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      News - Februar 2008

 
 
   News 2008
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24. Februar 2008 - Wenger demütigt Lehmann erneut

Jens Lehmann hat sich nach der Genesung seines spanischen Rivalen Almunia auf der Ersatzbank von Arsenal London wiedergefunden. Im Spiel gegen Birmingham City setzte "Gunners-Coach" Arsene Wenger auf den Spanier, der zuletzt aufgrund einer hartnäckigen Grippe nicht einsatzfähig war.

Nach der durchaus überzeugenden Vorstellung des deutschen Keepers in der Champions League gegen den AC Mailand zementierte der französische Trainer mit seiner Entscheidung pro Almunia damit die Rangordnung unter den Torhütern bei Arsenal. Für Lehmann bedeutet die neuerliche Zurückstufung, dass er - sollte Almunia fit bleiben - bei den Londonern wohl kaum noch zu Einsatzzeiten kommen wird und damit auch seine Position als Nummer 1 der Nationalmannschaft gefährdet sein wird.

Beim 2:2 bei Birmingham City machte Almunia dabei nicht immer eine gute Figur. Überschattet wurde die Begegnung von einem folgenschweren Foul von City-Spieler Martin Taylor am kroatischen Nationalspieler Eduardo da Silva, der sich das linke Bein brach. "Das Foul war brutal, dieser Typ sollte nie wieder Fußball spielen. Für Eduardo ist die Saison vorbei, die Verletzung ist sehr schwer", tobte Wenger. Durch das Remis erlebte Arsenal einen leichten Rückschlag. Die "Gunners" liegen nun "nur" noch drei Punkte vor dem Zweiten Manchester United. James McFadden (32., 90.+4/Foulelfmeter) traf für die Gastgeber, Theo Walcott (50./55.) war für Arsenal erfolgreich.

  Horror-Foul schockt England

 

 

23. Februar 2008 - Jens Interview "in italiano"

Es ist jetzt schon 10 Jahre her und das Gastspiel dauerte nur ein halbes Jahr - aber mal ehrlich, gibt es jemanden der schöner ein "R" auf italienisch rollen kann als Jens?

 

 

22. Februar 2008 - Champions League - FC Arsenal - AC Mailand - Rückhalt Lehmann

Kein Gegentor, ein Riesen-Abwurf und zwei gute Paraden: Mit einer erneut fehlerlosen Leistung hat Jens Lehmann im Top-Duell der Champions League mit Titelverteidiger AC Mailand seinen Kasten sauber gehalten.

Ob er es geahnt hat? Schon im Kabinengang vor dem Spiel wirkte Lehmann erstaunlich locker. Statt des gewohnten Tunnelblicks lachte er freundlich, herzte seinen ehemaligen Teamkameraden Paolo Maldini. Fünf Minuten und 20 Sekunden nach dem Anpfiff hätte die ihm die Milan-Legende fast die gute Laune ausgetrieben, doch mit einem starken Reflex wehrte der Keeper den Kopfball des 39-Jährigen ab. Es war Lehmanns erster Ballkontakt, und beim nächsten ging ein Raunen durch das Stadion: Mit einem 70-Meter-Abwurf wie aus einer Steinschleuder schickte er Emmanuel Adebayor allein auf Milan-Torwart Zeljko Kalac zu. Fast hätte Lehmann also einen Assist gesammelt - doch der Top-Stürmer blieb hängen.

Dank des "zu null" hat Lehmann dem FC Arsenal eine passable Basis für den anvisierten Viertelfinal-Einzug gesichert. "Wir haben keinen reingekriegt. Das ist eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel", sagte der deutsche Fußball-Nationaltorhüter trotz des 0:0. Ob der von den Fans im Emirates-Stadion mit "Leeman-Rufen" gefeierte Deutsche am 4. März im Meazza-Stadion wieder dabei sein wird oder seinen Platz an den zuletzt fehlenden Spanier Manuel Almunia abtreten muss, liegt aber bei Trainer Arsene Wenger.

Arsenals Coach lobte den 38-jährigen Deutschen als "Rückhalt", ließ aber offen, wer in der Premier League in Birmingham im Tor stehen wird. Im Rückblick auf das Milan-Spiel trauerte er den vergebenen Chancen nach, die in Emmanuel Adebyors Lattentreffer (90.+4) gipfelten. Während AC-Coach Carlo Ancelotti («Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen») vor zu großer Selbstsicherheit warnte, monierte Wenger: "Vor dem Tor waren wir entweder zu ungestüm oder zu nervös". 

"Er hat keinen Fehler gemacht. Wenger wird wissen, was er an ihm hat", versuchte sich Lothar Matthäus als TV-Experte mit einem vorsichtigen Lob. Ähnlich sah es auch Didi Hamann: "Jens hatte nur wenige Szenen, aber da war absolut zur Stelle. Auch das ist eine Qualität."

Durch das Remis haben sich vor allem die Italiener eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel in zwei Wochen geschaffen. "Für uns ist das Ergebnis vom Spielverlauf her etwas enttäuschend. Aber Milan war clever", resümierte Lehmann. Zu seiner unsicheren persönlichen Situation sagte er: "Ich weiß nicht, wie es jetzt weitergeht. Bei einem 0:0 hat man als Torwart nicht so viel verkehrt gemacht. Ich habe immerhin gezeigt, dass man, wenn ich unter Druck stehe, auf mich bauen kann."

Seine Lage bei Arsenal kommentierte er mit einem Lächeln: "Ich weiß es auch nicht genau. Ich schaue weiter von Spiel zu Spiel." Grundsätzlich scheint sein Selbstvertrauen aber nicht gelitten zu haben. Auf die Frage nach der aktuellen Diskussion um Deutschlands Nummer Eins konterte er trocken: "Das verfolge ich weniger. Ich wüsste auch nicht, was es da zu diskutieren gibt."

DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke: „Das war wieder Jens, wie wir ihn kennen. Kein leichtes Spiel für einen Torwart, wenn man nicht viel zu tun kriegt, aber in jeder Sekunde höllisch aufpassen muss.“

Nationalelf-Manager Oliver Bierhoff: „Jens war fehlerfrei. Aber er hätte sich bestimmt gewünscht, mehr glänzen zu können.“

Quellen: Eurosport/ARD/FTD

 


Das ganze Spiel nochmal ansehen  -  jetzt hier
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18. Februar 2008 - Stark gespielt - hoch verloren

Trotz der klaren Niederlage gegen Manchester United im FA-Cup (0:4) gibt sich Nationaltorhüter Jens Lehmann im Sportschau-Interview selbstsicher.



Video steht auch als Download zur Verfügung!

 

Die Tore kann man sich HIER anschauen.

 

Und hier noch ein paar Jens-Lehmann-Szenen des Spiels:



Video steht auch als Download zur Verfügung!

 

 

16. Februar 2008 - Debakel für Lehmann und Arsenal

Herber Rückschlag für Jens Lehmann (38) und den FC Arsenal London!

Der Tabellenführer der Premier League wurde im Achtelfinale des FA-Cup (englischer Pokal) von Manchester United vorgeführt und ging mit 0:4 (0:3) unter .

ManU legte gleich mit Volldampf los und überrannte die Londoner. Dank eines Doppelschlags von Wayne Rooney (17.) und Darren Fletcher (19.) gingen die „Red Devils“ schon früh in Führung. Mit dem 3:0 von Nani in der 38. Minute war die Partie schon in der ersten Hälfte gelaufen.

Lehmann wurde von seinen Vorderleuten im Stich gelassen und war bei allen Gegentoren machtlos. In der zweiten Hälfte konnte sich der 38-Jährige mit einigen guten Paraden auszeichnen. Zu allem Überfluss sah Arsenals Eboube in der 49. Minute nach einem Foul die Rote Karte. Das 4:0 von Fletcher (74.) war der Schlusspunkt einer desolaten Leistung des FC Arsenal.

 

 

16. Februar 2008 - Vorgezogenes Endspiel im Old Trafford

Die Achtelfinal-Auslosung im FA-Cup hat den englischen Fans einen echten Leckerbissen serviert. Mit Manchester United und Arsenal London treffen die beiden dezeit stärksten Teams der Premier League im Old Trafford aufeinander (Sa., ab 18 Uhr LIVESCORES und im DSF ). 
Nach der 1:3-Niederlage im Liga-Derby gegen Manchester City liegt ManUs in der Tabelle fünf Punkte hinter den "Gunners", die zuletzt mit Jens Lehmann im Tor 2:0 gegen Blackburn gewannen.
Im Pokalduell der Top-Teams messen auch die beiden besten Stürmer Fußball-Englands ihre Kräfte.
Manchesters Cristiano Ronaldo führt zusammen mit Arsenals Emmanuel Adebayor die Torschützenliste mit 19 je Treffern an. "Cristiano spielt zurzeit wie von einem anderen Planeten", lobte Uniteds langzeitverletzter Kapitän Gary Neville in der "Sun". "Das Beeindruckendste an ihm ist die Hingabe, die er im Spiel zeigt."
Neben Ronaldo kann Coach Sir Alex Ferguson auch wieder auf Wayne Rooney zurückgreifen, der seine Sperre abgesessen hat. Die Rückkehr des bulligen Stürmers ist vor allem für Manchesters Psyche gut. Denn sämtliche vier Saisonniederlagen kassierte der amtierende Meister ohne Rooney. Dessen Comeback kommt auch Carlos Tevez zugute, der ohne seinen Sturmpartner zuletzt nicht so gut zur Geltung kam.
 

Auf Lehmann wartet viel Arbeit

Dass Lehmann im Tor der "Gunners" reichlich zu tun bekommen wird, ist durchaus zu erwarten. Stand der Nationaltorhüter zuletzt nur wegen gesundheitlicher Probleme von Konkurrent Manuel Almunia zweimal in der Liga zwischen den Pfosten, so hat er im FA-Cup eine Einsatzgarantie von Trainer Arsene Wenger.
Der Franzose hat genügend andere Baustellen, gleich neun Profis fallen aus: Johan Djourou, Robin van Persie, Abou Diaby, Denilson, Theo Walcott, Gael Clichy, Bacary Sagna, Philippe Senderos sowie der ehemalige Dortmunder Tomas Rosicky werden beim Pokalhit nicht mit dabei sein. Wenger will im Hinblick auf das Champions League-Spiel kommenden Mittwoch gegen den AC Mailand "eine Mannschaft aufstellen, die eine gute Chance hat, das Spiel zu gewinnen, ohne weitere Verletzungen für den Rest der Saison zu riskieren.
Zurückgreifen kann der Coach wieder auf die Ivorer Kolo Toure und Emmanuel Eboue, die vom Afrika-Cup heimgekehrt sind.

 

13. Februar 2008 - Löw stellt Lehmann nicht infrage

Jens Lehmann genießt weiterhin das volle Vertrauen des Bundestrainers und wird gegen die Schweiz imTor stehen.

Joachim Löw zieht seinen EM-Plan mit Jens Lehmann ungeachtet der Unsicherheiten des National-Torhüters im jüngsten Test gegen Österreich weiter uneingeschränkt durch. Im nächsten Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 26. März gegen die Schweiz bekommt der Arsenal- Schlussmann wie langfristig festgelegt neue Spielpraxis - und damit die Chance auf eine schnelle Wiedergutmachung. «Ich gehe davon aus, dass Jens gegen die Schweiz spielen wird», erneuerte der Bundestrainer am Mittwoch in der «Sport Bild» das Aufbau-Programm für den 38-Jährigen. Löw hatte schon nach dem 3:0 in Wien klar gemacht, dass er weiterhin mit Lehmann als Nummer 1 für die EM plane. «Wir stellen jetzt nicht alles infrage», betonte der DFB-Chefcoach.

Angesichts der unklaren Situation von Lehmann bei seinem Club in London, wo er noch immer nur als Ersatz für den derzeit erkrankten Manuel Almunia gilt, weiß Löw um die anhaltenden Diskussionen um seinen Stammkeeper. «Das ist klar. Aber wir haben sehr viel Vertrauen zu ihm», bemerkte der Bundestrainern nach Lehmanns Fehlern in Österreich. Falls Lehmann allerdings auch gegen die Schweiz oder in den Einsätzen für Arsenal erneut patzen sollte, bekommt Löw, der einen Wechsel seiner Nummer 1 im Winter zu Borussia Dortmund als Spiel-Garantie gern gesehen hätte, ein Problem. Denn einen ernsthaften Alternativ-Plan mit Timo Hildebrand (7 Länderspiele) oder Robert Enke (1) als EM-Torhüter gibt es offenbar nicht.

«Jens hat Routine, Erfahrung, er strahlt Ruhe aus», beschrieb Löw die Vorzüge von Lehmann (52 DFB-Spiele) gegenüber den potenziellen Nachrückern. Zudem schätzt die sportliche Leitung das moderne, offensive Torwart-Spiel des Wahl-Engländers.
Die Fans sehen es ähnlich: In einer von «Vanity Fair» in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid sprachen sich knapp die Hälfte der Befragten für Lehmann als EM-Torhüter aus, für Hildebrand nur 15 und für Enke vier Prozent. 16 Prozent votierten für Kahn, der längst aus der Nationalelf zurückgetreten ist.

Auch nach Wien, wo Lehmann bei einem unmotivierten Ausflug aus dem Strafraum zu spät kam, wird es kein Ausflugs-Verbot für den gebürtigen Essener geben. «Eigentlich erwarten wir von Jens, dass er diese Bälle erläuft und so gefährliche Situationen vermeidet», sagte Bundestorwart-Trainer Andreas Köpke. «Es ist gut, dass er Risiko geht und nicht Alibi spielt», hatte Teammanager Oliver Bierhoff schon nach dem Wien-Spiel festgestellt. «Jens ist erfahren genug, dass er dem Druck standhält.»

Auszug aus www.netzzeitung.de

 
 

12. Februar 2008 - Arsenal nutzt Patzer der Konkurrenz

Der englische Spitzenklub FC Arsenal hat von den Ausrutschern der Konkurrenz profitiert und seine Tabellenführung in der Premier League weiter ausgebaut. Beim 2:0 (1:0)-Erfolg über die Blackburn Rovers gehörte der deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann zum zweiten Mal in Folge zur Startformation der "Gunners".

Vier Monate vor Beginn der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) stand der 38-Jährige wie schon in der Vorwoche nach fünfeinhalb Monaten Wartezeit für den verletzten Manuel Almunia von Beginn an im Tor. Von dort sah er die frühe Führung durch Philippe Senderos (4.) und den zweiten Treffer von Emmanuel Adebayor (90.).

Mit nun 63 Punkten haben die Londoner fünf Zähler Vorsprung auf Manchester United, das am Sonntag im Derby gegen Manchester City (1:2) gepatzt hatte. Acht Punkte hinter dem Lehmann-Klub liegt der FC Chelsea (55) mit Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack nach dem 0:0 gegen den FC Liverpool.

 

Die Highlights

 


 

 

8. Februar 2008 - Lehmann's Statistik - 531 ohne Gegentor

(...) Nun ist auch Jens Lehmann im Besitz eines Rekords: Seit dem 22. August des vergangenen Jahres, als ihn Steven Gerrard beim Länderspiel in Wembley überwand, ist er in sechs Begegnungen 531 Minuten lang ohne Gegentor geblieben. Überholt hat er damit Torhüter-Legenden wie den Italiener Walter Zenga, der es mal auf 518 Minuten brachte, wie Sepp Maier (475) oder Gordon Banks, der 442 Minuten lang makellos hielt. Makellos gehalten hat Lehmann in seinem Rekordspiel allerdings gerade nicht. Im Gegenteil, was er am Mittwoch beim Länderspiel gegen Österreich bot, war bescheiden bis blamabel.

Seine Leistung hat, wie zu erwarten, auch eines der beliebtesten deutschen Fußballthemen, die sogenannte "T-Frage", wieder auf die Tagesordnung gebracht. Deren Diskussion wird absehbar ausufern - und je länger sie Bundestrainer Joachim Löw nicht zugunsten von Lehmann entscheidet, desto größer wird der Schaden sein. Warum aber weiter auf Lehmann bauen? Weil das Auf und Ab seiner Leistung keineswegs neu ist. Zu Anfang der neunziger Jahren verhöhnten ihn die Schalke-Fans als Fliegenfänger, nur um ihn 1997 zu vergöttern, als er durch einen gehaltenen Elfmeter den Uefa-Cup sicherte. Kaum anders erging es ihm später bei Borussia Dortmund, kaum anders ergeht es ihm heute bei Arsenal London.

Bei vielen Torleuten der Extraklasse liegen Genie und Wahnsinn dicht beieinander, bei Lehmann eben in extremem Maß. Solange die Aussicht besteht, dass, wie bei der WM 2006, auch bei der Europameisterschaft im Sommer das Genie überwiegen wird, besteht kein Grund, ihn zu ersetzen - Spielpraxis hin oder her. Apropos Statistik: Die deutsche Torfrau Nadine Angerer ist jetzt seit 782 Minuten ohne Gegentor - und sie kann den Rekord noch weiter verbessern. Erst wenn ihre Statistik zur Legendenbildung taugt, wird der Frauenfußball wirklich gleichberechtigt sein. Lehmann hingegen kann schon in ein paar Monaten eine Legende sein. Dieses auch statistische Risiko sollte man eingehen.

©  F.A.Z., 08.02.2008, Nr. 33

 

Mehr zum diesem (unerschöpflichen) Thema:

  Kahn: Lehmann hat die Klasse

Wie Lehmann an der Lehmann-Rolle scheitert


  ZDF-Mediathek: Schwacher Lehmann - schwaches Spiel

  ARD-Mediabox: Lehmann und Löw bleiben selbstbewußt

 

7. Februar 2008 - Hoch lebe die T-Frage!

Seit Wochen zerbrechen sich sowohl Experten als auch Fans den Kopf über die Form von Jens Lehmann. Im Arsenal-Trikot nur zweite Wahl, von Bundestrainer Joachim Löw zur Nummer
Eins geadelt, hat sich der 38-Jährige mit seiner Leistung im Testländerspiel gegen Österreich
blamiert.

Ironie der Ereignisse: Lehmann hält nun mit 531 Minuten ohne Gegentor den Zu-Null-Rekord eines Torhüters im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Und trotzdem wird sich Fußball-Deutschland am Tag nach der schwächsten Spielhälfte der DFB-Elf seit dem Amtsantritt von Löw und einem katastrophalen Auftritt von Lehmann erneut die Frage stellen: Wer ist die wahre Nummer eins im deutschen Kasten?

Momentaufnahmen des 90-Sekunden-Blackouts von Lehmann und seine Erklärungen direkt im Anschluss an die Partie:

22. Minute: Martin Harnik stürmt bedrängt von Manuel Friedrich auf der rechten Außenbahn. Lehmann eilt wie von der Tarantel gestochen aus seinem Kasten, scheitert jedoch mit seinem zaghaften Versuch den Österreicher rund 35 Meter vor dem deutschen Gehäuse zu stoppen. Ein nicht zu erklärender Ausflug, dessen Folgen Per Mertesacker nach einem Schuss von Roland Linz in letzter Sekunde mit einer Grätsche vereitelte.
Lehmann: "Ich habe mich beim ersten Ball verschätzt, weil der Platz an einigen Stellen glitschig war und an dieser Stelle eher stumpf."
22. Minute: Die darauf folgende Ecke unterlief Lehmann und ließ Emanuel Pogatetz zum Kopfball kommen, der sein Ziel nur knapp verfehlte.
Lehmann: "Bei dem hohen Ball kam ich zwar gut raus, aber der Gegenspieler war sehr groß."
23. Minute: Lehmann steht wie angewurzelt auf die Linie, während Harnik den Ball per Kopf aus sechs Metern an die Querlatte nagelt.
Lehmann: "Bei diesem Eckball kann ich nichts dafür. Die Österreicher waren bei Standardsituationen generell sehr gefährlich."

Doch damit nicht genug: Sowohl vor als auch nach dem 90-Sekunden-Blackout machte Lehmann einen unsicheren Eindruck. In den ersten fünfzehn Spielminuten landeten die meisten Pässe des "spielenden Tohüters" beim Gegner. In der 54. Minute ließ er einen Schuss von Harnik aus 18 Metern abprallen. Der heraneilende Linz vergab jedoch den Nachschuss aus kurzer Distanz.

Lehmann wird sein 52. Länderspiel, in dem aus seiner Sicht einzig das Ergebnis (3:0) stimmte, so schnell wie möglich abhaken. Der Spruch: "Im Nachhinein fragt keiner danach, wie der Erfolg zu Stande kam", ist zwar richtig, dennoch wird sein Auftritt im Wiener Ernst-Happel-Stadion in den Köpfen von Fans und Experten verankert bleiben. Hoch lebe die T-Frage.

© Thomas Janz / Eurosport

Mehr Infos unter EURO 2008

 

3. Februar 2008 - Treffen der Nationalmannschaft - Sportschau-Interview mit Jens Lehmann

Mit Jens Lehmann im Tor gewann Arsenal London gegen Manchester City 3:1 und ist nun Tabellenspitze.  Im Sportschau-Interview gab sich der deutsche Torhüter zufrieden und meint: "Ich hoffe, dass ich jetzt öfters spielen darf." 


Zum Sportschau-Interview:

 

Am Sonntag traf sich die Deutsche Nationalmannschaft in Frankfurt zum ersten Training. Bilder der ersten Trainingseinheit gibt es auf DFB - In Team

Die Pressekonferenzen am Montag und Dienstag können Fans live und in voller Länge online verfolgen.


 

 

 

2. Februar 2008 - Für ein Spiel - Lehmann regiert England!

Manchester City - Arsenal - 1:3
London - Jensationell. Mit dem deutschen Nationaltorhüter Jens Lehmann im Tor – ausnahmsweise eingesprungen für den verletzten Stammkeeper Almunia – übernimmt Arsenal London die Tabellenspitze in Englands Premier League. Die lange Liga-Pause (letztmals stand Lehmann am 19. August 2007 beim 1:1 gegen Blackburn im Tor) merkte man dem 38-Jährigen überhaupt nicht an.

Lehmann hielt beim 3:1 bei Manchester City fehlerfrei, verhinderte in der 66. Minute sogar mit einer spektakulären Fußabwehr den möglichen Ausgleich. So konnten die Gunners am Ende über Tore von Adebayor (9., 88.) und Eduardo (26.) jubeln. Beim Gegentor durch Fernandes (28.) war Lehmann chancenlos.

Für den Keeper wird es aber wohl nur ein Tagesausflug bleiben. "Almunia kann nicht spielen. Es dauert aber nur eine Woche", so Arsenal-Coach Arsene Wenger vorm Spiel.

 

Quelle: Berliner Kurier

 

 

 

Manchester City - Arsenal (1:3) - Highlights
Die Tore und zwei schöne Rettungstagen von Jens


 

 

 

1. Februar 2008 - Professor Lehmann (II)

Erinnert sich noch jemand an DIESEN ARTIKEL ? Nun - er hat es schon wieder getan:

Jens Lehmann punktet im Hörsaal

Jens Lehmann, deutscher Nationaltorhüter und Keeper beim englischen Spitzenclub FC Arsenal, ist Gastredner an der prominenten London School of Economics (LSE). Organisiert wird die Veranstaltung von der German Society. Immer am Anfang eines Jahres holt die Studentenorganisation prominente Deutsche an die LSE. "German Week" nennt sie das. Lehmann soll von seinen Erfahrungen bei Arsenal London und von der deutschen Nationalmannschaft erzählen.

Den deutschen Nationaltorhüter einzuladen war mutig. Eigentlich werden Politiker und Wirtschaftsbosse in den Hörsaal gebeten. Die Gäste sollen den internationalen Studenten der LSE Deutschland näher bringen. Der Ex-Kanzler Gerhard Schröder war im letzten Jahr da, 2006 besuchte Michel Friedman die Londoner Kader-Schmiede. Und in diesem Jahr ein Fußballer? 

Doch das Konzept geht auf. Der Hörsaal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Als der Torhüter den Raum betritt, singen die Studenten: "Lehmann, Lehmann!" (...)

Lehmann ist als Spitzentorwart bekannt. Und für seine gelegentlichen Wutausbrüche auf dem Spielfeld. Doch im Hörsaal ist er ein Anderer. Dort ist er ist ruhig, seine Körpersprache und Rhetorik sind trainiert, er wirkt professionell. Seine Frisur, der maßgeschneiderte grauer Anzug und die Manschettenknöpfe erinnern eher an einen Geschäftsmann als an einen Fußballer. Der 38-Jährige liefert auch in der Uni eine gute Vorstellung. Hier steht jemand, der sich seiner Sache sicher ist, der auch nach seiner aktiven Karriere nicht von der Bildfläche verschwinden wird. Er repräsentiert eine neue Fußballer-Spezies, zu der auch Jürgen Klinsmann, Jogi Löw und Oliver Bierhoff gehören - das sind alles Managertypen.

Quelle: Spiegel Online

  Ganzen Artikel lesen: Fußballer an Londoner Uni - Jens Lehmann punktet im Hörsaal

 

 


 

 

 

 

     
 
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