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      News - März 2009

 
 
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Starker Auftritt des VfB gegen Tabellenführer Hertha

Der VfB Stuttgart hat das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Hertha BSC Berlin verdient mit 2:0 (0:0) gewonnen. Cacau und Sami Khedira sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die Schwaben den Abstand auf einen UEFA-Cup-Platz auf nur noch zwei Punkte verkürzen konnten.

Seine ernüchternde Niederlage hatte der VfB Stuttgart bereits hinter sich. Das 0:4 vom letzten Sonntag in Bremen und die ungeschönten Worte der Verantwortlichen danach haben dem ein oder anderen die Augen geöffnet.

Unter der Woche hatte Trainer Markus Babbel eine andere Mentalität gefordert und Sportdirektor Horst Heldt eine Reaktion. Die lernwillige Mannschaft setzte beide Forderungen beherzt um.

"Die Mannschaft hat nach dem 0:4 in Bremen die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben sehr guten Fußball gespielt und alle Spieler haben hervorragend gearbeitet. Ich bin hochzufrieden und muss sagen, dass die heutige Partie das bislang beste Spiel unter meiner Leitung war", sagte Babbel.

Der VfB schockte die Hertha nach der Pause mit einem Doppelschlag: Nach einem langen Abschlag von Torwart Jens Lehmann verlängerte Gomez per Kopf genau in den Lauf von Cacau. Der Brasilianer setzte sich gegen seinen Landsmann Kaka im Strafraum durch und versenkte das Leder mit einem Aufsetzer aus acht Metern ins lange Eck zum 1:0 (47.).  Der VfB legte sofort nach. Einen Freistoß von Thomas Hitzlsperger von der linken Seite platzierte Khedira mit dem Kopf aus zwölf Metern rechts unten ins Eck - der VfB führte nach 51. Minuten mit 2:0.

Erst jetzt wurde die Hertha wach. Nach schöner Vorarbeit von Cicero und Woronin scheiterte Raffael mit einem allerdings schwachen Schuss an Lehmann. Der VfB stand hinten sicher und behielt das Spiel unter Kontrolle. Nach einer Rechtsflanke von Roberto Hilbert lenkte Gomez das Leder noch leicht ab, der Ball strich nur knapp am linken Pfosten vorbei. Und noch eine Riesenchance für die Stuttgarter: Bei einem Konter legte Timo Gebhart ab auf Cacau, der das Leder aber aus elf Metern neben den Kasten setzte (76.).  Mit dem verdienten Sieg haben sich die Stuttgarter eindrucksvoll für die schwache Leistung vor einer Woche in Bremen rehabilitiert.

An der Zielsetzung ändert der Erfolg gegen den Spitzenreiter aber nichts. Die Schwaben bleiben defensiv und lassen sich alle Möglichkeiten offen.

"Das heutige Spiel zeigt wieder, wie schnell es in der Tabelle nach oben und auch unten gehen kann. Jetzt sind noch 27 Punkte zu vergeben und Hertha ist nur noch sieben Punkte entfernt von uns", sagte Torhüter Jens Lehmann. "In dieser Saison kann noch eine Menge passieren. Aber ich habe es mir abgewöhnt, Prognosen für die Zukunft abzugeben." 

Quellen: swr / spox / vfb

 
2-0 VfB Stuttgart vs. Hertha 






0:4 Niederlage in Bremen - Dämpfer für den VfB

Im Weserstadion ist nicht nur Markus Babbels Erfolgsserie (neun Spiele in der Liga ohne Niederlage) gerissen. Die Roten haben auch einen schweren Dämpfer bei ihrer Aufholjagd in Richtung der internationalen Startplätze erhalten. Durch das 0:4 verspielte Stuttgart wichtige Zähler im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz, bleibt mit 39 Punkten weiter auf Platz sechs und liegt damit nun vier Punkte hinter einem Europapokalplatz zurück.

Vor 36.000 Zuschauern im Bremer Weserstadion war Bremen insgesamt die aktivere Mannschaft. Spielmacher Diego erzielte mit einem traumhaften Freistoß aus 23 Metern das 1:0 (34.). Nach dem Wechsel machten Claudio Pizarro (53.) und Markus Rosenberg (59.) den Sack früh zu. Nochmals Rosenberg erhöhte in der 75. Minute sogar noch auf 4:0.

Markus Babbel: "Wir haben fast alle wichtigen Tugenden vermissen lassen, deswegen war unsere Niederlage folgerichtig. Wir sind nie so recht ins Spiel gekommen und haben schlampig agiert. Ich habe auch nur ganz selten den unbedingten Willen gesehen, die Begegnung gewinnen zu wollen. Wir haben nie ins Spiel gefunden, sind fast nur getrabt. Der Sieg der Bremer geht auch in dieser Höhe in Ordnung."

Manager Horst Heldt war nach dem Spiel nicht nur enttäuscht sondern regelrecht wütend: "Ich bin geladen bis unter die Decke, maßlos enttäuscht und stinksauer über diesen arroganten Auftritt. Das kann ich nicht ansatzweise akzeptieren." Heldt spielte dabei auch auf die gute Stimmung an, die während der Trainingswoche auf dem Wasen herrschte: "Die Leute haben es nicht geschafft, den Schalter umzulegen, wenn es darauf ankommt. Ich muss wissen, wann es ans Auffressen geht. Bremen hatte diese Gier, wir nicht." Und einmal in Fahrt, ließ sich Heldt gar nicht mehr bremsen und kündigte harte Konsequenzen an: "Da werde ich mir etwas überlegen. So sauer wie heute war ich noch nie."

Und am Samstag kommt Tabellenführer Berlin ...

Quellen: goal.com/Stuttgarter Nachrichten


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2:1 gegen Dortmund - VfB Stuttgart baut Serien unter Babbel aus

Stuttgart (dpa) - Der VfB Stuttgart baut seine Erfolgsserie unter Teamchef Markus Babbel aus. Dank des verdienten 2:1 (1:0)-Sieges gegen Borussia Dortmund bleiben die Schwaben in der Fußball-Bundesliga zum neunten Mal nacheinander ungeschlagen.

Die Stuttgarter dürfen weiter auf die Qualifikation für den UEFA-Pokal hoffen. Elson (10. Minute) und Torjäger Mario Gomez mit seinem 14. Saisontreffer (62.) waren für den VfB erfolgreich. Nelson Valdez glückte der zwischenzeitliche Ausgleich (62.). Damit warten die Westfalen seit der Winterpause weiterhin auf den ersten «Dreier».

«Es war von den Torchancen her ein verdienter Sieg. Sonst war es ausgeglichen», sagte Babbel. «Ein großes Kompliment an die Mannschaft, sie hat unheimlich gefightet. Wenn man eines monieren kann, dann, dass sie die Konter nicht abgeschlossen hat.» BVB-Trainer Jürgen Klopp erklärte: «Uns hat die Konsequenz im Abschluss gefehlt. Der VfB hatte die größeren Chancen und hat verdient gewonnen.»

Bei Dortmund feierte Dede nach fast achtmonatiger Verletzungspause sein Bundesliga-Comeback. Der Brasilianer hatte sich beim Saisonauftakt gegen Bayer Leverkusen einen Kreuzbandriss zugezogen. Nach einem gelungenen Testeinsatz unter der Woche gegen Drittligist Fortuna Düsseldorf vertraute Klopp dem Routinier, der seine Sache auf seiner Stammposition in der Vierer-Abwehrkette gut machte. Auf Stuttgarter Seite wurde Winter-Neuzugang Georg Niedermeier bei seinem zweiten Bundesliga-Einsatz wegen einer Knieverletzung in der 63. Minute gegen Khalid Boulahrouz ausgewechselt. Laut erster Diagnose erlitt der 23-Jährige einen Außenbandriss.

Die Tabellennachbarn boten von Beginn an eine ordentliche, temporeiche Partie, bei der sich der VfB die deutlich klareren Torchancen erspielte. BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller rettete zweimal gegen Ciprian Marica per Fußabwehr (8.) und gegen Roberto Hilbert mit der Faust (11.). Gomez hatte nach einer Ecke Pech mit einem Latten-Kopfball (11.). Zudem verhinderte der auf der Torlinie klärende Dede nach einem Schuss des wieder in der Startelf stehenden VfB-Kapitäns Thomas Hitzlsperger (37.) einen höheren Rückstand.

So blieb es beim schmeichelhaften 0:1 aus Borussen-Sicht nach Elsons direkt verwandeltem Freistoß. Die Westfalen versteckten sich keineswegs, blieben aber bei ihren Offensivbemühungen zu ineffektiv. Lediglich Florian Kringe sorgte mit zwei Kopfbällen (16. und 23.) für etwas Gefahr.

Der VfB machte nach dem Wechsel weiter Druck, hatte aber zunächst doppeltes Pech: Erst traf Ricardo Osorio mit einem Distanzschuss nur den Pfosten (48.). Dann verwertete Valdez vier Minuten später die erste echte BVB-Chance zum Ausgleich nach Vorlage von Tamas Hajnal. Gomez stellte mit seinem «Hammer» unter die Latte nach einer Traumkombination und tollem Zuspiel von Hilbert jedoch das alte Kräfteverhältnis wieder her - und den Sieg sicher.

Quelle: sueddeutsche.de 


Highlights & Interviews (SWR)

 

 

Highlights II (ZDF - Sportstudio)


 

 

 

 

Jens Lehmann weiht DFB Mini-Spielfeld seines Heimatverein Heisinger SV ein

Knapp 600 Fußballfans waren am Montagmorgen auf dem Essener Sportplatz Uhlenstrasse zu Gast. Sie alle wollten Jens Lehmann sehen, der bei seinem Heimatverein, dem Heisinger SV, zu Gast war um ein DFB Mini-Spielfeld zu eröffnen.
  
Jens Lehmann spielte die ersten fünf Jahre seiner Karriere bei DJK Heisingen. 1996 schloss sich der Verein mit dem FC Heisingen zum Heisinger SV 52/96 e.V. zusammen. Lehmanns Eltern wohnen immer noch fußläufig vom Fußballplatz entfernt.

Die Heisinger Grundschulen beendeten ihren Unterricht bereits in der Mittagszeit, damit alle Kinder den berühmtesten Sohn Heisingens bejubeln konnten, viele von ihnen wurden auch mit Autogrammen belohnt.

Besonders für die Kinder der Heisinger Georgs-Schule war es ein Highlight, schließlich  drückte der Bundesliga-Star als kleiner Junge dieselbe Schulbank wie sie selbst.
 
Neben Jens Lehmann waren auch seine Eltern sowie Bürgermeisterin Annette Jäger bei der Einweihung anwesend.
  
Das Mini-Spielfeld wurde auf Initiative von Jens Lehmann in Heisingen gebaut. Er setzte sich beim DFB für seinen Heimatverein ein. Lehmann übergab den Heisinger Kindern das Kunstrasenfeld mit den Worten: „Wenn eure Väter euch lieb fragen, dürft ihr sie vielleicht auch einmal drauf lassen.“
„In erster Linie wird der Platz aber für die kleinen Jugendmannschaften  eingesetzt,“ betont Jugendleiter Andreas Hobucher.

Besonders gefreut haben sich die Heisinger über eine persönliche Widmung, die Jens Lehmann dem B-Jugend Torwart des Vereins gab. Der 15-jährige Kai verletzte sich im Januar so schwer, das er seit zwei Wochen in einer Hattinger Reha-Klinik zu Gast ist und dort an seiner Genesung arbeitet.
Toll, dass Jens Lehmann Herz gezeigt und Kai Genesungswünsche mitgegeben hat. „Die Zeit nimmt sich in der heutigen Zeit nicht mehr jeder“, freut sich Jugendleiter Andreas Hobucher.

Verfasser: Peter Wingen/Heisinger SV

 

 

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2:0 Sieg beim KSC - VfB Stuttgart nach Derby im Aufwind

Im Sonntagsspiel hielten Elson mit seinem Premieren-Tor in der Fußball-Bundesliga und Sami Khedira den VfB Stuttgart auf Europapokal-Kurs. Der Karlsruher SC geriet in noch größere Abstiegsnot. Nach dem Treffer des Brasilianers in der 50. Minute stellte Khedira (88.) im brisanten baden-würtembergischen Derby den Stuttgarter 2:0 (0:0)-Sieg sicher. Vor 29 252 Zuschauern im ausverkauften Karlsruher Wildpark-Stadion blieb Markus Babbel am Sonntag auch im achten Bundesliga-Spiel als VfB-Teamchef ungeschlagen. Mit 36 Punkten behielt Stuttgart als Tabellensiebter Tuchfühlung zu den Uefa-Cup-Plätzen, der KSC bleibt mit 17 Zählern auf Rang 17.

Das brisante Duell hatte mit 15 Minuten Verzögerung begonnen, weil mehrere hundert Chaoten vor dem Wildparkstadion dem VFB- Mannschaftsbus die Zufahrt versperrt hatten und von berittenen Polizisten zurückgedrängt werden mussten.
Die Randalierer brüllten daraufhin Schmähparolen gegen den VfB und warfen Feuerwerkskörper. Erst auf Umwegen erreichte der Bus einen anderen Stadioneingang. Bei dem badisch-schwäbischen Derby waren insgesamt mehr als 1000 Sicherheitskräfte im Einsatz.

Highlights (DSF)

 


Highlights & Interviews mit den Trainern (SWR)

 

 

 

Nach 1:2- Niederlage - Aus im UEFA Cup für den VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart schied nach einer 1:2- Heimpleite am Donnerstagabend gegen Zenit Sankt Petersburg aus dem UEFA Cup aus. Die Russen erwiesen sich zu stark für die Schwaben. Eine Woche zuvor hatte der VfB auch schon das Hinspiel in Petersburg mit dem selbem Ergebnis verloren. 35 000 Zuschauer sahen die spannende Partie in der Mercedes- Benz -Arena, die vom schottischen Unparteiischen Collum geleitet wurde.

Nach magerer Anfangsphase war in der 13. Minute die erste nennenswerte Chance zu verzeichnen. Zyryanov prüfte Lehmann aus 16 Metern, der jedoch bravourös zur Ecke klärte. Von nun an wurde das Spielgeschehen nur noch von Stuttgarter Seite gestaltet, deren Angriffsbemühungen jedoch zu zaghaft waren. So klärte Anyukov in der 20. Minute in letzter Not gegen Khedira auf der Linie. Die klasse Faustabwehr Lehmanns, nach dem Weitschuss von Danny, leitete in der 28. Spielminute den nächsten Angriff der Schwaben ein. Cacau schaffte es jedoch nicht, nach misslungenen Abwehrversuchen der russischen Verteidiger aus 12 Metern den Ball im Tor unterzubringen, und traf nur den linken Pfosten. Zwölf Minuten später war es wieder Cacau der den Ball nach einer Hereingabe von Gomez aus fünf Metern nicht verwerten konnte. Die Konsequenz der schlechten Chancenverwertung war der Gegentreffer der Petersburger in der 42. Minute: Shemsov hämmerte freistehend das Spielgerät nach einer Hereingabe von Danny aus 7 Metern am chancenlosen Lehmann ins untere Eck. Nach der Pause gelang es dem VfB nicht wirklich für Akzente gegen die clever agierenden Russen zu sorgen. 

Die Drangphase der Schwaben sorgte für keine klaren Chancen. Erst nach 35 Minuten der zweiten Hälfte gelang dann der 1:1 Anschlusstreffer. Neuzugang Gebhart, der in er 60. Minute für Hilbert ins Spiel gekommen war, setze sich gegen drei russische Verteidiger im Strafraum durch und schob aus Nahdistanz am russischen Torhüter Malafeev vorbei ins Netz. Die Offensiveinwechslung von Trainer Markus Babbel, der Marica für Khedira brachte, half aber nichts mehr. Anstatt des erhofften Führungstreffers des VfB und damit der Verlängerung, trafen die Petersburger und sorgten damit für den endgültigen Endstand. Lehmann reagierte zu hastig gegen Danny, der somit an Lehmann vorbei in die Mitte flanken konnte, wo Fayzulin nur einschieben brauchte. Dass es bei dem 1:2 blieb, hatten die Stuttgarter dem Pfosten zu verdanken, der beim Schuss von Fayzulin in der Nachspielzeit das 1:3 verhinderte.

Am Sonntag geht es jedoch schon wieder im Lokalderby in Karlsruhe weiter. Ein wichtiges Spiel, auch in Hinsicht auf die internationalen Ränge, die wohl auch über den Verbleib Jens Lehmanns in Stuttgart ausschlaggebend sein werden.

Verfasser + Fotos: Ozan Solmus 

Hightlightvideo

 




24. Februar 2009 - "Jens macht nie etwas Dreckiges"

Die "Schuhwurf-Affäre" erhitzt auch noch drei Tage danach die Gemüter. Nachdem Jens Lehmann, der den verlorenen Kickstiefel von Gegenspieler Sejad Salihovic auf sein Tornetz "entsorgt" hatte, seine Aktion bereits verteidigte, springt ihm nun sein Stuttgarter Mitspieler Mario Gomez zur Seite.

"Es ist sein gutes Recht so etwas zu tun, wenn er es für richtig hält. Er muss dann halt mit den Konsequenzen leben, aber er hat ein breites Kreuz", sagte Gomez der "Bild". Damit konterte der Stürmer die Angriffe von Hoffenheims Coach Ralf Rangnick, der Lehmann für dessen "Schuh-Diebstahl" scharf angegriffen hatte: "Das war höchst unsportlich."

Lehmann selbst sieht seine Aktion durch das Regelwerk gerechtfertigt. "Der Schuh stellte ein Hindernis bei einem Schuss oder einem Steilpass dar", begründete der 39-Jährige sein Handeln.

Auch Gomez steht hinter der Aktion Lehmanns und sieht - ähnlich wie der VfB-Keeper - ihn als Opfer. Gomez: "Jens macht nie etwas Dreckiges, tut nie etwas verdeckt, sondern immer für alle erkennbar. Einige attackieren ihn für solche Aktionen, andere lieben ihn."

Der Schlussmann der Stuttgarter hatte zuvor bereits gegenüber der "Bild" seinen "Diebstahl" gerechtfertigt. "Rangnicks Äußerungen überraschen mich sehr. Es ist traurig, dass er noch nicht einmal die Regeln zu kennen scheint und mich als unsportlich bezeichnet", sagt der streitbare Keeper und kontert den Vorwurf des 1899-Coaches: "Wobei er gerade das grobe Foul von Salihovic toleriert, wodurch Arthur Boka einen Abriss des Seitenbandes erlitten hat. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?"

Und weiter: "Wenn Rangnick alles so genau beobachtet, wie er immer vorgibt, wüsste er, dass ich dies mit allen Dingen in und um meinen Strafraum herum tue."

Lehmann sieht sich also zu Unrecht an den Pranger gestellt und vermutet andere Gründe hinter der Diskussion. "Ich kann für mich in Anspruch nehmen, in 20 Jahren keinen Spieler ernsthaft verletzt zu haben und muss mich zum wiederholten Male mit niveaulosen Äußerungen auseinandersetzen, nur weil die Leute denken, mit meinem Namen große Schlagzeilen machen zu können."

VfB-Torwarttrainer Eberhard Trautner nahm seinen Schützling ebenfalls in Schutz. 

"Nachdem der Spieler Salihovic nach einem Zweikampf seinen Schuh verloren hatte, spielte er anschließend ohne Schuh weiter, was ein klarer Regelverstoß ist, der normalerweise mit einer gelben Karte zu ahnden ist. Dies wäre gleichbedeutend mit der gelb-roten Karte gewesen, nachdem Salihovic nach seinem Foul gegen Arthur Boka schon gelb gesehen hatte, obwohl dieses Einsteigen auch mit rot hätte bestraft werden können, wenn nicht sogar müssen. Jens hat sich nichts vorzuwerfen. Er hat sich konsequent verhalten und war, wie immer, so auch in dieser Szene professionell und ehrlich zu sich selbst und seinen Mitspielern", sagte Trautner in einem Interview auf der Internetseite der Stuttgarter.

"All diejenigen, die sich nun über diese Situation öffentlich aufregen, versuchen meines Erachtens, sich selbst mit dem Namen Jens Lehmann in die Schlagzeilen zu bringen. Beziehungsweise Stimmung zu machen, weil sie regelunkundig sind. Am Ende hat Jens Salihovic vielleicht sogar vor einer gelb-roten Karte bewahrt."

Quellen: Eurosport/VfB

 

 

 

     
 
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