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      News - Juni - Oktober 2010

 
 
   NEWS 2010


 
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Jens Lehmann: „Mir fehlt der Fußball sehr“

Vor drei Monaten beendete der Torwart seine große Karriere. Jetzt spricht er exklusiv über sein neues Leben, den Kapitäns-Streit, die Klasse der Bundesliga und ein neues Angebot.

BILD am SONNTAG: Genießen Sie Ihr neues Leben? Haben Sie jetzt Urlaub ohne Ende?

Jens Lehmann (40): Ja, mir geht es gut. Ich treibe viel Sport, weil ich ein wenig Sorge habe, dass ich sonst irgendwann umfalle, wenn das Herz nicht mehr belastet wird.

BILD am SONNTAG: Wollen Sie denn bald mal wieder einer geregelten Arbeit nachgehen?

Jens Lehmann: Irgendwann sicherlich. Ich möchte mich aber erst einmal orientieren, um zu sehen, was mir Spaß machen könnte. Als Experte für Sky bin ich demnächst wieder näher dran am Fußball.

BILD am SONNTAG: Als ehemaliger Nationalspieler haben Sie sicher auch zuletzt den Streit um die Kapitänsbinde verfolgt: Bedeutet Jogi Löws Kompromiss-Lösung eine Demontage für Ballack?

Jens Lehmann: Die Entscheidungen, die der Bundestrainer in Bezug auf die Mannschaft getroffen hat, waren in der Regel immer richtig. Man muss einem verletzten Spieler die Chance geben, wiederzukommen. Bei dem Kapitänsamt sollten persönliche Eitelkeiten nichts zu suchen haben.

BILD am SONNTAG: Sie meinen Lahms Aussagen während der WM?

Jens Lehmann: Das ist ein Prinzip, dass man sich auf das Amt bezogen mit Aussagen zurückhalten soll.


BILD am SONNTAG: Tut Ihnen der Mensch Ballack leid?

Jens Lehmann: Mitleid sollte den Menschen gehören, die ein schweres Schicksal erleiden. Für Michael Ballack ist es nicht einfach, wenn man über ihn diskutiert, weil er verletzt war und sich sportlich nicht wehren konnte...

BILD am SONNTAG: Die Nationalspieler Khedira und Özil wurden von Real-Trainer Mourinho heftig kritisiert, weil sie kaum Spanisch sprechen und keine Sozialkontakte im Team hätten.

Jens Lehmann: Wenn Mourinho sich öffentlich so äußert, wird das seinen Grund haben. Wenn Özil und Khedira sich nicht zügig integrieren, werden sie Probleme kriegen. Wenn du zu einem großen Verein gehst, dann freue dich an dem Tag, an dem du unterschreibst. Aber am nächsten Tag muss dir bewusst sein, dass du mehr tun musst als zuvor. Die Erwartungshaltung ist sehr groß.

BILD am SONNTAG: Waren Sami Khedira und Mesut Özil zu jung für den Wechsel zu Real Madrid?

Jens Lehmann: Nein, das ist ein Superschritt für beide. Sie tragen jedoch auch eine große Verantwortung. Wieder zwei Deutsche bei Real bedeutet, dass sie dort unser Land vertreten. So wie es früher Breitner, Stielike, Netzer, Schuster, Illgner oder Metzelder getan haben, die als gute Profis in Erinnerung geblieben sind. Özil und Khedira werden mit dem Druck umgehen.

BILD am SONNTAG: Sie haben selbst beim AC Mailand und Arsenal London gespielt, was raten Sie beiden?

Jens Lehmann: Schnell die Sprache lernen! Das habe ich sowohl in Italien als auch in England gespürt. Professionelles Verhalten ist Teil deutscher Mentalität. Dazu gehört, alles dafür zu tun sich optimal verständigen zu können.

BILD am SONNTAG: Sie haben selbst in Italien und England gespielt. Wo steht die Bundesliga in Ihrem Ranking der europäischen Ligen?

Jens Lehmann: An Nummer eins, was die Attraktivität für die Fans angeht. Die Stadien sind voll, die Infrastruktur unschlagbar, die Spannung hoch. In Spanien stellt sich nur die Frage, ob Real oder Barcelona Meister wird. In England haben in den letzten Jahren meist Manchester, Arsenal und Chelsea den Titel unter sich ausgemacht. Was die Spielstärke angeht, sehe ich die Premier League aber immer noch knapp vorne.

BILD am SONNTAG: In die Bundesliga kommen derzeit auch vor allem ältere Herrschaften wie Raúl und Camoranesi. Drohen wir eine Art Luxus-Altersheim zu werden?

Jens Lehmann: Mal abwarten. Raúl mit seiner Klasse – er denkt immer noch schnell – wird die Bundesliga bereichern. Es wird interessant sein, zu sehen, wie er seine Qualität einbringen wird. Für seine Fitness wird Felix Magath garantiert sorgen.

BILD am SONNTAG: Felix Magath hat auf dem Transfermarkt noch mal groß zugeschlagen. Wie sehen Sie die Politik Ihres Ex-Klubs Schalke?

Jens Lehmann: Wenn es hinhaut: super!

BILD am SONNTAG: Und wenn nicht?

Jens Lehmann: Einen Plan B gibt es wahrscheinlich nicht. Ich hoffe sehr, dass es funktioniert und Schalke um die Meisterschaft mitkämpft. Felix Magath weiß selbst genau, dass die Schalker unter anderem Vizemeister geworden sind, weil sie nur einmal die Woche gespielt haben und ohne Champions-League-Belastung ihre physische Überlegenheit ausspielen konnten.

BILD am SONNTAG: Wen sehen Sie im Titelkampf gegen die Bayern?

Jens Lehmann: Oben werden Schalke, HSV, Leverkusen, Bremen und vielleicht Hoffenheim spielen. Wolfsburg kann auch gut werden. Beim VfB Stuttgart weiß ich aus eigener Erfahrung, dass er zur Winterpause im Niemandsland stehen kann und dann eine Riesen-Rückserie hinlegt.

BILD am SONNTAG: Ist Bayern-Trainer Louis van Gaal ein Risiko eingegangen, als er auf Einkäufe verzichtet hat?

Jens Lehmann: Das ist eine tolle Wertschätzung für seine Spieler. Das zeigt, dass van Gaal Vertrauen hat in die Mannschaft. Und noch mehr in sich selbst. Er will die Bayern ja weiter verbessern.

BILD am SONNTAG: Hätten Sie gern mal unter van Gaal trainiert?

Jens Lehmann: Ja, das hätte mich gereizt. Ich habe gehört, wie er mit seinen Spielern umgeht: Disziplin, Benehmen – das ist ihm sehr wichtig.

BILD am SONNTAG: Haben Sie nach dem letzten Spiel für den VfB Stuttgart eigentlich noch mal Ihre Torwart-Handschuhe angehabt?

Jens Lehmann: Heute ziehe ich sie erstmals wieder an. Beim Tag der Legenden in Hamburg, dem Benefizspiel von Reinhold Beckmann.

BILD am SONNTAG: Sind Sie glücklich so ganz ohne Bundesliga und Champions League?

Jens Lehmann: Natürlich fehlt mir der Fußball sehr, aber glücklich bin ich schon. Ich habe wieder ein Angebot zum Mitspielen erhalten. Von dem Kreisligaverein meines Heimatortes...

Quelle: Bild am Sonntag

  Große Show beim "Tag der Legenden"
 

 

 

 

 

 

"Ich wollte immer mal für St. Pauli spielen"

Er ist die größte Attraktion beim „Tag der Legenden“ am Sonntag: Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann, der seine Karriere Ende der vergangenen Saison beim VfB Stuttgart beendete, steht beim „Team Deutschland“ zwischen den Pfosten, soll eine weitere Niederlage gegen die Hamburger Elitekicker vermeiden helfen. Die MOPO sprach mit dem 40-jährigen Torwart-Giganten.

Mopo: Während Oliver Kahn zauderte, haben Sie Initiator Reinhold Beckmann spontan zugesagt. Hamburg freut sich auf Sie!

Lehmann: Ich spiele gern Fußball. Außerdem geht's um einen guten Zweck, das ist eine schöne Kombination. Ich hatte zuvor viel von dieser Veranstaltung gehört.

Mopo: Wann haben Sie zuletzt am Millerntor gespielt?

Lehmann: Vor zwei Jahren beim Freundschaftsspiel mit dem VfB. Da war die Atmosphäre schon gut. Besser war sie, als ich damals mit Schalke in der Meisterschaft am Millerntor spielte. Ich habe da, soweit ich mich erinnern kann, nie verloren, aber die Hamburger Fans hatten trotzdem gute Laune. Ich wollte deshalb damals immer mal für St. Pauli spielen.

Mopo: St. Pauli gilt als großer Farbtupfer für Liga.

Lehmann: Von außen betrachtet kann man das so sehen. Aber intern bei Spielern, Trainern und Funktionären sollte der Ehrgeiz im Vordergrund stehen, Erfolg zu haben. Es wäre ein Fehler, nur oberflächlich von einer Bereicherung zu reden.

Mopo: Sie haben topfit aufgehört. Warum wollten Sie nicht weiter spielen, einen neuen Altersrekord aufstellen?

Lehmann: Die viele Fahrerei zwischen Stuttgart und meinem Wohnort Starnberg hat mich genervt. Außerdem sollen meine Kinder, die in Starnberg zur Schule gehen, Wurzeln schlagen, so dass wir nicht wieder umziehen konnten

Mopo: Was machen Sie im Leben nach dem Fußball?

Lehmann: Im Moment gar nichts.

Mopo: Wie wär's mit einem Job als TV-Kommentator?

Lehmann: Das geht in eineinhalb Wochen bei Sky los.

Mopo: Wird es Sie irgendwann als Trainer geben?

Lehmann: Das weiß ich noch nicht. Momentan genieße ich es noch mein eigener Herr zu sein, in Ruhe überlegen zu können. Aber so ganz lange ist dieser Zustand sicher nicht auszuhalten.

Mopo: Sind Sie restlos zufrieden mit Ihrer Karriere?

Lehmann: Es gibt keinen Spieler, der restlos zufrieden ist. Ich habe schöne Dinge erlebt, einige Titel geholt, aber es fehlt auch etwas, weil es Niederlagen gegeben hat.

Mopo: Welche tun besonders weh?

Lehmann: Am schlimmsten waren die Niederlagen im EM-Finale gegen Spanien, im WM-Halbfinale gegen Italien und im Champions-League-Finale mit Arsenal London gegen Barcelona.

Mopo: Und ganz persönliche Tiefpunkte?

Lehmann: Ich hatte eine schwere Verletzung, als ich für Schalke spielte. Und da bin ich von meinem Trainer (Jörg Berger, die Red.) zur Halbzeit ausgewechselt worden. Daraus habe ich meine Lehren gezogen.

Mopo: Sie galten zumindest zwischendurch als schwierig, haben sich mit Mitspielern, Gegenspielern und manchmal auch Fans angelegt. Gibt es etwas, das Sie bereuen?

Lehmann: Ich kann nicht sagen, dass ich etwas bedaure. Zuerst einmal: Mir war wichtig, dass ich in all den Jahren niemanden verletzt habe. Es hat in der Hitze des Augenblicks auch Dummheiten gegeben. Aber man kann nicht erwarten, dass es die nicht gibt, wenn man mit Hingabe und Leidenschaft Fußball spielt.

Mopo: Die Bundesliga startete furios. Die Kleinen schlagen die Großen, Leverkusen und Wolfsburg bekamen die Bude voll. Fehlt sie Ihnen?

Lehmann: Jetzt, wo ich die Spiele sehe, muss ich sagen, dass mir das Fußballspielen fehlt.

Mopo: Schalke ist hoch verschuldet, hat dennoch extrem auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Verstehen Sie das?

Lehmann: Schalke hatte häufig Schulden. Als ich da war, waren's mal 20 Millionen Mark – als Letzter der 2. Liga. Aber der Klub hat mit seinen Fans ein großes Faustpfand. Mit sportlichem Erfolg kann man die Schulden irgendwann abbauen.

Mopo: Zurück zum Tag der Legenden. Wie fit sind Sie?

Lehmann: Ich bewege mich viel, trainiere fast mehr als vorher, spiele Tennis und Fußball. Ich habe ein wenig Angst, dass mein Herz sonst in Mitleidenschaft gezogen würde und ich umkippe, wenn ich nichts tue.

Quelle: Hamburger Morgenpost
 

 

 

SKY holt Lehmann fest an Bord

Aufnahmeprüfung bestanden: Jens Lehmann machte seine Sache als WM-Experte sehr gut – nun bleibt er auch bei der Bundesliga dabei.

Viel Lob bekam der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann für seine Auftritte als Fußball-Experte bei Sky. Drei Spiele der deutschen Nationalmannschaft analysierte Lehmann in Südafrika, zudem äußerte er sich auch bei Spielen von England und anderen Nationen. Seine Auftritte kamen offenbar auch in der Chefetage von Sky Deutschland gut an – er darf nun weitermachen.

Am Montagabend stellte Sky in München seine Pläne für die neue Bundesliga-Saison vor. Neben Matthias Sammer und Franz Beckenbauer gehört künftig auch Jens Lehmann zum Experten-Team von Sky. Des Weiteren werden auch Ottmar Hitzfeld und Stefan Effenberg Spiele für den Bezahlsender analysieren.

 

Quelle: quotenmeter
 

 

 

 

 

Parade-Rolle für den Torwart

Jens Lehmann stellt als Trainer im Südafrika-Drama „Themba“ das Prinzip der meisten Fußballer-auftritte im Kino auf den Kopf.

Jeder Schiedsrichter wird es bestätigen: Fußballer sind geborene Schauspieler. Kein Wunder, dass man die bekannteren unter ihnen gern für Leinwandauftritte verpflichtet. Talente sind daraus hervorgegangen. Eric Cantona zeigte seinen skurrilen Humor als Gast in etlichen französischen Filmen, ehe er sein Meisterstück lieferte: In „Looking for Eric“ ist Fußballphilosophie für eine ausgebeutete Arbeiterklasse nützlicher als das kommunistische Manifest.

Doch meist ist der Eindruck schauspielender Fußballstars desillusionierend, und Torhütern begegnet man selten auf der Leinwand. Schließlich sieht man ihre Qualitäten auch sonst weniger im Agieren als im Parieren. Umso bemerkenswerter ist da das Debüt von Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann im deutschen Südafrika-Drama „Themba“.

Für einen Filmauftritt von wenigen Minuten hat er es sogar auf das Filmplakat geschafft. Vielleicht, weil er schon in einem seiner größten Spiele ein bewährtes Theatermittel ergriff, den Spickzettel? Seine Notizen über Vorlieben der argentinischen Elfmeterschützen bei der Weltmeisterschaft 2006 gehören heute zur Schausammlung im Bonner „Haus der Geschichte“. Tatsächlich macht Jens Lehmann noch die beste Figur in diesem merkwürdig schleppend erzählten Jugendfilm, der die formelhafte Aufstiegsgeschichte eines jungen Fußballspielers in den Dienst plakativer Aids-Aufklärung stellt.

Die Kamera liebt Lehmann

Lehmanns Rolle eines charismatischen Trainers und Jugendförderers stellt das Prinzip der meisten Fußballerauftritte im Kino auf den Kopf. Hier sind die hölzernen Sätze zur Abwechslung einmal nicht dem durchreisenden Gaststar aus der Sportwelt vorbehalten. Die spricht hier jeder. Doch allein bei Lehmann klingen sie einigermaßen authentisch. Er wirkt warm, freundlich und natürlich. Die Kamera liebt ihn.

Zur Person

Jens Lehmann, 40, war gut zwei Jahrzehnte lang einer der besten Torhüter Europas, ehe er in diesem Mai seine Karriere beendete. Er spielte für Schalke, Dortmund, London, Stuttgart, stand bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und bei der Europameisterschaft 2008 im Tor des deutschen Nationalteams.
In dem Film „Themba“ spielt Jens Lehmann einen Talentscout, der einen jungen Fußballer entdeckt und fördert. Der kleine Themba entwickelt sich prächtig und schafft es schließlich sogar bis in die südafrikanische Auswahl – bis er erfährt, dass er mit dem HI-Virus infiziert ist. ill

Zu Recht protestierte er gegen seine Synchronisation durch einen professionellen Schauspieler in der englischsprachigen Originalversion des Films. Auf deutsch klingt nun wenigstens Lehmann wie Lehmann, während alle anderen ihre statementhaften Sentenzen mit fremden Stimmen sprechen. Auch wenn die Regisseurin Stefanie Sycholt in Pretoria auf die Welt gekommen ist: Keinen Augenblick vergisst man in diesem Film, dass es ein Blick von außen ist, auf ein Land gerichtet, das nur aus Armut, Aids und Fußball zu bestehen scheint. Selbst der obskure Ethnopop-Soundrack der Komponistin Annette Focks klingt nach einem Münchner Studio. Schon Clint Eastwood hatte bei „Invictus“ Probleme, Sport und Politik unter einen Hut zu bekommen. Hier aber gibt es nicht einmal das Minimum, das Sportfilme zusammenhält – mitreißende Mannschaftsszenen.

Als erfolgreichster schauspielernder Fußballer gilt bisher der Waliser Ex-Nationalspieler Vinnie Jones. 1998 gelang ihm der perfekte Umstieg mit einer Nebenrolle in Guy Ritchies Kifferkomödie „Bube Dame König Gras“. An der Seite von John Travolta sah man ihn in „Swordfish“, neben Hugh Jackman überzeugte er in „X Men – Der letzte Widerstand“. Vielleicht wird Jens Lehmann ja der nächste erfolgreiche Umsattler. Die nötige Leinwandpräsenz hat er.

Quelle: Frankfurter Rundschau
 

 

  "Themba" - The Movie

  "Themba" - Seite mit vielen Informationen & Bildern

 

 

 

 


Themba - ab 5. August 2010 im Kino

2006 zur letzten Fußball-Weltmeisterschaft erschien bei cbt/Random House der Roman „Themba” des Autoren Lutz van Dijk, der authentisch und einfühlsam die bewegende Geschichte eines Fußball begeisterten südafrikanischen Jungen erzählt.

Vier Jahre später kommt der Film „Themba“ nach der WM 2010 in Südafrika ins Kino. Was es brauchte, um das zu ermöglichen, ist rasch gesagt: Am Anfang steht ein engagierter Produzent, der das Potential einer Geschichte erkennt und vor thematischen Herausforderungen nicht zurückschreckt.

Die Kölner Produzenten Ica und Michael Souvignier waren hier genau die Richtigen. Mit ihrer Produktionsfirma Zeitsprung stehen sie für spannende, gut recherchierte und kontroverse Stoffe. Diese oft gesellschaftspolitisch relevanten Themenstellungen für das Fernsehen oder das Kino werden von ihnen meisterlich umgesetzt. Die zahllosen nationalen und internationalen Preise, darunter 2004 für „Das Wunder von Lengede“ und 2010 erneut für „Frau Böhm sagt Nein“ der Adolf Grimme Preis, mit dem explizit die Produzentenleistungen von Michael Souvignier gewürdigt wurde, unterstreichen dies eindrücklich.

Die Souvigniers erwarben 2008 die Filmrechte für „Themba“ und fanden mit Stefanie Sycholt die perfekte Regisseurin für den Film. Die in Südafrika aufgewachsene Sycholt brachte in das Drehbuch all ihr Wissen und ihre Erfahrungen über das Land, die Menschen und nicht zuletzt ihr Herzblut ein, um endlich eine Geschichte mit Perspektive über den südafrikanischen Alltag speziell der Kinder und Jugendlichen im 21. Jahrhundert erzählen zu können.

Mit weiterer Hilfe des Produzenten Josef Steinberger (Rheingold Films) und den südafrikanischen Koproduzenten Brigid Olen und Marlow de Maardt (DO Productions), die das Produzententeam vervollständigten und einem ausgezeichneten Darstellerensemble (darunter zahlreiche Laiendarsteller), allen voran Nat Singo (16) als Themba, Simphiwe Dana als Thembas Mutter, Patrick Mofokeng als der böse Luthando und erstmals in einem Kinofilm Jens Lehmann als Coach John Jacobs im Zusammenspiel mit einem perfekten Team mit Egon Werdin (Kamera), Annette Focks (Musik), Hansjörg Weißbrich (Schnitt), Egbert Kruger (Ausstattung), Diana Cilliers (Kostümbild) und Dieter Keck (Ton) ist, wie das Kinomagazin „Kino Royal“ (MDR, Fernsehen) am 8. Juli als Fazit feststellt: “Dem Film gelingt mit einem wunderbaren Hauptdarsteller eine folgerichtige und klare Botschaft ohne falsches Pathos. Es ist der wichtigste Film in diesem Sommer.“ „Themba“ wurde beim 21. Internationalen Filmfestival Emden 2010 mit dem Hauptpreis des Festivals, dem Bernhard Wicki Preis und dem DGB-Filmpreis, (beides Publikumspreise) ausgezeichnet.
Auch bei der vom Burda Verlag und Unicef ausgerichteten Gala „Abend für Afrika“ mit Sir Roger Moore als Schirmherr am 8. Juni in Offenburg und der ersten öffentlichen Präsentation der CINEMA FOR PEACE FOUNDATION und DO Productions am 15. Juni in Kapstadt in Anwesenheit von Ministerpräsidentin Helen Zille und Nobelpreisträger Bischof Desmond Tutu wurde der Film mit Lob überschüttet. Erzbischof Tutu erklärte nach der Filmvorführung, dass „Themba“ ein sehr realistischer aber gleichwohl auch unterhaltsamer Film sei, der gerade jetzt enorm wichtig sei für Südafrika und den Rest der Welt und mindestens ein bis zwei Oscars verdiene.

In Südafrika startet „Themba - A boy called Hope“ seit dieser Woche, in Deutschland startet der Film in der deutschen Synchronfassung, in der Jens Lehmann auch als Synchronsprecher zu hören ist, unter dem Titel „Themba – Das Spiel seines Lebens“ am 5. August bundesweit an.

 

Kurzinhalt
Der 11-jährige Themba lebt mit seiner Mutter Mandisa und seiner jüngeren Schwester Nomtha in armen Verhältnissen in einem kleinen Dorf im Eastern Cape. Seine große Leidenschaft gilt dem Fußball: Er nutzt jede Gelegenheit, um mit seinem besten Freund Sipho zu kicken und den Vorbildern Zidane, Ronaldo oder den südafrikanischen Stars wie Andile Khumalo nachzueifern. Gemeinsam mit seinen Fußballfreunden gründet Themba die „Lion Strikers“.

Als ihre Mutter ihn und seine Schwester Nomtha mit ihrem arbeitslosen und trinkenden Freund Luthando zurück lässt, um in Kapstadt Geld für sich und ihre Kinder zu verdienen, bietet die Beschäftigung mit Fußball für Themba bald die einzige Chance, seine Sorgen zu vergessen. Bei einem Jugendturnier wird der Leiter der „All Star Academy“, John Jacobs, auf den talentierten Themba aufmerksam und gibt ihm seine Visitenkarte. Für Themba scheint ein Traum wahr zu werden. Zurück in seinem Dorf holt ihn die Realität wieder ein. Als der volltrunkene Luthando eines Abends die kleine Schwester Nomtha bedrängt, stürzt sich Themba auf ihn. Er verliert den Kampf und geht bewusstlos zu Boden. Als er wieder erwacht, begreift er, dass Luthando ihn vergewaltigt bzw. missbraucht hat.

Am nächsten Tag macht er sich mit seiner Schwester auf die Reise in die Metropole Kapstadt, um dort nach ihrer Mutter zu suchen. Als sie Mandisa finden, ist die Freude nur von kurzer Dauer: Sie ist schwer krank, nachdem sie sich bei Luthando mit dem HI-Virus infiziert hat. Themba muss nun Geld für die kleine Familie verdienen und erinnert sich an John Jacobs und seine Visitenkarte.

Jacobs zögert nicht lange und lädt ihn zum Training ein. Durch seine gute Leistung wird Themba in die „All Star Academy“ aufgenommen. Dort erkennt ein Reporter sein Talent und Themba bekommt seinen ersten Artikel in „Laduma“ der wichtigsten Fußballzeitung des Landes. Inzwischen ist auch der Trainer der Jugend-Nationalmannschaft Bafana Bafana auf den jungen Spieler aufmerksam geworden und nichts scheint einer großen Fußballer-Karriere im Weg zu stehen - Themba kann sein Glück kaum fassen. Einen Tag bevor er das erste Mal als Zuschauer auf der Reservebank bei einem Nationalspiel von Bafana Bafana dabei sein darf, erfährt er, dass auch er HIV positiv ist. Ist das das Ende seiner Träume?

Quelle: www.inn-joy.de

 

 

Jens Lehmann kommt ans Millerntor

Hamburgs lustigstes Fußballfest wird immer spektakulärer! Am 5. September lädt Initiator Reinhold Beckmann zum 6. „Tag der Legenden“ ins Pauli-Stadion. Jetzt ließ er die Bombe platzen: „Jens Lehmann steht nach seinem Karriereende wieder im Tor“, triumphierte Beckmann.

„Wir feiern quasi sein Abschiedsspiel am Millerntor!“
Im „Royal Méridien“ trafen gestern weitere Teilnehmer des Kicks (alle Erlöse gehen an Beckmanns Jugendinitiative Nestwerk e. V.) zum Taktik-Talk zusammen.

Erstmals dabei: Ailton! Die Ex-Torkanone, die derzeit mit dem Sechstligisten KFC Uerdingen gegen Klubs wie den SV Hönnepel-Niedermörmter antritt, freut sich darauf, endlich wieder im Kreis großer Könner anzutreten. „Isch musse spielen, egal welche Team!“, so Ailton.

Im „Team Hamburg“ sind u. a. Horst Hrubesch, Felix Magath, Manni Kaltz, Thomas Doll und Holger Stanislawski dabei. Im „Team „Deutschland betreut Rudi Völler u. a. Rudi Assauer, Guido Buchwald, Giovane Elber, Klaus Augenthaler und Lothar Matthäus. Schirmherr ist Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Tickets (5-25 Euro): Tel. 01805- 4470777 (14 Ct./Min.). www.tagderlegenden.de

Quelle: Hamburger Morgenpost

 

 

 

 

 

 

 

Jens Lehmann: "Deutschland kann den Titel holen"

Fast auf den Tag genau vier Jahre nach dem WM-Viertelfinale zwischen Deutschland gegen Argentinien kommt es am Samstag zur Neuauflage des Duells. Die Erinnerungen an diesen 30. Juni 2006 sind besonders bei den deutschen Fans allgegenwärtig. Im Elfmeterschießen behielt der WM-Gastgeber mit 4:2 die Oberhand und einer stand besonders im Mittelpunkt: Jens Lehmann.

 

  das vollständige Interview auf fifa.com

  Abendzeitung: Messis Ecke? Wüßte ich!

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Der nächste Klassiker: Argentinien trifft auf Deutschland

Nach dem Achtelfinal Deutschland-England wartet an der WM in Südafrika in den Viertelfinals gleich der nächste absolute Klassiker: Argentinien trifft am kommenden Samstag in Kapstadt auf Deutschland.

Argentinien - Deutschland? Viertelfinale? Da war doch was .... Wir erinnern uns gerne ...

Lehmann und der Spickzettel

Letztmals standen sich Argentinien und Deutschland auch zur WM 2006 gegenüber. Im Viertelfinal von Berlin siegten die Gastgeber mit 4:2 nach Elfmeterschießen, die Partie hatte nach 120 Minuten 1:1 gestanden: Die Tore erzielten Roberto Ayala in der 49. und Miroslav Klose in der 80. Minute.

Das Elfmeterschiessen ging wegen eines Kuriosums in die WM-Geschichte ein: Deutschlands Keeper Jens Lehmann studierte mehrmals einen Spickzettel, auf dem die Elfmeter-Besonderheiten der Argentinier notiert waren. Prompt hielt Lehmann die Versuche von Ayala und von Esteban Cambiasso, obwohl dessen Name gar nicht auf dem Zettel stand. Deutschland stand im Halbfinal!

 

El "Machete" de Lehmann

 
 



 

Jens Lehmann im Audi-Star-Talk Interview

 

 

 

 


   


 

 

 

     
 
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