedoch
VfB-Torhüter Jens Lehmann nicht regelkonform im Torraum. Zwar erhöhten die
Schwaben nun die Taktzahl, entgingen aber bei großen Möglichkeiten von
Sebastian Kehl (44.) und Nelson Valdez (45.) nur knapp einem noch höheren
Pausen- Rückstand.
Auch
nach Wiederanpfiff mangelte es dem VfB an Durchschlagskraft, um die Wende
herbeizuführen. So verpasste Nationalstürmer Gomez in der 49. Minute die große
Chance zum Anschlusstreffer. Die Borussia legte ihr Hauptaugenmerk zunehmend auf
die Torsicherung, blieb aber mit Kontern gefährlich. So bot sich dem
eingewechselten Alexander Frei (60.) nach Flanke von Florian Kringe die Möglichkeit
zum 3:0. Diese Chance ließ sich der Schweizer 13 Minuten später nicht noch
einmal entgehen. Ein Zuspiel von Young-Pyo Lee nutzte er zu seinem
entscheidenden dritten Saisontreffer.
Quelle: süddeutsche

Stimmen nach dem
Spiel zum zweiten Treffer der Borussia durch Felipe Santana.
Schiedsrichter Dr.
Felix Brych: "Ich bin ein Schiedsrichter, der mehr laufen lässt, um den
Spielfluss nicht zu unterbrechen. Mehr die englische Linie also."
Jens Lehmann:
"Der Mann gibt sein Bestes, aber wenn ich mein Bestes gebe und es reicht
nicht, dann bin ich irgendwann weg. Ich denke bei einem Schiedsrichter sollte
es genau so sein", so Lehmann. "Es ist schade, dass man mit solchen
Leuten konfrontiert wird."
Quelle:
spox
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Weitere
Stimmen zum Spiel
Lehmann
legt sich mit dem Schiedsrichter an

24. September 2008 - 2. Runde
DFB-Pokal - Stuttgart gewinnt gegen Bielefeld
Der VfB Stuttgart gewinnt das DFB-Pokal-Spiel gegen Arminia
Bielefeld mit 2:0. Die Tore schossen Cacau (17.) und Marica (65.). Mario Gomez
musste mit einer Adduktorenverletzung zuschauen.
Der VfB Stuttgart zeigte auch in diesem Spiel keine glanzvolle Leistung, jedoch
ein zufriedenstellendes Ergebnis. Von den Bielefeldern ging in der ersten
Halbzeit überhaupt keine Gefahr aus, sodass Jens Lehmann nicht einmal ernsthaft
geprüft wurde. Dagegen konnte der wieder gesunde Cacau in der 17. Minute das
erste Tor der Partie verzeichnen. Aus etwa 18 Metern erzielte er aus der Drehung
den Führungstreffer, nachdem Hitzelsperger gute Vorarbeit geleistet hatte.
Die zweite Spielhälfte hatte fast den gleichen Charakter der ersten. Dabei
hatten der VfB und die Bielefelder ziemlich genau eine hochkarätige Chanche, die
von beiden Seiten nicht genutzt wurde. Doch in der 65. Minute konnte der
Stuttgarter Ciprian Marica den Sieg herbeiführen. Nach Vorarbeit von Ludowig
Magnin konnte der rumänische Nationalspieler die Kugel aus kurzer Distanz über
die Linie schieben.
Insgesamt war es kein schöner Sieg, jedoch feierten die nur 8500 Zuschauer in
der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart den Sieg ausgelassen.

VfB-Keeper Jens Lehmann: "Wenn man gewinnt, ist alles okay. Wir
arbeiten in der Defensive ganz gut zusammen. Aber ich denke, dass wir auch noch
nicht so richtig gefordert worden sind. Vielleicht ändert sich das ja schon am
Samstag im Westfalenstadion. Denn Dortmund muss was machen und wir auch."
Quelle: Stuttgarter Journal / vfb.de / spox.com

21.
September 2008 - 3:1 gegen den KSC - VfB gewinnt packendes Derby
Das mit Spannung erwartete Derby im "Ländle" zwischen dem VfB Stuttgart und dem
Karlsruher SC ging mit 3:1 an die Schwaben. Zwar machte der KSC durch Freis das
Führungstor, doch schlugen die Stuttgarter durch Khedira und Gomez zurück.
Allerdings war das 2:1 durch den Nationalstürmer aus einer hauchdünnen
Abseitsposition erzielt worden. In der Schlussphase machte der wiedergenesene
Marica mit dem 3:1 den Sack zu. Der VfB bleibt mit dem Heimsieg oben dabei, die
Mannschaft von Trainer Becker mit einem Spiel weniger auf dem Konto hinten drin.
Das Duell zwischen Gomez und Franz verlief vergleichsweise freundschaftlich, nur
zweimal hatten die beiden Streithähne der vergangenen Spielzeit heftigen
Körperkontakt, doch beide gingen sehr besonnen mit diesen Situationen um.

20. September 2008 -
Gala zum Schutz von Kindern mit Jens und Conny Lehmann
"Die
Schwächsten stärken, bevor etwas passiert" – unter diesem Motto trafen
sich am Freitagabend im Münchner Hotel Bayerischer Promis zur United People
Charity Night zugunsten von Powerchild e.V., unter ihnen auch Jens und Conny
Lehmann.
Ein tabuisiertes
Thema wird nicht durch Schweigen enttabuisiert. Circa alle zwei Minuten wird in
Deutschland ein Kind missbraucht. Deshalb bekannten sich auch die geladenen
Stars ganz klar zu ihrer Meinung (...) – so auch Jens Lehmann: „Jeder
braucht Rückhalt und genau das erreichen wir mit den Aktionen (Theaterpräventionsprojekte,
Beratungsangebote) von Power-Child e.V.“

Im Rahmen von
Power-Child unterstützt Jens Lehmann das Projekt “Power-Child
Campus” in Südafrika in Kapstadt
Quelle: Auszüge aus
Bunte Online

18. September 2008 - UEFA Cup -
Varna - VfB Stuttgart - 1:2
Armin Veh war
stinksauer. "Wenn wir in der Liga so spielen, haben wir keine Chance. Dann
brauchen wir gar nicht erst anzutreten", polterte der Trainer des Fußball-Bundesligisten
VfB Stuttgart nach dem schmeichelhaften 2:1 (0:1) der Schwaben bei Tscherno More
Warna im Hinspiel der ersten UEFA-Pokal-Hauptrunde.
Einzig Mario Gomez erfüllte mit einem Doppelpack seine Pflicht, vom Rest
erwartet Veh im Derby gegen den Karlsruher SC eine Leistungsexplosion.
"Gegen den KSC will ich eine ganz andere Mannschaft sehen", sagte Veh
erbost, ehe er seine müden Profis bei der Ehre packte: "Wer da nicht
sowieso heiß ist, hat seinen Beruf verfehlt." An der Berufsauffassung des
einen oder anderen Roten mussten die etwa 100 mitgereisten Fans zweifeln. Gegen
den biederen Achten der bulgarischen A-Liga wirkte Stuttgart lange Zeit
orientierungslos. Zweikämpfe wurden gar nicht erst geführt, im Spiel nach
vorne offenbarten sich eklatante Abstimmungsprobleme. "Das war gar nichts.
Ich bin überhaupt nicht zufrieden", sagte Veh.
Wie schon beim 0:0 in Hoffenheim kam die Mannschaft mit Vehs 3-6-1-System nicht
zurecht, Gomez vermisste die Unterstützung eines zweiten Angreifers. Der kam in
Gestalt des lange verletzten Cacau unmittelbar nach der Pause. Gomez blühte auf
- und drehte nach dem Rückstand durch Tanko Dyakow (42.) mit zwei Toren das
Spiel (66./81. ). "Das war keine System-, sondern eine
Einstellungsfrage", sagte Veh dennoch über die Taktik. Die Spieler gaben
ihrem Coach indirekt Recht. "Wir haben zwar das System, vor allem aber
unsere Einstellung geändert", sagte Kapitän Thomas Hitzlsperger über die
erst nach dem Seitenwechsel halbwegs ansehnliche Darbietung.
Immerhin: Die Gruppenphase ist nach dem Auswärtssieg schon sehr nah, das
Weiterkommen beim Rückspiel am 2. Oktober Formsache. Doch die Begegnung in
Warna warf erste leise Zweifel an der Qualität der Mannschaft auf. Von der Tribüne
aus sah Krassimir Balakow seinen Erben zu, ein Regisseur wie der Ex-Star wird am
Neckar schmerzlichst vermisst. Vorne fehlt neben Gomez ein zweiter Mann
internationalen Formats, Cacau ist das nach seiner langen Verletzung (noch)
nicht.
Veh will indes sein vorhandenes Personal in die Pflicht nehmen. "Sie sollen
mal untereinander die Dinge ansprechen und nicht immer warten, dass ich die
Initiative ergreife", sagte er. Gegen Karlsruhe soll die Kommunikation der
Spieler untereinander besser und Warna vergessen gemacht werden. "Wir sind
besser als der KSC. Das wollen wir zeigen", kündigte Hitzlsperger an.
Quelle: n-tv

16. September 2008 - Lehmann und seine Lehrlinge
Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat Jens Lehmann
auch verpflichtet, damit der die jungen Torhüter Alexander Stolz und Sven
Ulreich an das Niveau der Bundesliga heranführt. Die zwei Talente sind von der
Umsetzung dieses Plans schon jetzt restlos begeistert.
Alexander Stolz
(24) und Sven Ulreich (20) haben einiges gemeinsam. Sie sind Torhüter beim VfB
und hoffen, dass ihre Karriere bald richtig beginnt. Außerdem neigen sie
eigentlich nicht zu Schwärmereien, aber das ist jetzt anders - wegen Jens
Lehmann. "Unser neues Vorbild", sagen beide. Dieser Doppelpass ist
erstaunlich, denn das Vorbild ist gleichzeitig der Platzhirsch auf dem Wasen.
Anders ausgedrückt: Lehmann ist derjenige, der Stolz oder Ulreich den Platz
wegnimmt.

"Das spornt uns nur an"
Aber das ist in diesem Fall nicht schlimm. "Das spornt uns nur an", sagen
wiederum beide. Schließlich liegt es ja auch an ihnen, dass der frühere
Nationalkeeper in dieser Saison überhaupt das VfB-Gehäuse hütet. Denn ein
Argument für die Verpflichtung war, dass Stolz und Ulreich eine Menge von
Lehmann (38) lernen können. Nun mischt der seit zwei Monaten mit - und die
Fragen lauten: was ist aus der schönen Idee geworden? Und was haben Ulreich
und Stolz tatsächlich gelernt? Bei der Antwort müssen sie nicht überlegen. In
ihren Augen wurde der Plan sogar übererfüllt. Auch das sagen beide. Bei ihnen
ist etwas ausgebrochen, was sie selbst bereits Lehmannia nennen könnten.
Ulreich klingt jedenfalls ziemlich euphorisch, obwohl er seine Position als
Ersatztorwart in der Bundesliga vor der Runde an Stolz verloren hat und
seitdem für die zweite Mannschaft in der dritten Liga spielen muss. Aber er
trainiert bei den Profis - und deshalb auch mit seinem neuen Vorbild. "Lehmann
geht in jeder Einheit auf mich zu und erklärt mir, was ich anders machen kann
und auch anders machen muss", sagt Ulreich.
Viele praktische Tipps
Dann erzählt er eine Geschichte, die sich in der vergangenen Woche zugetragen
hat. Da hat er den Ball in einem Testspiel zweimal nacheinander ins Aus
gebolzt. Daraufhin habe Lehmann sofort reagiert und diese technische Schwäche
beanstandet, sagt Ulreich. Mehr noch - "nach der Einheit hat er mit mir gleich
geübt und mir gezeigt, wie ich den Ball richtig annehmen und weiterleiten
kann".
Das sind praktische Tipps, die auch Stolz immer wieder helfen. Dabei war der
zunächst etwas vorsichtig, als Lehmann geholt wurde. "Da habe ich gedacht -
wow, wie das wohl wird", sagt Stolz. Schließlich hatte er schon vieles gehört
über den Mann, der bisweilen als eigenwillig und schwierig gilt. Aber das
stellte sich für Stolz als haltloses Vorurteil heraus. Für ihn hat sich nichts
von dem negativen Bild bewahrheitet - im Gegenteil: "Lehmann ist ein total
umgänglicher Typ. Man spürt, dass es ihn freut, wenn wir seine Ratschläge
annehmen und umsetzen."
Ganz neue Trainingsmethoden
Seit Lehmann da ist, weht auf dem Wasen also offenbar ein frischer Wind. "Er
bringt bei uns ganz neue Trainingsmethoden ein", sagt Stolz. Dabei handelt es
sich vorwiegend um Kleinigkeiten wie die Benutzung von Gummibändern zur
Kräftigung der Bauchmuskulatur oder von Gewichtsmanschetten für die
Sprungkraft. Aber solche Details führen für Stolz zum ganzen Paket, das
Lehmann auszeichnet.
Der greift dabei auch auf seine Erfahrungen beim AC Mailand in Italien und vor
allem beim FC Arsenal in der englischen Premier League zurück. "Unser Training
ist definitiv anders geworden", sagt Stolz, "inzwischen geht es etwas rabiater
zur Sache, im positiven Sinn." Lehmann wolle, dass speziell die Torhüter
körperbetonter auftreten - wie in England eben.
So orientieren sich Stolz und Ulreich an den Verhältnissen auf der Insel.
Manchmal müsse man gar nicht viel reden, so Ulreich, es reiche, Lehmann zu
beobachten, um zu wissen, wie man sich als Profi präsentieren muss.
Professionell ist es beispielsweise, wenn der Routinier (61 Länderspiele) vor
dem Training im Kraftraum verschwindet, um sich dort aufzuwärmen - was er
regelmäßig tut. Das kopiert Stolz. "Durch Lehmann bin ich noch ehrgeiziger
geworden", sagt er.
Die Lobeshymnen wollen nicht enden
Bei Ulreich verhält es sich ganz ähnlich, was Armin Veh registriert und
anerkennt. "Unser Coach
verlangt, dass ich mich mehr einbringe - und daran
arbeite ich auch", sagt Ulreich, "ich denke, dass sich meine Körpersprache und
meine Ausstrahlung in letzter Zeit verbessert haben" - auch dank Lehmann, von
dem man sich in dieser Beziehung vieles abgucken könne. "Er strahlt einfach
eine unbeschreibliche Souveränität aus."
Immer wieder Lehmann. Die Lobeshymnen wollen nicht enden. Aber zum Teil ist es
wohl wirklich so, dass das Torwartspiel beim VfB neu erfunden wurde. Lehmann
übernimmt da fast schon die Rolle eines Trainers. "Zu mir hat er gesagt, dass
ich mein Pensum etwas reduzieren soll", erklärt Stolz. "Zu mir hat er gesagt,
dass man immer an sich glauben muss", erklärt Ulreich. So ist das mit Lehmann.
"Er sitzt nicht in einer Ecke, sondern geht auf die Leute zu", sagt Ulreich,
"im Training ist er immer locker und flachst. Davon sind wir alle begeistert."
Quelle:
Stutgarter Zeitung - 15.09.2008 - Thomas Haid

13. September 2008 - Nur
Lehmann rettet den VfB

Auf dem Rasen fallen
zuvor entdeckte Unterschiede zuweilen winzig klein aus. So sagte der
Hoffenheimer Trainer Ralf Rangnick vor dem Südwestduell gegen den VfB
Stuttgart: „Was Nachwuchsförderung und Erfolge angeht, ist uns der VfB
Stuttgart um 40 Jahre voraus.“ Danach gab es zwischen dem etablierten VfB und
dem Newcomer ein 0:0 im Mannheimer Carl-Benz-Stadion, das keine großen
Unterschiede, allerdings auch keine Tore offenbarte.
Trotzdem sahen 26.300
Zuschauer kein langweiliges Spiel. „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel
gegen eine sehr offensivstarke Hoffenheimer Mannschaft wird“, sagte Stuttgarts
Trainer Armin Veh. Vor der Begegnung war er noch bestrebt, die Brisanz aus der
Partie zu nehmen, indem er meinte: „Das ist kein Derby, weil es keine
Tradition gibt, das muss erst wachsen.“
Gerade
darum bemüht man sich in Hoffenheim mit Trainer Ralf Rangnick. Inzwischen hat
er seine Zeit in Stuttgart auch als erkenntnisreiche Lehrjahre verbucht. Und
vielleicht war seine Motivation bei diesem Spiel auch wegen seiner Vergangenheit
so groß: „Wir wollten aggressiv auftreten und das haben wir dank einer
bewundernswerten Laufleistung aller Spieler auch geschafft. Ein Tor für uns lag
in der Luft, leider haben wir es nicht gemacht.“
Dass das so war,
lag vor allem an Stuttgarts Torwart Jens Lehmann, der den Ball mit einer
Mischung aus Glück und Geschick nach einem Schuss von Vedad Ibisevic (14.
Minute) übers Tor lenkte und auch den Schuss von Weis (15.) festhalten konnte.
Nach 60 Minuten kam bei Hoffenheim Chinedu Ogbuke Obasi zu seinem ersten Einsatz
in der Fußball-Bundesliga. Der Nigerianer gewann beim olympischen Fußballturnier
in Peking Silber - und hätte jetzt beinahe doch noch für die Entscheidung
gesorgt. Aber Lehmann rettete in der 83. Minute mit einer spektakulären Fußabwehr
den einen Punkt für Stuttgart.
Quelle: FAZ
9. September 2008 - Veh: "Ich
wünsche mir, dass Jens beim VfB bleibt"
Stuttgarts
Trainer Veh hoff auf eine Fortsetzung der Karriere von Jens Lehmann im Trikot
des VfB
über die Saison hinaus. Sollte Lehmann seine Karriere auch in der kommenden
Saison fortsetzen, stünde er bei Ablauf der Spielzeit 2009/10 nur wenige Monate
vor seinem 41. Geburtstag. Dennoch sieht Veh derzeit keine Veranlassung, sich um
den beim FC Valencia aus der spanischen Primera Division in Ungnade gefallenen
Ex-Stuttgarter Timo Hildebrand zu bemühen.

kicker: Sie haben
mit Jens Lehmann einen neuen Torwart. Wie fällt Ihr Urteil über diesen Zugang
aus,
oder muss man noch abwarten?
Veh: Nein, überhaupt nicht. Jens war mit Oliver Kahn über Jahre hinweg
der beste Torwart. Wir haben jetzt einen ganz wichtigen Mann hinten drinstehen.
Das hat nichts mit seinem Vorgänger zu tun sonder nur mit der Klasse von Jens
Lehmann.
kicker: Lehmann spricht immer davon, dass er noch nicht weiß, ob er ein
weiteres Jahr Fußball spielen wird. Haben Sie schon Timo Hildebrand kontaktiert
für den Fall, dass Lehmann 2009 Schluss macht?
Veh: Ich weiß, dass es Jens physisch noch länger schafft und wünsche mir,
dass er das überdenkt und beim VfB bleibt.
kicker: Also ist Timo Hildebrand ...
Veh: ... im Moment habe ich Jens Lehmann im Tor und denke nicht über Timo
Hildebrand nach.
Quelle: kicker (Abschrift)
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Von Lehmann lernen
Vor Hoffenheim: Dem VfB gehen die Stürmer aus

5. September 2008 - Alle wollen
Lehmann
Torwart-Trikots sind im VfB-Fanshop der Hit
Lehmannia in
Stuttgart. Lehmannia auch im VfB-Fan-Shop.
Der Ansturm auf die Torwart-Trikots von Jens Lehmann
ist riesig.
Vor
einem Monat präsentierte sich der Star-Neuzugang erstmals im VfB-Dress. Bis
jetzt gingen schon über 1500 Torwart-Trikots mit seinem Namens-Schriftzug über
die Ladentheke (Preis: 55 Euro/128-176 bzw. 60 Euro/S-XXL). Die Fans lieben
die grüne Variante. Kein Wunder, hat der
VfB mit Lehmann in grün noch kein Spiel
verloren.
Zum Vergleich:
Im gesamten Vorjahr wurden keine 50 Jerseys von Lehmanns Vorgänger Raphael
Schäfer verkauft...
Insgesamt verkaufte
der VfB bisher 25.000 der neuen Trikots. Fast 10.000 mehr als zum gleichen
Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Ganz hoch im Kurs bei den Feldspielern: Kapitän
Thomas Hitzlsperger und Stürmer-Star Mario Gomez. Etwa 80 Prozent der
VfB-Hemden werden mit den Namen des Nationalspieler-Duos
beflockt.
Die Fans haben die
Wahl: rot, weiß, schwarz – welche Farbe ist am gefragtesten?
Traditionell wird das weiße Trikot mit dem
roten Brustring am häufigsten verkauft. Inzwischen allerdings nur
noch mit knappem Vorsprung vor dem Ausweichtrikot, das jetzt in Schwarz
gehalten ist – und den goldenen Vorgänger ersetzt. Dies übrigens auf Befehl
von ganz oben: Chef-Trainer Armin Veh hatte sich dafür eingesetzt, dass die
dunklen Hemden ins Sortiment aufgenommen werden. Veh: „Die sehen gut aus. Die
goldenen kann ich nicht mehr sehen.“ Eine gute Wahl – beim Auftaktsieg in
Gladbach trug der
VfB black.

Jürgen Zahn, Chef
des VfB-Shops, über den neuen Renner: „Die dunklen Trikots kann man nicht nur
zum Fußball anziehen. Sie sind sehr modisch, passen auch gut zu Jeans.“
Doch Fanartikel – das sind nicht nur Trikots
: Von der Unterwäsche-Kollektion über den Damen-Schal (ganz in rosa) bis hin
zum sehr beliebten Toaster – es gibt fast alles mit
VfB-Wappen.
Quelle:
bild
Zum VfB Fanshop
