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      News - Februar 2010

 
 
   NEWS 2010


 
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27. Februar 2010  - VfB - Frankfurt - 2:1 - Dank Cacau weiter im Aufwind

Als Doppel-Torschütze Cacau in der 88. Minute nach der wohl besten Woche seiner Karriere den Platz verließ, wurde er von den Fans frenetisch gefeiert.

"Wir müssen sehen, dass wir jetzt den nächsten Schritt machen. Nach den Spielen im März können wir sagen, wo die Reise hingeht", meinte Heldt. Derzeit geht die Reise der Stuttgarter eindeutig nach oben - dank Gross und vor allem dank Cacau. Der Nationalspieler ist beim VfB der Mann der Stunde. Vier Treffer am vergangenen Samstag in Köln, ein Tor beim 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona - und nun gegen Frankfurt zwei Treffer.

"Es ist toll, dass wir ein Punktepolster nach hinten haben. Unser Ziel muss es nun sein, den Abstand zu den vorderen Mannschaften zu verringern", sagte Gross vorsichtig. Fünf Punkte beträgt der Abstand des VfB nur noch auf den Tabellenfünften Dortmund. Dennoch war auch Sportdirektor Horst Heldt um Zurückhaltung bemüht - zumal dem VfB im März in Bremen, bei Schalke und bei Bayern München drei schwere Auswärtsspiele bevorstehen.

In der 41. Minute glich der gebürtige Brasilianer vor 41.000 Zuschauern in einem über weite Strecken müden Spiel zunächst die überraschende Führung von Benjamin Köhler (39.) nach schwerem Patzer von Sami Khedira per Kopf aus. Dann traf Cacau mit einem sehenswerten Rechtsschuss (45.) und rechtfertigte spätestens da auch das Vertrauen von Bundestrainer Joachim Löw, der den Angreifer für das Länderspiel am Mittwoch in München gegen Argentinien berief.

"Er personifiziert die Lebensfreude. Er geht gut mit der Konkurrenzsituation um, ist lauffreudig und aggressiv. Er ist auf dem Weg, seiner Karriere einen weiteren Impuls zu geben", lobte Gross. "Er hat einen Lauf und hilft uns derzeit sehr", sagte Heldt zur Darbietung von Cacau, mit dem der VfB derzeit um eine Fortsetzung des im Sommer auslaufenden Vertrags verhandelt. Heldt unterstrich nach dem Frankfurt-Spiel noch einmal ausdrücklich das Interesse der Schwaben an einer Verlängerung. Cacau meinte dazu nur lapidar, "dass wir im Gespräch sind". Er genoss vielmehr den Augenblick: "Ich bin sehr glücklich. Zur Zeit ist es auf dem Platz einfach nur schön." Gleichzeitig lobte er die "tolle Moral" des VfB, "obwohl es nach dem Spiel gegen Barca schwer war. Jetzt können wir durchatmen."

Auch Gross machte seinem Team ein "Riesen-Kompliment für die Willensleistung". Nach dem Highlight gegen Barcelona könne man den Sieg gegen Frankfurt "gar nicht hoch genug einstufen". Nur Alexander Hleb wollte sich der kollektiven Stuttgarter Jubelstimmung nicht anschließen. Den von Barcelona bis zum Saisonende ausgeliehenen Weißrussen hatte seine erneute Auswechslung in der 61. Minute trotz einer bis dahin ordentlichen Leistung verärgert. "Ich bleibe zu null Prozent in Stuttgart", sagte der Mittelfeldspieler und fügte mit einem Schmunzeln an: "In meinem Vertrag steht wohl, dass ich nur 60 Minuten spielen darf." Gross wich auf Nachfragen zu Hleb, der nach eigener Aussage trotzdem "kein Problem mit dem Trainer hat", aus. Er wolle keine Polemik aufbauen, so der Schweizer: "Ich gehe mit allen Spielern gleich um. Ich will die Spiele gewinnen, auch mit Alex."

Quelle: ARD

 

 

 

23. Februar 2010  - Feinkost-Fußball des VfB
Die Roten ringen in einem mitreißenden Spiel dem besten Team der Welt ein Remis ab

Der Champions League-Abend von Stuttgart war auf dem besten Weg zu einer besonderen VfB-Sternstunde der Vereinsgeschichte zu werden. Ein Gegentreffer verhinderte letztlich die Sensation und dennoch ist die Ausgangslage im Achtelfinale der „Königsklasse“ besser als zuvor erwartet. Für den VfB-Torwart und den Trainer der Schwaben gab es immerhin eine deutliche Steigerung im Vergleich zu alten Erinnerungen.

Stuttgart. Der FC Barcelona, der Champions League-Sieger der Vorsaison und der Weltpokal-Gewinner, war der große Favorit, der den VfB Stuttgart eigentlich schon nach der Auslosung zum Ausscheiden verdammte. Im Hinspiel des Achtelfinales der „Königsklasse“ präsentierte sich den Zuschauern allerdings ein ganz anderes Bild: Die Schwaben dominierten im ersten Spielabschnitt das Geschehen und die beste Mannschaft der Welt kam erst in Halbzeit zwei besser in die Partie.

Fast eine VfB-Sternstunde

Der Champions League-Abend von Stuttgart war auf dem besten Weg zu einer besonderen VfB-Sternstunde der Vereinsgeschichte zu werden. Ein Gegentreffer verhinderte letztlich die Sensation und dennoch ist die Ausgangslage im Achtelfinale der „Königsklasse“ besser als zuvor erwartet. Für VfB-Torwart Jens Lehmann und Coach Christian Gross gab es immerhin eine deutliche Steigerung im Vergleich zu alten Erinnerungen…

Gross kassierte vier Tore weniger…

VfB-Coach Christian Gross kannte die schwere Aufgabe, als Außenseiter gegen den FC Barcelona antreten zu müssen, nur allzu gut. Mit seinem Ex-Klub FC Basel musste er in der letzten Saison gleich eine 0:5-Niederlage zu Hause hinnehmen - immerhin gab es dann im Rückspiel in Barcelona einen 1:1-Achtungserfolg.  Die Stuttgarter, die sich mit einem 3:1-Sieg gegen Unirea Urziceni für die Runde der letzten 16 Mannschaften qualifizierten, verkauften sich am Dienstagabend deutlich besser als mit Gross‘ Ex-Klub FC Basel.

… und Lehmann spielte 72 Minuten länger

Auch Stuttgarts Schlussmann Jens Lehmann hatte eine besondere Erinnerung an den FC Barcelona. Gegen die Katalanen hat Lehmann schon vor einigen Jahren schlechte Erfahrungen gemacht, als er im Endspiel der Champions League 2006 nach fast genau 18 Minuten wegen eines Platzverweises frühzeitig duschen gehen musste. Damals stand der Keeper noch bei Arsenal London zwischen den Pfosten und musste von Außen eine 1:2-Finalniederlage mit ansehen.

„Man kann die beiden Spiele nicht miteinander vergleichen. Es sind komplett andere Mannschaften, und damals war es das Endspiel“, so Lehmann vor der Partie, der einer Rache oder einer Wiedergutmachung nichts wissen wollte. Doch immerhin spielte der manchmal etwas eigenartige Schlussmann am Dienstagabend 72 Minuten länger – weitere 90 Minuten folgen schon im Rückspiel in Barcelona, mit fast komplett gleichen Mannschaften und dann wird es wohl auch ein Hauch von einem Endspiel geben…

Jens Lehmann ...

...über das Spiel:

"Wir haben sehr sehr gut gespielt, haben das Spiel kontrolliert und haben nicht so viele Chancen zugelassen. Prinzipiell ist es keine Überraschung, wenn wir gut spielen. Ein bisschen enttäuschend ist, dass wir Barcelona heute hätten schlagen können. Durch das Gegentor sind die Chancen kleiner geworden, eine Überraschung zu schaffen."

...über die Aussichten im Rückspiel:

"Wenn man die Jungs in den letzten 20 Minuten hat kombinieren sehen, dann weiß man, dass es auf dem breiten Platz in Barcelona ganz schön schwierig werden wird für uns. Barcelona muss nur 0:0 spielen. Aber sie sind keine Mannschaft, die auf 0:0 spielen kann. Vielleicht liegt darin unsere Chance."

Quelle: goal.com
 

Mehr zum Thema:

Die Tore

Sky Sports: Jens Lehmann zum 1:1



 

 

20. Februar 2010  - 1. FC Köln - VfB - HSV - 1:5 - VfB schießt sich auf Barcelona ein

Respekt, meine Herren, Chapeau, Cacau! 5:1 siegt man beim 1. FC Köln nicht alle Tage. Ein Erfolg, der Appetit macht für das Duell am kommenden Dienstag gegen den großen FC Barcelona.

Eine gute Mannschaft, heißt es, verliert nie zwei Spiele hintereinander. So gesehen ist der VfB Stuttgart wieder ein richtig starkes Team. Das 1:3 gegen den Hamburger SV warf die Roten nicht aus der Bahn, beim 5:1 (3:1)-Sieg in Köln zeigte die Mannschaft keinerlei Hemmungen. Und einer drehte auf wie zu seinen besten Zeiten: Wochenlang hatte sich Cacau mit einer Leistenverletzung herumgeschlagen, bei seiner Rückkehr ins Team war er so hungrig wie ein Tiger auf Beute. Viermal packte der Brasilianer mit dem deutschen Pass zu, und Christian Gross machte am Ende des Arbeitstages ein zufriedenes Gesicht. Der VfB-Trainer hatte sich nach der Zwangspause für Ciprian Marica (fünfte Gelbe Karte) nun doch für eine zweite Spitze entschieden. Cacau dankte ihm den Platz im Sturm mit einem Viererpack und einem Hattrick vor der Pause: Schon nach 13 Minuten lag der Ball im Netz. Eine knappe Viertelstunde später blickte Kölns Torhüter Faryd Mondragon dem feinen Schlenzer Cacaus von der Strafraumgrenze verdutzt hinterher. Und der deutsche Nationalspieler durfte nach einem Abstauber (38.) noch einmal jubeln, ehe Christopher Schorch für die Geißbock-Elf kurz vor dem Seitenwechsel wieder die Hoffnung weckte.

Der Gegentreffer lieferte Christian Gross die Anhaltspunkte dafür, wo er mit seiner Arbeit noch ansetzen muss. "Wir haben gut gespielt, aber nicht perfekt", sagte er. Denn es gab sie durchaus, die kleinen Nachlässigkeiten in der VfB-Abwehr, die aber weder Milivoje Novakovic noch Lukas Podolski zu nutzen wussten. Vor allem deshalb, weil Torhüter Jens Lehmann so sicher stand wie eine Eiche im Sturm. Mehrmals rettete er in höchster Not, und VfB-Manager Horst Heldt wirkte zur Pause keineswegs so, als sei die Ernte nach dem 3:1 schon eingefahren. "Wir müssen weiter nach vorne spielen", forderte er, "sollten die Kölner den zweiten Treffer nachlegen, könnte es noch mal eng werden."

Vor allem Kapitän Matthieu Delpierre strahlte wieder nicht die gewohnte Sicherheit aus. Trotzdem gelang der vom Abstieg bedrohten Elf des ehemaligen VfB-Kapitäns Zvonimir Soldo nicht der Treffer, der noch einmal Feuer ins Kölner Spiel gebracht hätte. Denn die VfB-Spieler erwiderten die FC-Angriffe so kühl, dass man sich hätte einen Schnupfen holen können - ab der 65. Minute allerdings ohne Alexander Hleb. Er hatte zwar das 1:0 eingeleitet, aber Gross winkte ihn wieder vom Feld. Und im Zeugnis der Leihgabe vom FC Barcelona stand: Er hat sich bemüht. Für ihn kam Roberto Hilbert, der den Ball mit viel Gefühl dorthin hob, wo Pawel Pogrebnjak auf den Kopfball spekulierte (69.). Es stand 4:1 für den VfB, die Kölner Fans pfiffen, was das Zeug hielt, und am Ende krönte Cacau sein wunderbares Comeback gegen die komplett verunsicherte Kölner Abwehr mit dem fünften Treffer (74.). Es war sein sechstes Saisontor, und es war das erste Mal, dass er vier Tore in einem Spiel erzielte. "Es war einfach, in eine gut eingespielte Mannschaft zurückzukommen", sagte Cacau, "jetzt muss ich weiter meine Leistung bringen." Und dann versprach er: "Wir werden all unsere Kräfte bündeln, wir wollen gegen den FC Barcelona eine Überraschung schaffen."

Der VfB hat sich in Köln auf den großen Gegner eingeschossen. Und vielleicht gönnt Christian Gross seiner Elf vor dem Achtelfinalspiel am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) in der Champions League noch einmal einen Blick ins Video vom 2:1 des VfB gegen Manchester United (1. Oktober 2003). Das ist zwar schon eine ganz Weile her, aber die Sehnsucht nach magischen Nächten ist seither ungebrochen.

Quelle: www.morgenweb.de

Mehr zum Thema:

ARD Mediathek: Simmen zum Spiel mit Jens Lehmann

 


13. Februar 2010  - VfB - HSV - 1:3 

Gross: "Darüber wird zu reden sein"

Die erste Niederlage nach fünf Siegen in Folge - VfB-Erfolgstrainer Christian Groos blieb nach dem Spiel gegen den HSV dennoch gelassen. Im Interview spricht der Schweizer über die Gründe für die Niederlage, die Leistung seiner Spieler und darüber, wie er mit Erfolgen und Rückschlägen umgeht.

Herr Gross, jetzt mal im Ernst: Kann man eine Mannschaft überhaupt auf einen Mann wie Ruud van Nistelrooy vorbereiten?

Christian Gross: Was heißt vorbereiten? Wir haben speziell beim ersten Treffer von van Nistelrooy individuelle Fehler gemacht, die so nicht passieren dürfen. Da hilft alle Vorbereitung nichts.

Jetzt haben Sie mit dem VfB ihr erstes Spiel verloren und Sie wirken dennoch recht gelassen. Wie verarbeiten Sie die Niederlage?

Gross: Ich finde, man sollte nach Siegen nicht allzu euphorisch sein und nach Niederlagen nicht zu lange Trübsal blasen. Insgesamt haben wir gegen den HSV zu viele Fehler gemacht und hatten bei den Entscheidungen des Schiedsrichters auch nicht immer Glück. Aber so ist der Fußball und wichtig ist, dass die Zuschauer ein interessantes Spiel gesehen haben. Leider mit dem falschen Sieger.

Wie hat Ihnen die Leistung ihrer Mittelfeldspieler gefallen? Kam da nicht zu wenig?

Gross: Insgesamt hat es natürlich an Durchschlagskraft gefehlt. Von den Seiten kam einfach auch zu wenig Torgefahr. Deshalb habe ich Alexander Hleb und Timo Gebhardt ausgewechselt.

Wobei Hleb kein schlechtes Spiel gemacht und den Stuttgarter Treffer vorbereitet hat.

Gross: Das hat er gut gemacht. Aber ich wollte einfach einen frischen Mann bringen.

Was sagen Sie zur Leistung Ihrer beiden Innenverteidiger Serdar Tasci und Matthieu Delpierre. Da gab es einige Abstimmungsprobleme. Müssen die beiden mit Konsequenzen rechnen?

Gross: Darüber wird in der kommenden Woche zu reden sein.

Der HSV hat Van Nistelrooy auf das Feld geschickt und damit den Sieg eingewechselt. Sie dagegen haben im Angriff kaum Alternativen, Cacau und Julian Schieber sind verletzt. Ist das momentan ein Problem des VfB?

Gross: Pawel Pogrebnyak und Ciprian Marica haben gut gearbeitet, waren vor dem Tor aber ein wenig vom Glück verlassen. Wenn Cacau und Schieber wieder fit sind, dann haben wir auch wieder Alternativen. Die können wir sicher gut gebrauchen.

Quelle: Eurosport

 

 

 

 

7. Februar 2010  - 1. FC Nürnberg - VfB - 1:2 
VfB feiert «geilen Sieg» - Komplimente für den FCN

Nürnberg (dpa) - Jede Menge Komplimente für den «Club» - aber die drei Punkte bleiben wieder beim Gegner. «Ein richtig geiler Sieg», jubelte VfB-Torschütze Timo Gebhart nach Stuttgarts glücklichem, aber verdienten 2:1 (1:0) beim 1. FC Nürnberg.

Der «Schwaben-Express» nimmt Kurs auf Europa, doch Coach Christian Gross macht lieber kleine Schritte als große Worte. «Jetzt wollen wir erst mal am Samstag gegen den HSV gewinnen, dann sehen wir weiter», sagte der Schweizer. Fünf Siege in Serie unter Gross und sieben Spiele ohne Niederlage haben die verkorkste Hinserie mit der Entlassung von Trainer Markus Babbel vergessen lassen. «Das Pech der Vorrunde kommt als Glück zurück», beschrieb VfB-Schlussmann Jens Lehmann die Wandlung des VfB zur «Mannschaft der Stunde» - und sah gelassen über den unglücklichen Gegentreffer hinweg, als der Schweizer Albert Bunjaku (60. Minute) mit seinem zehnten Saisontor die Stuttgarter Führung durch Gebhart (22.) ausglich. «Normal hätte ich den gehalten», sagte Lehmann, «aber mit diesem neuen Ball werden die Torhüter noch viele Probleme haben».

Probleme hatte der VfB auch mit dem «Club», der sehr engagiert und entschlossen zu Werke ging, in der ersten Halbzeit ein deutliches Plus im zentralen Mittelfeld besaß, aber im Abschluss oft zu überhastet agierte. «Die Gier nach dem Heimsieg war vielleicht zu groß», lautete Heckings Begründung für die Hektik seiner Spieler vor Lehmanns Tor. Kollege Gross sorgte mit der Einwechslung von Zdravko Kuzmanovic (51.) für mehr Stabilität im Mittelfeld und hatte auch beim eingewechselten Roberto Hilbert ein glückliches Händchen. In der 87. Minute erzielte der gebürtige Franke den VfB-Siegtreffer.

Gross reagierte mit einem Freudensprung, blieb aber später ganz Realist: «Ich denke, wir haben unser Ziel, den Klassenerhalt, geschafft». Lehmann denkt schon an mehr. «So ein Lauf ist schön, mal sehen, was noch nach oben geht», meinte der Ex-Nationaltorwart und attestierte den Nürnbergern eine gute Leistung: «Sie waren spielüberlegen». Auch Gross verteilte Komplimente: «Nürnberg hat leidenschaftlich gespielt und gekämpft und uns alles abverlangt». Was Hecking allerdings wenig tröstete. «Wir haben zu einem denkbar ungünstigen Moment das Gegentor bekommen. Wir hätten zum Schluss nicht in den Konter laufen dürfen», stellte er verärgert fest.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Aktuelles Sportstudio: Interview mit Christian Gross

 

 

 

1. Februar 2010  - VfB - BVB - 4:1

In der Bundesliga-Rangliste 2010 muss der VfB Stuttgart keinen Vergleich zu scheuen. Punkt- und torgleich (9/8:2) mit dem FC Bayern belegen die Schwaben den zweiten Platz hinter Tabellenführer Bayer Leverkusen (9/10:3), nur diese drei Klubs gewannen in der Rückrunde ihre ersten drei Spiele. Dabei lieferten die Stuttgarter am 20. Spieltag das imponierendste Resultat. 4:1 (1:0) bezwangen sie die seit Ende September ungeschlagenen Dortmunder, die mit sechs Siegen in Serie auf der Erfolgswelle in die Mercedes-Benz-Arena gerast waren.

Doch nass machen lässt sich die Mannschaft des VfB im eigenen Stadion nicht mehr so leicht, seit Christian Gross ihr Trainer ist. 3:1 im entscheidenden Vorrundenspiel der Champions League gegen Unirea Urzineci, 3:1 zum Abschluss der Hinrunde gegen Hoffenheim, 3:1 zum Rückrundenauftakt gegen Wolfsburg und nun gar 4:1 gegen den von Jürgen Klopp heiß gemachten BVB, der in einem höchst intensiven Kampfspiel unterlag, weil "wir von Anfang an gezeigt, dass wir der Herr im Hause sind", wie Aushilfskapitän Sami Khedira sagte.

Zdravko Kuzmanovic (77.), Ciprian Marica (86.) und Christian Träsch (90.) schossen im Endspurt den Sieg heraus, nachdem Lucas Barrios (55.) für die Gäste den dem Eigentor Felipe Santanas (15.) geschuldeten Rückstand ausgeglichen hatte. "Wenn man wie wir einen Lauf hat, gewinnt man auch so ein Spiel", sagte Serdar Tasci selbstbewusst. Der 22-Jährige weiß trotz seiner noch jungen Karriere sehr genau, wie sich ein Positivlauf anfühlt. 2006/2007 waren die Stuttgarter unter Trainer Armin Veh die beste Rückrundenelf und gewannen sensationell den Titel. In der zweiten Saisonhälfte 2008/09 war nur der spätere Meister VfL Wolfsburg erfolgreicher als der von Markus Babbel trainierte VfB.

Dessen Nachfolger Gross baute in seiner Startelf gegen Dortmund lediglich auf vier Spieler (Lehmann, Tasci, Träsch, Hleb), die im letzten Heimspiel unter Babbel am 5. Dezember 2009 gegen den VfL Bochum beim Anpfiff auf dem Platz gestanden hatten. Das Duell Vorletzter gegen Drittletzter endete damals 1:1, der Frust der Fans über das achte sieglose Spiel in Folge der total verunsicherten Mannschaft schlug in Hass um, und die VfB-Führung reagierte umgehend mit der Entlassung des Trainers. Seither geht es aufwärts.

Selbst Torhüter Jens Lehmann, der den Stuttgarter Vorstand für Babbels Rauswurf kostenpflichtig angegangen war, musste zugeben, dass der 55-jährige Meistertrainer aus der Schweiz (Grashopper Zürich, FC Basel) in Stuttgart auf Anhieb Magie entfachte. Die auffälligste Verwandlung hat Magier Gross ("Ich will alles aus den Spielern rausholen") mit Angreifer Ciprian Marica hinbekommen: Aus dem teuren Fehleinkauf ist plötzlich ein wertvoller Torjäger geworden. Eine Woche nachdem er das 1:0-Siegtor in Freiburg erzielt hatte, ließ er sich gegen Dortmund auch nicht von zwei unglücklichen Lattentreffern (Foulelfmeter und Kopfball) unterkriegen. Der als launisch verschriene Rumäne kämpfte weiter - und machte seinen vierten Treffer im sechsten Spiel unter Gross. Unter Babbel war sein Torkonto leer geblieben.

Der neue Trainer, der für Kommunikation, Disziplin und positive Aggressivität steht, hat es in kurzer Zeit geschafft, die Spieler des Vorjahresdritten wieder stark zu reden. Auf einmal sind die Köpfe frei, und läuft es wieder. Die unter Gross unbesiegte Mannschaft ist bereits auf den zehnten Tabellenplatz geklettert und liegt nur noch drei Punkte hinter den sechstplazierten Bremern zurück.

Das Stuttgarter Management mag sich mittlerweile ärgern, so lange an Babbel festgehalten zu haben, dessen Kündigung schon im Oktober nach dem Pokal-Aus in Fürth zur Debatte gestanden hatte. Die Trainerdiskussion erinnerte an die Situation beim Hamburger SV in der Saison 2006/07, als sich der Champions-League-Teilnehmer lange Zeit nicht von Thomas Doll trennen konnte, obwohl er in den Abstiegssumpf geraten war. Erst im Februar wurde der ehemalige Erfolgstrainer von Huub Stevens abgelöst, der den weit unter Wert platzierten HSV dann vom letzten auf den siebten Tabellenplatz führte.

Dass Gross, auf dem Boulevard sogleich "Anti-Babbel" genannt, weiterhin als Ziel nur den Klassenerhalt ausgibt, mag daran liegen, dass die Stuttgarter (noch) dem Relegationsplatz 16 näher sind (acht Punkte Vorsprung) als dem zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb berechtigenden Tabellenrang 5 (zehn Punkte Rückstand). Doch dem neuen VfB, der seinen unglücklichen Ex-Kapitän Thomas Hitzlsperger, Symbolfigur für den Niedergang in der Hinserie, an Lazio Rom abgibt, ist noch einiges zuzutrauen. Der klare Sieg gegen den Tabellenvierten Borussia Dortmund ist ein ernstzunehmendes Indiz.

Zwar konnte der herausragende Spieler der erfolgreichen Vorsaison, Torjäger Mario Gomez, nicht adäquat ersetzt werden. Doch der Stuttgarter Kader ist auch in diesem Jahr überdurchschnittlich gut ausgestattet, und noch hat Starkmacher Gross nicht jeden Spieler besser gemacht.

Der vom FC Barcelona zurückgekehrte Topstar Alieksandr Hleb zum Beispiel ist diese Bundesliga-Saison noch ohne Treffer und Torvorlage. Die Konkurrenz könnte das als Drohung deuten.

Quelle: welt

Mehr zum Thema:

ARD Mediathek: Interviews nach dem Spiel (inkl. Jens Lehmann)

 

 

 

 

25. Januar 2010  - BERLIN - Fashion Week & ADAC Ball

Am Wochenende war Jens Lehmann zusammen mit seiner Frau Gast der Hugo Boss Show anlässlich der Fashion Week in Berlin.

Zu den Filmstars gesellten sich Sportstars wie Formel-1-Weltmeister Jenson Button mit Freundin Jessica Michibata, Ex-Formel-1-Fahrer David Coulthard und seine Verlobte Karen sowie Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann mit Ehefrau Conny, die gestehen musste, dass ihr Mann modetechnisch manchmal danebengreife und von ihr einen Rat brauche. Am Donnerstag sah der Fußballer aber in seinem schwarzen Anzug sehr schnieke aus. Der

Quelle: Tagesspiegel

 

 

 

Außerdem ist Jens Lehmann in diesem Jahr Botschafter des ADAC Charity-Projektes "Storchentaxi 2010". Hierbei werden junge Eltern im Taxi von der Charité nach Hause gefahren und lernen dabei alles über Kindersicherung im Auto.

„Jährlich verletzen sich 30 000 Kinder durch falsches Anschnallen“, berichtete Jens Lehmann. Künftig sollen 1500 Babies pro Monat sicher nach Hause gefahren werden, vor allem auch solche aus sozial schwachen Elternhäusern. Artig plauderte Lehmann über Skilauf und Fußball. Das WM-Gefühl von 2006 sei leider schon weit weg, sagte er: „Aber man erinnert sich gerne.“

"In Berlin zu sein, ist für mich immer noch etwas Besonderes, sagte der Torhüter vom VfB Stuttgart. "Es gibt so viele Straßen und Plätze, die mich an die WM erinnern. Ein großes Gefühl. Es war eine super Zeit, aber es ist leider schon so lange her." Dafür erhielt er starken Applaus. Auch seine aufmunternden Worte für die gebeutelten Kollegen der Hertha kamen an. "Man kann nicht immer gewinnen. Aber wenigstens sollte man nicht verlieren." Dass die Kicker aus Berlin absteigen, daran glaubt Lehmann nicht. "Sie schaffen das schon."

 

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ADAC: "Storchentaxi"

 

 


 

   


 

 

 

     
 
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