> News

> Profil

> Nationalmannschaft

> Multimedia


   > Fanzone

 

 

 

  Startseite - News 2008 - Mai

 
   

      News - Mai 2008

 
 
   News 2008



EURO 2008


 

   Mai
 
   April
 
   März
 
   Februar
 
   Januar
 

 

 

 

 

 

 













 

 

 



20. Mai 2008 -
Jens Lehmann im CICERO-Interview: "In Lodon ist man toleranter"


Als Deutschlands Nationaltorhüter kennt ihn jeder. Doch seine politischen Ansichten hat Jens Lehmann bisher verborgen. Mit CICERO traf er sich in London und sprach über Globalisierung, Geld und Reformen.

 

    In Lodon ist man toleranter

 

 

 

 

 

 

20. Mai 2008 - Jens Lehmann exklusiv im Premiere Interview

 

 

 

15. Mai 2008 - Ich bin ein Torwart - kein Wunder, dass man mich falsch versteht

by MATT BARLOW / DAILY MAIL

Jens Lehmann ist nicht davon überzeugt, dass England für sich beanspruchen kann, einst die besten Torleute der Welt hervorgebracht zu haben. "Jedes Land denkt das," meint er, "die Deutschen denken das, die Spanier denken das und auch die Italiener sind sehr stolz auf ihre Torleute."

Aber Lehmann versteht die aufkommenden Bedenken, dass nur sechs der zwanzig Premier League Klubs ihr Vertrauen in eine englische Nummer 1 gesetzt haben und mehr noch, er hat eine Theorie.
"Hier gehen die Torleute manchmal einfach nicht lange genug zur Schule", meint er. "Als Torwart musst du dein Konzentrationslevel durchgehend sehr hoch halten, über 90 Minuten, manchmal 120 Minuten, manchmal 150. So etwas lernt man am besten in der Schule, zielgerichtet auf schulische Leistungen. Wenn man die Schule mit 16 verlässt, dann hat man das nicht bzw. verliert es. Vielleicht ist das der Grund, warum ausländische Torleute nach England kommen. Ich kenne einige dieser Torleute und es sind alles intelligente Leute, wie Petr Cech und Edwin van der Sar."

Lehmann, 38, verlässt Arsenal nach fünf Jahren. In dieser Woche hat er noch einmal auf dem Klubgelände trainiert, um in Form zu bleiben, bevor es am Montag mit der Deutschen Nationalmannschaft ins Trainingscamp für die EURO 2008 nach Spanien geht.
"Ihr habt gute Torleute, wie David James und auch Joe Hart ist vielversprechend," gibt Lehmann zu. Seiner Meinung nach haben sich englische Torleute aber zu langsam an ihre Rolle im modernen Fußballspiel angepasst.
"Ich habe mit unserem Physiologen Gary Lewin, der auch einmal Torwart bei Arsenal war, gesprochen und er sagte, dass er zu seiner Zeit gelernt hatte, niemals seine Torlinie zu verlassen, da das nicht sein Gebiet sei. Heute ist das der erste große Fehler, den du machen kannst. Als ich hier anfing habe ich bei Flanken und langen Bällen immer meine Linie verlassen. Ich habe manchmal schon 30 - 40 Meter vor dem Tor den Ball geklärt. Ich habe meinen Verteidigern vor mir damit geholfen und auch dem gesamten Team, denn dadurch können die Spieler viel höher im Spielfeld stehen. Tatsache ist doch, dass die meisten Menschen gar nicht richtig verstehen, was einen guten Torwart ausmacht - noch nicht einmal Trainer. Jeder denkt: "Toll, der Junge macht super Paraden!" Aber als Torwart denkst du: "Der Junge ist gut aber ein ernsthafter Konkurrent für dich ist er nicht."

Lehmann kennt das Geheimnis eines guten Torwarts aber lehnt es ab, dieses Geheimnis zu teilen. Er möchte es für sich behalten, vielleicht für die Zeit, wenn er selber über eine Karriere als Trainer nachdenkt, obwohl seine Zukunftswünsche nicht in Richtung Torwarttrainer gehen.
"Nachdem ich 20 Jahre gespielt habe würde das meinen Körper ruinieren. Als Torwarttrainer übst du den ganzen Tag nur Schüsse, Schüsse, Schüsse. Beim normaler Trainer geht es mehr um den psychischen Druck, um psychische Anforderungen."
Sein Interesse am Trainerjob hat sich vor allem in dieser Saison entwickelt, als er das Fußballgeschäft einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten konnte. Im letzten August von Manuel Almunia aus dem Arsenal-Tor verdrängt, waren seine Auftritte als Torwart sehr eingeschränkt. Aber von der Bank aus konnte er seine Teamkameraden beobachten und studierte auch Arsène Wenger, einen Trainer den er zu "den Größten" zählt.
"Ich habe viel gelernt an der Seitenlinie - über den "Boss", wie er seine Entscheidungen trifft, wie man sich als Ersatzspieler fühlt und über die Mentalität eines Spielers, der plötzlich ins Spiel kommt und dann den Unterschied macht," sagt Lehmann.

Nun hat sich Jens Lehmann nicht gerade ein Reputation als pflegeleichter Spieler aufgebaut und man könnte schon leicht ins Schmunzeln geraten bei dem Gedanken an Lehmann, den Trainer, aber er wehrt sich gegen irgendwelche Andeutungen, dass er zu sehr von sich selbst eingenommen sei, um andere zu fördern. "Als Torwart darf man gar nicht egoistisch sein. Du bist schließlich der Kerl, der seinen Körper dem Ball entgegenwerfen muss, weil irgendjemand 30 Meter entfernt von dir einen Fehler gemacht hat."

Nachdem Lehmann von Borussia Dortmund zu Arsenal gekommen war beendete er seine erste Saison bei den Gunners ungeschlagen. Danach gewann er mit Arsenal den FA Cup und er führte das Team ins Champions League Finale, indem er im Halbfinale in den letzten Sekunden einen Elfmeter hielt.
"Im Fußball geht es doch um Unterhaltung. Wenn du die Leute nicht unterhältst, dann wollen sie dich nicht sehen. Aber am Wichtigsten ist es, die Leute damit zu unterhalten, dass du gewinnst."

Gerade abseits des Fußballplatzes wurde Lehmanns Verhalten oft in Frage gestellt. Die öffentliche Fehde mit Almunia nötigte den Spanier sogar zu der Aussage: "Ich weiß, dass er mich hasst." Wenger beschreibt Lehmann als "nicht immer einfach", dennoch erkennt jeder bei Arsenal das Talent des Deutschen an, seinen Einsatzwillen und seine Professionalität.

Er wird eine beliebte Persönlichkeit bei Arsenal bleiben und man wird ihn vermissen. Lehmann sagt: "Im Laufe der Jahre hat es Entscheidungen gegeben, wo ich mit seiner (Wenger's) Ansicht nicht einverstanden war. Darum bin ich kein einfacher Typ, denn ich stelle seine Entscheidungen in Frage. Als er mich auf die Bank setzte, zum Beispiel. Wenn du als Trainer eine solche Entscheidung triffst, dann willst du darüber nicht mit dem Spieler reden und du willst auch nicht, dass er darüber mit der Presse spricht. Aber so läuft das nun mal nicht immer. Ich kann nicht ein ganzes Jahr lang still rumsitzen. Die deutsche Presse ist hinter mir her, die englische Presse ist hinter mir her."

Almunia ist seit dieser Woche bereits in Sommerurlaub und Lehmann meint, dass sie einige ihrer Streitigkeiten aus dem Weg räumen konnten. "Ich habe ihm gesagt, dass er niemals etwas persönlich nehmen darf und dass er auch von dem Wettbewerb zwischen ihm und mir profitiert hat, denn es hat ihn im Endeffekt besser werden lassen. Ich habe diese Erfahrung ja selber gemacht, als ich die Nummer 2 hinter Oliver Kahn in der Deutschen Nationalmannschaft war. Du entscheidest dich, den Wettkampf mit deinem Konkurrenten anzunehmen und kämpfst jeden Tag dafür und das lässt dich immer besser werden. Das ist mehr oder weniger das, was ich ihm gesagt habe und wir beide haben unseren Frieden gemacht. Für mich ist diese Sache vorbei. Sollte ich ihm in der nächsten Saison irgendwo begegnen kann ich immer auf ihn zugehen, ihm die Hand schütteln und ihm alles Gute wünschen. Ich respektieren ihn. Was er über mich denkt, da müssen Sie ihn selber fragen."

Freie Übersetzung - Original-Artikel DailyMail: I'm a keeper, so no wonder I'm misunderstood
 

 


13. Mai 2008 - Schäfer in Stuttgart freigestellt - Jens Lehmann fraglich

Die Zeit von Raphael Schäfer beim VfB Stuttgart ist endgültig abgelaufen. Ob Nationaltorhüter Jens Lehmann dessen Nachfolger bei dem schwäbischen Fußball-Bundesligisten wird, bleibt aber weiterhin Spekulation.

Am Samstag wird der junge Sven Ulreich ins Tor des VfB Stuttgart zurückkehren - allerdings vorerst nur für dieses eine Spiel, ehe im Sommer ein gestandener Schlussmann nach Stuttgart kommt. Lt. BILD-Informationen hat VfB-Manager Horst Heldt bereits ein erstes Gespräch mit Jens Lehmann geführt um vor dem Beginn von Verhandlungen zu klären, ob für Lehmann (sein Vertrag bei Arsenal läuft aus) prinzipiell ein Wechsel nach Stuttgart möglich sei.

Die Idee, seine Karriere in Stuttgart ausklingen zu lassen, findet der Nationaltorhüter grundsätzlich gut - und möchte sich womöglich sogar zeitnah entscheiden. Er wolle seine Karriere noch nicht beenden und könne sich vorstellen, dass sich seine Zukunft noch vor der Europameisterschaft klärt, sagte Lehmann am Samstag im ZDF- "Sportstudio".
BILD fragte Lehmann: "Können Sie sich eine Fortsetzung Ihrer Karriere beim VfB vorstellen?" Lehmann: "Ja, für den Fall, dass ich weiterspiele, kann ich mir das vorstellen. Der VfB ist schließlich ein etablierter Bundesliga-Verein."

Der VfB-Manager Horst Heldt blockt jedoch beim Thema Torwart: "Ich sage dazu nichts". Medienberichte, wonach er bereits Kontakt zu Lehmann aufgenommen habe, wollte Heldt nicht bestätigen: "Ich gehe nicht darauf ein, was die eine oder andere Zeitung spekuliert." Schäfer macht indes von seiner Freistellung Gebrauch. "Er hat sich entschieden, diese Woche nicht mehr mitzutrainieren", sagte Heldt.

Quellen: Financial Times Deutschland / Stuttgarter Zeitung / BILD

 

 

 

5. Mai 2008 - Jens Lehmann sagt "Good Bye"

London - Jens Lehmann und Arsenal London – die einst so tolle, zuletzt eher angespannte Beziehung hat ein versöhnliches Ende. Mit einem Abschied auf dem Rasen.

Das Premier-League-Spiel gegen Everton, Arsenals letztes Heimspiel der Saison. Es beginnt für Jens Lehmann (38) wie so viele andere Spiele in letzter Zeit: mit Frust. Trainer Arsene Wenger stellt den Polen Lukasz Fabianski, die Nr. 3, ins Tor. Lehmann bleibt die Bank. Nach 60 Minuten das Zeichen von Wenger: Mach dich bereit. Neun Minuten später darf Jens rein: 60 000 Fans im Emirates Stadion erheben sich, klatschen Beifall. Kaum ist Lehmann drin, gelingt Nicklas Bendtner das Tor zum 1:0-Sieg.

Dann der Schlusspfiff. Lehmann schnappt sich seine Wasserflasche, läuft in die Mitte des Platzes, winkt, verneigt sich ganz tief vor den Fans. Da hat auch der letzte kapiert: Das ist nach fünf Jahren Arsenal Lehmanns Abschieds-Vorstellung! Sein Vertrag läuft aus, jetzt ist klar, dass er nicht verlängert wird. Wenger: „Jens hat sich die Ovationen verdient. Wir haben großen Respekt vor ihm.“

Auf Lehmann wartet jetzt noch die EM (ab 7. Juni). Was kommt danach? „Ich weiß es noch nicht. Ich würde gern weiterspielen, aber vielleicht habe ich nach der EM meine Meinung auch geändert.“

Berliner Kurier, 05.05.2008

 

  Mehr Fotos vom Abschied von den Fans im Forum

 

Emotionaler Abschied von den Fans

 

 

 

Jens Lehmann Interview

 

 

 

 

 

 

1. Mai 2008 - Die Models vom Rasen 

Der Rockmusiker Bryan Adams hat unsere Nationalelf fotografiert. Bei der Vernissage im Haus der Kunst waren neben dem Künstler auch drei seiner Models zugegen - Bastian Schweinsteiger, Jens Lehmann und Oliver Bierhoff.

(...) Dass Bryan Adams, die kanadische Rocklegende, auch als Fotograf arbeitet, ist noch nicht zu jedermann durchgedrungen. Dass er seinen Job ganz gut macht, kann man jetzt im Haus der Kunst sehen: Für die Modelinie Strenesse lichtete er die deutsche Fußball-Nationalelf ab.

Jens Lehmann ist mit seiner Frau Conny für die Ausstellungseröffnung extra aus England eingeflogen. Die Pressemeute wartet schon vor dem Haus der Kunst auf ihn. Das baldige Karriereende von Torhüter-Konkurrent Oli Kahn will er jedoch nicht kommentieren. Auch sonst ist er sehr zurückhaltend, fast schüchtern. "Ich fühle mich vor der Kamera nie so richtig wohl", erzählt er. "Da bin ich nicht so talentiert." Für Adams posierte Lehmann in hellem Anzug in typischer Torwart-Haltung: breitbeiniger Stand und nach vorne gestreckte Arme.

Oliver Bierhoff, der Team-Manager der Nationalelf, ist auf den Bildern eher in der klassischen Model-Pose zu sehen: mit aufgestelltem Mantelkragen und melancholischem Blick, der in die Ferne schweift. Seinen Ausflug in das Model-Business beurteilt er bescheiden: "Man sieht sich natürlich nie gerne selbst auf Fotos. Wer tut das schon?" Was das Thema Fußball angeht, gibt sich Bierhoff eher wortkarg.

Dafür plaudert Bryan Adams umso mehr. "Alle Spieler waren richtig gut vor der Kamera", lobt er die Amateurmodels. "So natürlich, alle sehr fotogen." (...)

Dem Münchner Publikum scheint die Ausstellung zu gefallen. Vor allem die Damen finden die Kombination von Mode und Fußball sehr sexy. Und für die Männer hat Bryan Adams dann noch einen Modetipp parat, den viele der Herren bestimmt gerne hören: "Ein Mann braucht sich nicht groß zu stylen. Kein Schmuck, keine Accessoires. Eine Jeans und ein Hemd, das reicht."

 

Bryan Adams Fotos von den Fußball-Nationalspielern sind noch bis zum 3. Mai im Haus der Kunst zu sehen.

  Auszüge eines Artikels aus sueddeutsche.de - der ganze Bericht inkl. Fotos HIER

  Weitere Berichte und Fotos auf www.welt.de und www.focus.de 

  Das Video zum Downloaden und viele weitere Fotos der Ausstellungseröffnung IM FORUM

 

 

 

 

 


 

zum Seitenanfang

zurück zu NEWS

 

 

 

 

     
 
Kontakt Gästebuch Über diese Fanpage