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      News - Oktober 2008

 
 
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29. Oktober 2008 - Glücklicher HSV-Sieg gegen Stuttgart

Der Hamburger SV zeigte sich am 10. Spieltag der Bundesliga von der herben Pleite in Hoffenheim gut erholt und besiegte den VfB Stuttgart mit 2:0 (1:0). Allerdings kam der Sieg der Gastgeber nach Toren von Piotr Trochowski per Foulelfmeter (17.) und Joris Mathijsen (74.) mehr als glücklich zustande.

Vor 50.037 Zuschauern waren die Schwaben über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft, der HSV profitierte bei der frühen Führung von einem zweifelhaften Elfmeter, als Thomas Hitzlsperger ein Foul an David Jarolim begangene haben soll. Auch beim 2:0 stand den Gastgebern Fortuna Pate, als Mathijsens harmloser Schuss von Mario Gomez unhaltbar abgefälscht wurde. Durch den Sieg kletterte Hamburg in der Tabelle wieder auf Rang drei, der VfB rutschte durch die vierte Niederlage auf Platz neun ab.

Hamburg zeigte zumindest teilweise eine entsprechende Reaktion auf die böse Klatsche von Hoffenheim. Obwohl der Sieg glücklich zustande kam, muss man den Hanseaten zu Gute halten, dass sie solche "Schweinespiele" auch gewinnen. So setzt man sich oben fest.

Und das macht auch den Unterschied zum VfB in diesen Tagen aus. Was sich die Stuttgarter mit ihren Heimsiegen aufbauen, machen sie sich durch ihre Auswärtsschwäche gleich wieder kaputt. Aufwand und Ertrag standen abermals in keinem Verhältnis. So wird es schwer mit dem angestrebten Ziel UEFA-Cup-Teilnahme. Zumal das Stuttgarter Offensivspiel zu sehr auf Mario Gomez zugeschnitten und vom Nationalspieler abhängig ist.

www.spox.com

 

 

 

26. Oktober 2008 - VfB sichert 2:0 Sieg gegen Bochum dank Gomez

Stuttgart (wl) - Auch 21 Jahre nach dem letzten Sieg in Stuttgart wurde es am Sonntagabend nichts mit einem Bochumer Streich bei den Schwaben. 80 Minuten hielten die Revierkicker beim Favoriten respektabel mit, dann entschied die individuelle Klasse von VfB-Stürmer Mario Gomez die Begegnung. Nach seinen beiden Toren in der 80. und 83. Minute ließ der Nationalspieler die VfL-Fußballer deprimiert auf dem Rasen der Mercedes-Benz-Arena zurück.

Im ersten Durchgang begegneten sich die Schwaben und die Gäste aus dem Revier absolut auf Augenhöhe. Das Team von Trainer Marcel Koller spielte aufmerksam, hielt dagegen und suchte seine Möglichkeiten im Spiel nach vorne. Dabei operierten die Bochumer durchaus clever, setzten den VfB früh unter Druck und verhinderten damit einen geordneten Spielaufbau der Gastgeber.


Der VfL Bochum beschränkte sich nicht nur auf die Defensivarbeit, er arbeitete auch einige Möglichkeiten heraus. Nach knapp einer halben Stunde schickte Dabrowski seinen Teamkollegen Stanislav Sestak steil, doch Jens Lehmann klärte die Situation außerhalb seines Strafraumes mit dem Fuß. Sestak hatte auch die nächste Möglichkeit auf dem Fuß, als er von Sinan Kaloglu eingesetzt wurde (38.). Und schließlich strich ein noch leicht abgefälschter Sestak-Schuss knapp über die Latte des Stuttgarter Tores. Mit etwas mehr Entschlossenheit in den Aktionen hätten die Gäste sogar mit einer Führung in die Pause gehen können. Schon das 0:0 gefiel den VfB-Fans nicht, die ihre Mannschaft mit einem Pfeifkonzert in die Kabinen schickten.

Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und den entscheidenden Unterschied in ihrem Team: Mario Gomez, der im Gegensatz zu den VfL-Stürmern Sestak und Kaloglu seine Möglichkeiten wesentlich konsequenter nutzte.

Quelle: Ruhr Nachrichten 
 

 

 

 

 

23. Oktober 2008 - Sevilla zu stark für den VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart ist mit einer Niederlage in die Gruppenphase des UEFA-Pokals gestartet. Die Mannschaft von Armin Veh unterlag im Auftaktspiel der Gruppe C beim spanischen Vertreter Sevilla FC mit 0:2. Die Tore erzielten Ndri Romaric und Renato.

Sevilla versuchte dem Spiel von Beginn an seinen Stempel aufzudrücken und drängte den Bundesligisten in die eigene Hälfte. Bereits in der 15. Spielminute erzielten die Spanier die Führung, als Ndri Romaric einen Freistoß von der Strafraumgrenze unhaltbar für Jens Lehmann ins linke Toreck schlenzte. Nur 60 Sekunden nach der Führung bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aus. Nach einer Flanke von Jesús Navas konnte Renato am langen Pfosten das Leder an Lehmann vorbei einnetzen. Sevilla spielte mit der frühen Führung im Rücken wie entfesselt und der geschockte VfB Stuttgart hatte Probleme, die Spanier unter Kontrolle zu bringen.  


Bezeichnenderweise kam Stuttgart erst in der 32. Minute zu einer ersten Chance, als Martin Lanig mit einem Distanzschuss das Tor der Gastgeber nur knapp verfehlte, auf der Gegenseite verhinderte Jens Lehmann gegen Renato einen höheren Rückstand für sein Team, so dass es aus Sicht des VfB mit einem 0:2 in die Halbzeitpause ging.

Im zweiten Spielabschnitt versuchte sich Stuttgart besser zu präsentieren und steigerte Einsatz und Tempo. In der 51. Minute prüfte VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger Andrés Palop mit einem beherzten Freistoß, wenige Minuten später hatte Stürmer Mario Gomez Pech, als sein Versuch am Pfosten
landete. Danach bekamen die technisch starken Gastgeber die Partie wieder in den Griff und konnten trotz der Bemühungen des Bundesligisten den 2:0-Vorsprung ohne größere Probleme über die Zeit bringen. Sevilla siegte am Ende verdient, während der VfB Stuttgart nach der Niederlage am 6. November im Heimspiel gegen FK Partizan deutlich unter Erfolgsdruck steht.

VfB-Keeper Jens Lehmann: "Die zwei frühen Tore waren entscheidend. Danach war das Spiel fast gelaufen. Denn es war einfach sehr schwer für uns, da nochmals zurückzukommen. Mit etwas Glück hätten wir in der zweiten Halbzeit noch den Anschluss erzielen können. Leider ging der Ball von Mario an den Pfosten und es haben ein paar Zentimeter gefehlt. Den Freistoß zum 1:0 hat Romaric sehr gut getroffen. Ich habe den Ball zu spät gesehen."
 

Quellen: uefa.com + vfb.de

 

 

19. Oktober 2008 - "Ich würde gerne gegen England spielen"

Jens Lehmann rechnet mit einem letzten Länderspiel. Im Interview spricht Stuttgarts Torwart über die großen Unterschiede zwischen Bundesliga und Premier League

Im November wird Jens Lehmann 39. Ein Alter, in dem die meisten Fußballprofis längst einen Berufswechsel vollzogen haben. Der Torwart machte stattdessen einen Vereinswechsel. Nach fünf Jahren bei Arsenal London kehrte er in die Bundesliga zum VfB Stuttgart zurück und ist dort zum erhofften Rückhalt der Mannschaft geworden. Nur für Deutschland mag Lehmann nicht mehr spielen, weswegen er das Theater um den desertierten Kevin Kuranyi mit genügend Abstand verfolgen konnte.

Herr Lehmann, in der Nationalmannschaft ist ganz schön was los. Können Sie verstehen, dass Kevin Kuranyi beim Länderspiel gegen Russland zur Halbzeitpause desertiert ist?

Jens Lehmann: Sein Verhalten war emotional und nicht schlau. Aber so handelt wohl jeder Mensch ab und zu. Es hätte aber jemanden geben müssen, der ihm sagt: "Geh sofort zurück. Setz dich in den Mannschafsbus und entschuldige dich." Natürlich ist es immer hart, nicht zu spielen oder ausgepfiffen zu werden. Ich weiß, wie das ist: Ich bin auch ein Mann, der sehr oft ausgepfiffen worden ist in seinem Leben. Wenn man aber nicht die Mentalität hat, sich durchzubeißen, dann wird es schwierig.

Ist das bei Kuranyi so?

Lehmann: Das kann ich nicht beurteilen. Kevin gehört zu einer anderen Spielergeneration. Einer Generation, die unheimlich von Spielerberatern beeinflusst wird. Ich kenne einen Nationalspieler, der zweimal am Tag mit seinem Berater telefoniert. Da kriegt er immer zu hören, wie toll er ist. Dies führt zu einem Mangel an realistischer Selbsteinschätzung. Ob das bei Kevin auch so ist, weiß ich nicht. Seine Entscheidung ist jedenfalls bedauerlich, weil er sich vergangene Saison in der Nationalmannschaft sehr gut entwickelt hatte.

Wir hätten mit mehr Verständnis gerechnet. Immerhin haben Sie 1993 selbst mal das Stadion verlassen.

Lehmann: Das war eher ein Missverständnis als ein Wutausbruch. Wir lagen mit Schalke 0:2 in Leverkusen hinten, und ich habe einen Kullerball durch die Hosenträger gelassen. Es war das erste Spiel von Trainer Jörg Berger. In der Pause sagte er zu mir: "Jens, ich nehm' Sie jetzt mal raus. Wir sehen uns dann morgen." Ich dachte, dann gehe ich doch lieber. Da wir mit dem Bus angereist sind, bin ich mit der S-Bahn nach Hause gefahren.

Im Gegensatz zu Kuranyi haben Sie Ihre Länderspielkarriere erst mit 38 beendet. Keine Lust mehr oder gab es Druck von Bundestrainer Löw?

Lehmann: Ich hatte nur noch ein bisschen Lust. Auf gute Gegner wie Italien. Ich wäre nicht mehr gern nach Aserbaidschan oder Wales gefahren. Und mit so einem Spieler können Sie nicht mehr planen. Jetzt vermisse ich nichts.

Es gibt die Idee, dass Sie zum Abschied am 19. November gegen England in Berlin noch einmal ins Tor dürfen.

Lehmann: Ich würde gern gegen England spielen, der Gegner ist nach meinen Jahren in London ja naheliegend. Ich bin gespannt, wie sich die Beteiligten äußern.

Jetzt ist der Kampf Ihrer Nachfolger entbrannt. Wer soll es machen: Adler, Enke, Wiese, ein ganz anderer?

Lehmann: Zu einzelnen Spielern sage ich nichts, das wäre despektierlich. Der einzig richtige Weg ist, die Torhüter im Hinblick auf die WM konkurrieren zu lassen. Ohne diesen Konkurrenzkampf wird Deutschland 2010 keinen guten Torwart haben. Jemandem zu sagen, dass er vorne ist, wäre ein Fehler.

Das zweijährige Duell zwischen Ihnen und Oliver Kahn vor der WM 2006 war also genau richtig?

Lehmann: Ja. Am Ende eines solchen Prozesses sehen Sie, wer am besten mit dem Druck umgehen und seine Leistung abrufen kann. Diese zwei Jahre waren die härtesten meiner Laufbahn. Sie haben mir aber die beste Saison beschert, die ich je gespielt habe.

Auch beim VfB starteten Sie gut. Der alte Mann kann es noch.

Lehmann: Ich konnte mich gleich im ersten Saisonspiel ein paar Mal auszeichnen, und die Leute standen sofort hinter mir. Das ist natürlich schön und macht es einfacher, als wenn man permanent gegen Widerstände ankämpfen muss.

Sie galten in Deutschland lange als schnöselig, waren Zielscheibe der Fankurven. Das hat sich gewandelt: Ist es schön, zum Ende der Karriere noch einmal gefeiert zu werden?

Lehmann: Natürlich. Ich wurde sogar in fremden Stadien mit Applaus empfangen. Dies ist neu und darauf zurückzuführen, dass ich bei der WM 2006 Teil einer Mannschaft war, die die Leute begeistert hat. Darüber bin ich froh.

Was fällt Ihnen nach fünf Jahren Abstinenz noch auf in der Bundesliga?

Lehmann: Stimmung und Stadien sind großartig. Sie sind aber für die Zuschauer gebaut, nicht für die Spieler. Die Rasenflächen sind in der Regel nicht gut und zu uneben, um den Ball richtig schön laufen zu lassen. Das fällt schon auf.

Und spielerisch?

Lehmann: Der Vergleich fällt schwer. Ich komme von Arsenal London, also aus einer Mannschaft, die wahrscheinlich den besten Fußball spielt, den es überhaupt gibt. Die Bundesliga ist eben anders. Du kannst dich keine Sekunde ausruhen, da immer wieder Fehler gemacht werden, mit denen du nicht rechnest. Das Spiel bei Arsenal ist ein wenig passsicherer und somit verlässlicher gewesen.

Und wie ist es, wieder in Deutschland zu leben?

Lehmann: In London war ich einer unter vielen. Ich war es gar nicht mehr gewohnt, jeden Tag in der Zeitung zu stehen. Hier tue ich es. Und dann auch noch meistens mit Sachen, die mit Fußball gar nicht viel zu tun haben.

Es gab große Berichte darüber, dass Sie gelegentlich mit dem Helikopter von Ihrem Haus bei München zum Training nach Stuttgart fliegen.

Lehmann: Andere Menschen kaufen sich von ihrem Geld eine teure Uhr oder ein drittes Auto. Ich kaufe mir eben ab und zu Zeit. Mit dem Helikopter bin ich schneller zu Hause und kann mit meinen Kindern noch Hausaufgaben machen. Ich mache das nicht oft, und ich weiß es zu schätzen, dass es mir als Fußballspieler gut geht.

Gibt es Witzchen in der Mannschaft? Los Jens, lass uns 'ne Runde um den Fernsehturm drehen ...

Lehmann: Witze macht keiner, aber einige wollen mal mitfliegen. Im Moment fliege ich aber nicht.

Vielleicht trauen sich die anderen ja auch einfach nicht. Sie sind schließlich Führungsspieler.

Lehmann: Ich mag dieses Wort nicht. Ich weiß, dass ich Menschen gut führen kann. Aber heutzutage ist ja jeder ein Führungsspieler, der in die TV-Kamera erzählt, was die Mannschaft besser machen muss. Das ist leicht. Diese Spieler sehen Sie aber selten vor ihren 25 Kollegen in der Kabine sprechen. Darauf kommt es aber an.

Und Sie sind so einer?

Lehmann: Ich habe das überall gemacht und bin damit auch immer angeeckt. Was mich hier allerdings überrascht hat, war, dass es am nächsten Tag in der Zeitung stand. Das darf eigentlich nicht sein - und ist wohl auch typisch deutsch.

Sie kommen in ein Alter, in denen Ihre Vorgesetzten jünger werden als Sie. Mit Manager Horst Heldt waren Sie gemeinsam bei der Bundeswehr.

Lehmann: Unser Spies war Schalke-Fan, mein damaliger Klub. Einmal traten Horst, damals beim 1. FC Köln, und ich zum Appell an. Wir hatten unsere Gewehre extra nicht benutzt, da das Reinigen rund anderthalb Stunden dauert. Bei mir war alles in Ordnung. Beim Horst hat er in den Lauf geschaut und gesagt: "Noch mal putzen!"

Waren Sie ein guter Soldat? Befehle befolgen dürfte nicht Ihre Stärke sein.

Lehmann: Schätzen Sie mich nicht falsch ein. Ich achte Hierarchien. Ich will in der Hierarchie ja auch geachtet werden. Wenn mein Trainer sagt, ich soll den Ball auf die rechte Seite schlagen, mache ich das. Und wenn Horst sagt, unterschreib heute hundert Autogrammkarten, dann unterschreibe ich.

Eine andere Unterschrift wäre ihm noch lieber. Er würde Ihren Einjahresvertrag gern verlängern.

Lehmann: Der Horst ist sehr clever. Er hat sich letztens eine Stunde mit meiner Frau unterhalten und wollte ihre Erlaubnis einholen. Ich will aber noch nicht über einen neuen Vertrag sprechen. Vielleicht im Winter. Was mich aber ein bisschen desillusioniert hat, waren diese Uefa-Cup-Vorrundenspiele: in Sofia bei lausigen Temperaturen auf einem Acker vor 2000 Zuschauern. Die Champions League wäre aber noch mal ein Anreiz.

Sollte eine große Karriere mit einem Titel ausklingen?

Lehmann: Wo ich gespielt habe, haben wir auch etwas gewonnen. Es wäre schön, wenn es mit dem VfB Stuttgart auch so kommt. Hier ist alles möglich.

Original-Artikel: welt

 "Bundesliga-Aktuell" Interview

 

 

 

 

18. Oktober 2008 - Stuttgart spielt - Berlin gewinnt

Auch ohne den suspendierten Torjäger Marko Pantelic hat Hertha BSC den «Heimfluch» besiegt und mit 2:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart den ersten Saisonsieg im Olympiastadion eingefahren.

Matchwinner war der zuvor eingewechselte Gojko Kacar, der mit seinem Treffer drei Minuten vor dem Ende seinen serbischen Landsmann als Torschütze vertrat. Zuvor hatte Maximilian Nicu Hertha in Führung gebracht (30.), Cacau nach der Pause ausgeglichen (50.). Die Herthaner erbrachten damit erstmals seit 2005 den Beweis, dass sie auch ohne Pantelic gewinnen können. Für den VfB, der vor dem Spiel von der Tabellenführung träumen durfte, setzt sich die Berlin-Misere fort: Seit nunmehr 17 Jahren haben die Schwaben in der Hauptstadt nicht mehr gewonnen.

Auf Seiten der Stuttgarter machten sich nach dem Spiel Frust und Enttäuschung breit: "Für uns ist Berlin keine Reise wert, höchstens für private Anlässe", maulte Stuttgarts Trainer Armin Veh. Erneut gab es für die Schwaben in der Hauptstadt nichts zu holen. Vor über 17 Jahren, am 2. März 1991, feierte der VfB seinen letzten Bundesliga-Sieg im Olympiastadion. "Es ist klar, dass man uns hier gerne begrüßt", meinte Veh nach der freundlichen Vorstellung auf der Pressekonferenz.

Der Coach hatte seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit klar im Vorteil gesehen. "Uns fehlte im Abschluss die Konzentration", sagte der Meister-Trainer von 2007. Als Cacau in der 51. Minute nach Vorarbeit des ansonsten blassen Nationalspielers Mario Gomez das Unentschieden erzwang, witterte man bei den Gästen Morgenluft. Kurze Zeit später hatte Gomez Glück, dass er wegen Nachtretens nicht die Rote Karte sah. In der Nachspielzeit eilte sogar Keeper Jens Lehmann mit nach vorne, doch am Ende hatte nur Hertha an diesem Tag Glück.

Durch die dritte Saisonniederlage verpasste Stuttgart in der Spitzengruppe den Sprung nach ganz oben und musste sogar die Hertha passieren lassen. "Die Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn ist besonders bitter", sagte Veh. Selbstvertrauen für die schwierige Aufgabe am Donnerstag (23.10.2008) konnte seine Mannschaft nicht tanken - dann muss der VfB im UEFA-Cup beim FC Sevilla ran.

Thomas Hitzlsperger nach dem Spiel: "Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann wir letztes Mal so dominant waren. So ein Spiel zu verlieren ist sehr traurig."

Quellen: ARD/Netzzeitung

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Video: Highlights des Spiels

Video: Stimmen zum Spiel

 


 

7. Oktober 2008 - DFB-Pokal und UEFA-Pokal Auslosung

Der VfB Stuttgart hat für das Pokal-Achtelfinale das große Los gezogen

Als wahre "Glücksfee" bescherte die zweifache Fußball-Weltmeisterin Kerstin Garefrekes den Schwaben bei der Ziehung in der ZDF-Sportreportage das lukrative Top-Duell mit Rekord-Pokalsieger und Cupverteidiger FC Bayern München. "Das ist natürlich ein Hammerlos", sagte VfB-Coach Armin Veh.
Die Top-Partie steigt aber in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena. "Ich weiß nicht, wann wir im Pokal das letzte Mal zu Hause so einen Knaller hatten", schwärmte VfB-Manager Horst Heldt und versprach: "Wir wollen ins Endspiel und dafür müssen wir auch so einen Brocken aus dem Weg räumen." Auch seine Akteure wollen an die Saison 1989/90 anknüpfen: Damals gewann der VfB in Stuttgart im Achtelfinale das einzige von bisher sechs Cup-Duellen mit Bayern glatt 3:0. "Wir wollen die Bayern natürlich packen", meinte Kapitän Thomas Hitzlsperger.

UEFA-Cup

In der Gruppe C treffen die Schwaben unter anderem auf den zweimaligen UEFA-Cup-Sieger FC Sevilla. Aber damit nicht genug: Neben den Spaniern muss sich der Bundesligist auch noch mit Sampdoria Genua aus Italien auseinandersetzen. Zudem spielt die Mannschaft von Trainer Armin Veh gegen den serbischen Verein Partizan Belgrad und den belgischen Club Standard Lüttich.

Gegen jeden der vier Gruppengegner spielt der VfB nur einmal; jeder Teilnehmer bestreitet in der Gruppenphase zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele. Der erste Spieltag wird am 23. Oktober ausgetragen. Die drei Erstplatzierten der acht Gruppen qualifizieren sich für die Runde der letzten 32, die mit Hin- und Rückspielen ausgetragen wird. Dazu stoßen dann noch die acht Gruppendritten der Champions-League.

Zum Auftakt muss der VfB in Sevilla antreten. Der serbische Meister und derzeitige Tabellenführer Partizan Belgrad ist dann am 6. November in der Mercedes-Benz Arena zu Gast. Am 27. November reisen die Stuttgarter zu einem Auswärtsspiel nach Genua, ehe sie am vierten Spieltag eine Pause einlegen dürfen. Zum Abschluss der Gruppenphase (18. Dezember) empfangen die Schwaben den belgischen Meister Standard Lüttich.

VfB-Sportdirektor Horst Heldt betonte die Attraktivität des UEFA-Cups mit namhaften Vereinen und erklärte: "Wir haben eine schwere, aber auch reizvolle Gruppe, in der wir uns für die nächste Runde qualifizieren wollen." Auch für Trainer Veh heißt das Ziel, nach der Gruppenphase noch im Wettbewerb vertreten zu sein. Nationalstürmer Mario Gomez sagte: "Unsere Gegner sind alles namhafte Vereine, die über sehr gute Mannschaften verfügen. Besonders freue ich mich auf das Spiel in Sevilla. Gut ist zudem, dass wir ein Heimspiel gegen Partizan Belgrad haben, denn die Serben sind sehr heimstark."

Quellen: FTD und SWR

 

 

 

5. Oktober 2008 - 4:1 - Bezaubernde Stuttgarter und entzauberte Bremer

Am Samstag Abend gab es aus der Mercedes- Benz- Arena vor 55.000 Zuschauern von resignierenden Werderanern und auftrumpfenden Schwaben zu berichten.
Der VfB musste in seiner Startelf auf bewährte Kräfte wie Delpierre, Pardo und Marica verzichten, wobei der SV Werder Bremen auf die gleichen Spieler setzte wie am Mittwoch in Mailand.
Die Anfangsphase wurde einseitig nur von Stuttgarter Seite gestaltet. Die logische Konsequenz war die 1:0- Führung durch Sami Khedira in der 18. Minute, der nach einem gekonnten Passpiel von Cacau Wiese ausspielte und sicher abschloss.
Weiterhin behielt Stuttgart das Zepter in der Hand. Lehmann erlebte einen relativ beschäftigungslosen Nachmittag. Nur zweimal musste er vor den anstürmenden Bremern retten.
Stuttgart stürmte weiterhin und gelangte nach einer Ecke zum 2:0. Den scheinbar geklärten Ball verwertete Träsch mit einer Direktabnahme aus 18 Metern ins rechte Toreck.
Nach der Halbzeit ging das Offensivspiel der Stuttgarter fröhlich weiter. In der 46. Minute kam Gomez zu spät und in folgenden Spielminuten konnten Cacau mit einem Heber wie auch Tasci per Kopf ebenfalls den Ball nicht im Netzt versenken.
Nach einer Ecke des SV Werder in der 63. Minute schaltete Lehmann am schnellsten um und schickte Träsch mit einem 45-Meter- Abwurf gen Tor der Bremer. Dieser leistete daraufhin mit einer klugen Flanke die Vorarbeit für das 3:0, das Hilbert leicht zu verwandeln wusste, nachdem zuvor Gomez an der Flanke vorbeigeflogen war.
Die Bremer konnten nach einem Sonntagsschuss per Freistoss an den linken Innenpfosten noch auf 3:1 verkürzen. Nichts zu halten für Lehmann.
Die Schwaben schien das jedoch nicht zu verunsichern, sie spielten weiter auf und packten in der 88. Minute endgültig den Sieg in trockene Tücher. Lanig war alleine vor Wiese aufgetaucht und schloss sicher ab nachdem er die halbe Bremer Abwehr ausgespielt hatte.

In dieser Verfassung darf mit den Stuttgartern wieder gerechnet werden!

Zunächst heißt es aber sich nach der Länderspielpause beim Hauptstadtclub in Berlin zu behaupten.

Verfasser: Ozan Somus

 

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2. Oktober 2008 - 2:2 gegen Cherno More Warna

Gomez rettet Stuttgart in der Nachspielzeit

Mario Gomez hat dem VfB Stuttgart eine Blamage erspart und die Schwaben in die Uefa-Cup-Gruppenphase geschossen. Der Torjäger traf im Erstrunden-Rückspiel in der Nachspielzeit zum 2:2 (0:0) gegen den bulgarischen Außenseiter, der trotz eines 2:0-Vorsprungs noch die Sensation verpasste. Jordan Jurukow (47.) und Georgi Russew (79.) ließen die Gäste von der Schwarzmeerküste mit ihren Treffern von der faustdicken Überraschung träumen.

Doch vor nur 10.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena retteten Thomas Hitzlsperger (82.) und Gomez, der beim 2:1-Hinspiel beide Treffer erzielt hatte, die glücklichen Gastgeber. In der gähnend leeren Mercedes-Benz Arena war von Europapokal- Atmosphäre nichts zu spüren. Noch am Tag des Spiels hatte Lehmann seinem Ärger über die bislang trostlose Europa-Tournee der Stuttgarter via UI-Cup und UEFA-Pokal-Qualifikation Luft gemacht. „Leere Ränge, schlechtes Stadion, katastrophaler Platz - so macht das keinen Spaß. Das ist in den ersten Runden eine reine Beschäftigungstherapie für die Vereine“, schimpfte der Ex- Nationalkeeper in der „Bild“-Zeitung.Knapp 44 Stunden vor dem richtungweisenden Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen lief das Spiel der Hausherren diesen Aussagen entzsprechend über weite Strecken auf Sparflamme.

Die Strafe folgte kurz nach der Pause, als Abwehrchef Serdar Tasci ein Rückpass verunglückte und Lehmann beim Herauslaufen ausrutschte. Jurukow musste nur noch ins leere Tor schieben und machte aus der vermeintlichen Formsache für den VfB eine Zitterpartie. Als Russew mit einem herrlichen Freistoß erhöhte, stand der VfB vor dem Aus, ehe Hitzlsperger und Gomez den Europapokal-Totalschaden verhinderten. „Wir haben 80 Minuten gedacht, es geht im Spaziergang. So etwas darf nicht passieren. Ich dachte, ich wär im falschen Film. Aber mit etwas Glück haben wir das Spiel noch gedreht“, meinte Torjäger Gomez.

„Wir wollen mit aller Macht weiterkommen“, hatte VfB-Coach Armin Veh vor der Partie angekündigt. Seine Schützlinge jedoch ließen den letzten Biss vermissen. Zudem lähmten Umstellungen das Spiel der Gastgeber. Außenverteidiger Ricardo Osorio musste für die fehlenden Khalid Bouhlahrouz (Muskelfaserriss) und Matthieu Delpierre (Fieber) in der Abwehrzentrale spielen.

Der 18 Jahre alte Sebastian Rudy feierte sein Europapokal-Debüt im Mittelfeld, weil Pavel Pardo, Jan Simak und Yildiray Bastürk verletzt ausfielen. Fünf Tage nach der 0:3-Schlappe bei Borussia Dortmund fanden die Stuttgarter erneut keinen Rhythmus und konnten Warna nur selten in Verlegenheit bringen. Zwei harmlose Torschüsse von Gomez (19./21.) - viel mehr hatten die Hausherren vor der Pause nicht zu bieten.

Nach dem Rückstand erhöhten die Stuttgarter zwar ihre Bemühungen, ließen dabei jedoch jeglichen Spielwitz vermissen und hatten Glück, dass Jurukow ihnen in der 67. Minute nicht vorzeitig den K.o. versetzte. Freistehend scheiterte er per Kopf an Lehmann. Wenig später aber schlenzte Russew einen Freistoß herrlich ins Eck. Doch der VfB schlug sofort zurück und hatte am Ende das Glück auf seiner Seite. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, befand Veh nach dem Abpfiff. „Mit unserem Anspruch und unserer Qualität müssen wir so einen Gegner eigentlich dominieren. Es ist doch klar, dass ich damit nicht zufrieden sein kann.“

Quelle: faz.net

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27. September 2008 - Dortmund läßt Stuttgart keine Chance

Dortmund (dpa) - Der VfB Stuttgart hat den erhofften Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga deutlich verpasst. Nach zuletzt sechs Pflichtspielen ohne Niederlage unterlag die Mannschaft von Trainer Armin Veh bei Borussia Dortmund mit 0:3 (0:2).

Vor 71 200 Zuschauern im Signal Iduna Park sorgten Tamas Hajnal (11.), Felipe Santana (20.) und Alexander Frei (73.) für die Tore der Borussia, der damit der erste Bundesliga-Heimsieg unter Trainer Jürgen Klopp gelang. In einer unterhaltsamen Partie blieben die Schwaben den Nachweis ihrer Klasse schuldig.

Für beide Teams war es das fünfte Spiel in 15 Tagen. Darunter hatten vor allem die Dortmunder zu leiden: Immerhin mussten sie auf fünf verletzte Profis verzichten. Dagegen kehrten beim VfB Torjäger Mario Gomez und Abwehrspieler Matthieu Delpierre in die Startelf zurück. Trotz der größeren Personalprobleme erwischte der BVB den besseren Start. Bis auf einen Kopfball von Gomez (8.), der aus kurzer Distanz an Torhüter Roman Weidenfeller scheiterte, konnten sich die Gäste nur selten in Szene setzen.

Stattdessen bestimmte die dezimierte Borussia das Geschehen. Anders als beim blamablen 1:4 vor einer Woche in Hoffenheim überzeugte sie mit hoher Laufbereitschaft und schnellem Kombinationsspiel. Für den couragierten Auftritt wurde der Tabellen- 10. früh belohnt. Mit einem platzierten Fernschuss aus gut 20 Metern brachte Hajnal sein Team in Führung. Neun Minuten später war der für den verletzten Robert Kovac ins Team gerückte Santana zur Stelle. Der Abwehrspieler beförderte den Ball nach langer Flanke von Hajnal per Kopf ins Tor, attackierte dabei jedoch VfB-Torhüter Jens Lehmann nicht regelkonform im Torraum. Zwar erhöhten die Schwaben nun die Taktzahl, entgingen aber bei großen Möglichkeiten von Sebastian Kehl (44.) und Nelson Valdez (45.) nur knapp einem noch höheren Pausen- Rückstand.

Auch nach Wiederanpfiff mangelte es dem VfB an Durchschlagskraft, um die Wende herbeizuführen. So verpasste Nationalstürmer Gomez in der 49. Minute die große Chance zum Anschlusstreffer. Die Borussia legte ihr Hauptaugenmerk zunehmend auf die Torsicherung, blieb aber mit Kontern gefährlich. So bot sich dem eingewechselten Alexander Frei (60.) nach Flanke von Florian Kringe die Möglichkeit zum 3:0. Diese Chance ließ sich der Schweizer 13 Minuten später nicht noch einmal entgehen. Ein Zuspiel von Young-Pyo Lee nutzte er zu seinem entscheidenden dritten Saisontreffer.

Quelle: süddeutsche

Stimmen nach dem Spiel zum zweiten Treffer der Borussia durch Felipe Santana.

Schiedsrichter Dr. Felix Brych: "Ich bin ein Schiedsrichter, der mehr laufen lässt, um den Spielfluss nicht zu unterbrechen. Mehr die englische Linie also."

Jens Lehmann: "Der Mann gibt sein Bestes, aber wenn ich mein Bestes gebe und es reicht nicht, dann bin ich irgendwann weg. Ich denke bei einem Schiedsrichter sollte es genau so sein", so Lehmann. "Es ist schade, dass man mit solchen Leuten konfrontiert wird."

Quelle: spox

 

 

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