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      News - August 2008

 
 
   News 2008



 
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31. August 2008 - VfB - Hannover 96 - 2:0 - VfB zurück in der Erfolgsspur


Nach der 0:2- Niederlage des vorherigen Spieltages gegen Bayer Leverkusen präsentierte sich der VfB am 3. Spieltag gegen Hannover wieder gewohnt spielstark.  

In der Anfangsphase  bestimmten jedoch die Hannoveraner das Spielgeschehen, scheiterten aber am konzentriert wirkenden Lehmann wie auch Jan Rosenthal in der 9. Spielminute. Nach den ersten 10 Minuten nahmen die Stuttgarter wieder das Zepter in die Hand und bestimmte das Spielgeschehen. Die logische Folge war die 1: 0 Führung der Schwaben durch Mario Gomez in der 18. Minute nach einer Ecke. Von nun an dominierte der VfB das Spiel und konnte seine Führung  in der 40. Minute durch Pavel Pardo nach einem Elfmeter ausbauen. Zuvor hatte Christian Schulz Martin Lanig im Strafraum zu Fall gebracht.

Nach der Halbzeitpause änderte sich nichts an der Verteilung der Spielanteile: Stuttgart dominierte, Hannover resignierte. Nur Robert Enke, bester Hannoveraner an diesem Tag, konnte eine höhere Niederlage verhindern. Mehrfach fand Gomez seinen Meister im aktuellen Nationaltorhüter wie auch in der 49. Spielminute.
Erst in der Schlussviertelstunde zeigte Hannover 96 nach den Einwechselungen von Stajner (56.) und Hanke (68.) wieder Angriffsfußball, was auch Jens Lehmann feststellen musste, der  nur zusehen konnte wie Hanke den Eckball von Stajner in der 72. Minute an die Latte köpfte.


Am Spielstand änderte sich jedoch nichts mehr, der VfB gewann verdient mit 2:0 und steht in der Tabelle nun auf Platz 5. Ganz anders hingegen die Lage in Hannover: Letzter Tabellenplatz, kein Tor geschossen, fünf Tore kassiert, nur 1 Punkt.

Verfasser: Ozan Solmus / Fotos: viewimages + www.vfb-bilder.de

 

aktualisiert! Highlights und Jens Lehmann Interview:

 

 


 


 

29. August 2008 - Der VfB Stuttgart steht im UEFA-Cup

Der VfB Stuttgart in den UEFA-Cup eingezogen. Im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde siegte das Team von Trainer Armin Veh souverän mit 4:1 (2:0) gegen den FC ETO Györ aus Ungarn. Das Hinspiel hatten die Schwaben vor zwei Wochen mit 2:1 (2:1) gewonnen. Die Tore für Stuttgart erzielten Martin Lanig (31.), Thomas Hitzlsperger (41.) und "Doppelpack" Mario Gomez (55./60.). Für die Gastgeber traf Peter Bajzat (81.).

Heute Mittag werden in Monte Carlo (13.00 Uhr) die Gegner der 1. Hauptrunde des UEFA-Cups ausgelost. Der VfB Stuttgart ist dabei gesetzt und bekommt es mit einem Team aus dem Topf der ungesetzten Mannschaften zu tun - wie z.B. der wiedererstarkte SSC Neapel oder der belgische Meister Standard Lüttich, der gegen den FC Liverpool in der Champions-League-Qualifikation erst spät die Segel streichen musste. Teams aus dem gleichen Land können in der 1. Hauptrunde nicht aufeinandertreffen.
 

 



 

 

 

24. August 2008 - Jens Lehmann kritisiert DFB-Führungsspieler

"Es sollte ein Umdenken stattfinden"

Fußball-Torhüter Jens Lehmann hat nach dem Rücktritt aus dem deutschen Nationalteam die seiner Ansicht nach mangelnde Mentaltät der Führungsspieler im DFB-Team kritisiert.

"Selbstkritik ist das Markenzeichen von wirklich großen Spielern. So genannte Führungsspieler in Deutschland zeichnen sich aber manchmal dadurch aus, dass sie in der Öffentlichkeit mit ihrer Rolle kokettieren - indem sie ihre Meinung über andere sagen. Da sollte ein Umdenken stattfinden", sagte der 38-Jährige vom VfB Stuttgart in einem "Spiegel"-Interview.

Der 61-malige Nationalspieler führte mit Blick auf die nicht namentlich genannten Führungsspieler im DFB-Team weiter aus, dass es bei der Niederlage im Finale gegen Spanien (0:1) schön gewesen wäre, "wenn der ein oder andere Spieler, der hinterher über Fehler sprach, mal über sich hinausgewachsen wäre, um die Partie noch zu drehen."

Dubiose Rolle der Spielerberater

Nach Ansicht von Lehmann haben bei einigen Unstimmingkeiten während der EM aber auch die Spielerberater eine große Rolle gespielt. Vor allem die Tatsache, dass gemunkelt wurde, nicht Bundestrainer Joachim Löw, sondern DFB-Kapitän Michael Ballack habe den Systemwechsel nach der 1:2-Niederlage in der Vorrunde gegen Kroatien eingeläutet, sei von Beratern gesteuert worden.

"Ich habe mitbekommen, dass Spielerberater versucht haben, ihre Klienten in der Öffentlichkeit gut zu positionieren. Ich weiß aber nicht, ob die Berater den Spielern damit einen Gefallen tun, denn die verlieren dadurch an Standing in der Mannschaft", sagte Lehmann, der während der Europameisterschaft weniger Teamgeist verspürte als bei der WM 2006 im eigenen Land: "Bei der EM war nach der Niederlage gegen Kroatien die Homogenität nicht immer in dem Maße vorhanden wie bei der WM."

Das ganze Interview: HIER

 

 


Zum Bundesligaspiel VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen:
 Lehmann verteidigt Stuttgarter Grotten-Kick

 

 

 

 

 

22. August 2008 - Jens Lehmann im Interview: "Die Erwartungshaltung ist groß"

Stuttgart - Nach seinem starken Auftritt beim 3:1-Sieg in Mönchengladbach feiert Jens Lehmann am Samstag gegen Bayer Leverkusen seine Heimpremiere im VfB-Tor. Schon jetzt erfreut sich der 38-Jährige großer Zuneigung beim Stuttgarter Anhang. "Diese Euphorie ist für mich Neuland. Vielleicht assoziieren die Fans das gute Gefühl vom Sommer 2006 mit mir", sagt der Torhüter im Gespräch mit Heiko Hinrichsen.

Herr Lehmann, erzählen Sie, wie hat der Fußball-Nationaltorwart im Ruhestand am Mittwoch den 2:0-Sieg der Deutschen gegen Belgien erlebt?

Ich habe es wie ein gewöhnlicher Fan am Fernseher verfolgt. Was ich aber schade fand, war die späte Anstoßzeit von 21 Uhr, weil ich immer relativ früh ins Bett gehe.

Wann ist denn Ihre Zeit?

So zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr. Richtig realisieren, dass ich nicht mehr spiele, werde ich ohnehin erst, wenn ein großes Turnier ansteht. Aber mein großer Sohn hat schon gesagt: So ein Mist, dass du nicht mehr spielst! Er hat mir gerne zugeschaut.

Wie haben Sie sich beim VfB eingelebt?

Ich fühle mich hier sehr wohl, was auch daran liegt, dass es mir vom Verein und von den Mitspielern leicht gemacht worden ist. Ich habe da aber auch sowieso weniger Probleme, weil ich schon in einigen Vereinen gespielt habe. Am Anfang ist das immer ein gegenseitiges Beschnuppern. Hier kannte ich viele Spieler schon - und hatte nicht mehr diese Hemmschwelle, die man vielleicht als junger Spieler hat.


Stuttgart ist aber schon etwas anderes als London.

Natürlich ist Stuttgart gegen London eine Kleinstadt. Hier dauert es vom einen Hügel auf der einen Seite quer durch die City bis zum anderen ja gerade mal zehn Minuten. Das finde ich aber sehr gut - denn die Lebensqualität ist dadurch viel größer.

Ihre Popularität beim VfB scheint Sie selbst ein wenig zu überraschen.

Das stimmt - diese Euphorie ist Neuland für mich. In Deutschland habe ich für Schalke und zuletzt für Dortmund gespielt. Wenn man da in ein anderes Stadion kam, wurde man ausgepfiffen. Jetzt hat sich meine Situation total gewandelt. Ich habe bereits in Gladbach gespürt, dass mich die Leute euphorischer empfangen. Das hat sicher auch mit der WM 2006 zu tun, als wir mit der Nationalelf geholfen haben, bei den Fans eine neue Stimmung zu erzeugen.

Dabei spielen Ihre gehaltenen Strafstöße im Viertelfinale gegen Argentinien und der ominöse Elfmeterzettel aber auch eine Rolle, oder?

Das mag sein. Man nimmt das aber nicht so wahr. Es ist für einen selber ja schwer vorstellbar, dass man wegen eines Zettels zum großen Helden wird. Es ist wohl eher die Art und Weise, wie wir die Weltmeisterschaft bestritten haben. Vielleicht assoziieren die Fans noch dieses gute Gefühl vom Sommer 2006 mit mir.

Beim VfB sind die Fans froh, nach den Schwierigkeiten auf der Torhüterposition im Vorjahr wieder einen verlässlichen Schlussmann zu haben.

Die Erwartungshaltung hier ist groß. Das ist für mich eine Herausforderung. Ich will zeigen, dass ich meinen Job beherrsche. Es ist schön, wenn man jubelnd empfangen wird. Aber es wäre noch schöner, wenn man auch so verabschiedet wird.

Die Fans mögen Sie - können Sie sich daher vorstellen, noch länger als das eine Jahr beim VfB zu spielen?

Da ist eine Aussage zum heutigen Zeitpunkt schwer. Ich weiß, dass ich von der Fitness und vom Körpergefühl her noch länger spielen könnte. Aber ob ich nach der Saison noch Lust habe, das werde ich mal sehen - und nach dem Ende der Saison entscheiden. Klar ist, dass mir neue Herausforderungen schon immer gutgetan haben. Hätte ich in meiner Karriere nur für Schalke gespielt, hätte ich schon längst aufgehört.

Wie groß ist der Einfluss Ihrer Ehefrau Conny auf diese Entscheidung?

Meine Frau ist da schon ein Faktor, genau wie auch meine Kinder. Wenn die sagen würden "Kannst du jetzt nicht mal zu Hause bleiben?", dann würde ich mir das ganz schnell überlegen. Aber die Tatsache, dass sie sich eher ärgern, dass ich nicht mehr in der Nationalmannschaft spiele, spricht ja eher dagegen. Und was meine Frau betrifft: vielleicht ist es ja ganz gut so, dass ich nicht immer daheim bin.

Sie genießen beim VfB Stuttgart einige Sonderrechte - waren am Montag beim Auslaufen zum Beispiel nicht anwesend. Wie sehen Sie das?

Ich habe in meinem Leben noch nie über Vertragsinhalte gesprochen. Dass aber die Rechte eines 18-Jährigen mit denen eines 38-Jährigen verglichen werden, das gab es noch in keiner Mannschaft, in der ich gespielt habe. Insofern würden Vergleiche hier nur unglücklich machen. Das Wichtige ist, dass ich die Erwartungen erfülle und dass das Team auf dem Platz funktioniert.

Der DFB-Manager Oliver Bierhoff hegt offensichtlich den Plan, Ihnen mit einem Einsatz beim Länderspiel im November in Berlin gegen England quasi ein inoffizielles Abschiedsspiel zu geben. Eine gute Idee?

Wir haben über einige mögliche Ideen geredet. Aber ich bin ja nicht derjenige, der darüber zu entscheiden hat. Deshalb möchte ich nicht viel darüber sagen. Es kann allerdings sein, dass ich im Kreise der Nationalelf noch mal irgendwie auftauche.

Wer ist denn in Ihren Augen der geeignete Nachfolger als deutscher Nationaltorwart?

Da habe ich das große Glück, dass ich diese Frage nicht beantworten muss, weil sie mich nichts mehr angeht. Nur so viel: es gibt unter den Kandidaten jemanden, bei dem ich denke würde, der hat das Zeug dazu. Aber ich weiß auch, wie beschwerlich mein Weg war. Ein guter Torwart braucht seine Zeit.



 

Robert Enke ist im Vergleich zu seinen jüngeren Konkurrenten wie René Adler oder Manuel Neuer viel erfahrener.

Ich habe vor ihm Respekt, weil er in seiner Karriere nicht den einfachsten Weg gegangen ist (vor seinem Wechsel nach Hannover spielte Enke bei Benfica Lissabon, für kurze Zeit beim FC Barcelona sowie beim spanischen Zweitligisten CD Teneriffa; Anm. der Red.). Das befähigt ihn, resistent gegenüber kleinen Negativerlebnissen zu sein.

Ist der VfB fähig, nach der schwachen Vorsaison in der Bundesliga wieder vorne mitzuspielen?

Wir haben hier beim VfB sehr viele technisch gute Spieler, die auch schnell sind. Und es gibt sehr gute Verteidiger. Nehmen wir nur Serdar Tasci, der ist mit 21 Jahren bereits Nationalspieler geworden. Es gibt also alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison. Heutzutage muss man aber auch attraktiv spielen, dann verzeihen die Fans eher mal ein schlechtes Spiel. Wie wir aber letztlich in der Tabelle abschneiden, kann ich nicht beurteilen, weil ich die anderen Teams in der Bundesliga nach fünf Jahren England nicht gut genug kenne.

Quelle: Stuttgarter Zeitung / Heiko Hinrichsen
Aktuelle Trainingsfotos vom 21.08.08 mit freundl. Genehmigung von www.vfb-exklusiv.de

 

 

 

18. August 2008 - Stuttgart überzeugt bei Lehmann-Comeback


Borussia- Park/ Mönchengladbach - Am Sonntagabend meldete sich Jens Lehmann nach 5 Jahren beim englischen Top- Club Arsenal London mit einer starken Leistung  vor 47000  Zuschauern wieder in der Bundesliga zurück.
Nach Schalke und Dortmund spielt er nun für den VfB Stuttgart in der Bundesliga, welcher gegen Möchengladbach bereits am ersten Speiltag eine souveräne Leistung zeigte und  die Fohlen klar mit 3:1 schlug.

Bereits zur Halbzeit stand es durch Tore von Thomas Hitzlsperger (15.),  Ciprian Marica (26.) und dem wiedererstarkten Mario Gómez (44.), bei denen der Gladbacher Schlussmann Heimeroth einen unglücklichen Eindruck machte, 3:0.
Über lange Strecken der Partie schien es sogar so, als wäre der Spielfluss zum schwäbischen Vorzeigeverein zurückgekehrt, was man von der Heimmannhaft, denen zu viele Fehler und unnötigen Ballverluste unterliefen, nicht gerade sagen konnte. Die offensiv und engagiert spielenden Gastgeber blieben insgesamt unter ihren Möglichkeiten oder scheiterten am stark aufgelegten Lehmann, der allein dreimal gegen Friend retten musste. Beim 3:1 Anschlusstreffer von Friend in der 60. Minute war Lehmann jedoch chancenlos.


Was bleibt ist ein starker Auftritt der Stuttgarter von denen nun mehr erwartet werden darf und mit denen auch im Rennen um die Champions League-Plätze gerechnet werden muss.

Verfasser: Ozan Solmus

 Zum Thema: Süddeutsche: Alter schützt vor Toren



 



 

 


15. August 2008 - ... und dann traf Böör für Györ

UEFA-Cup-Quali: Stuttgart - Györ 2:1

Der VfB Stuttgart hat in der zweiten Qualifikationsrunde zum UEFA-Pokal mit Ach und Krach eine Blamage verhindert. Die Schwaben gewannen das Hinspiel gegen den FC ETO Györ trotz weitgehend enttäuschender Leistung 2:1 (2:1).

Für die Bundesliga muss sich der VfB allerdings noch gewaltig steigern. Serdar Tasci (13.) und Ciprian Marica (33.) erzielten die Tore für die Schwaben. Zoltan Böör (45.) traf für den bestenfalls zweitklassigen ungarischen Tabellenletzten vor 11.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena. Im Rückspiel in 14 Tagen reicht Stuttgart ein Remis zum Weiterkommen.

Verzichten musste Trainer Armin Veh gegen den Vorjahres-Dritten der ungarischen Liga noch auf den niederländischen Nationalverteidiger Khalid Boulahrouz (Knöchel) und Cacau (Adduktoren) im Sturm. Zudem fiel Mathie Delpierre noch kurzfristig aus. Der Franzose hatte sich das Knie verdreht.

Quelle: spox/Reuters

 

 

 


 

 

 

13. August 2008 - Jens Lehmann im Interview: "Es kann alles passieren"

In einem Interview im DSF äußerte sich Jens Lehmann gestern zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft und zum VfB Stuttgart.

In eine Diskussion um seine Nachfolge will er sich nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft allerdings nicht einmischen.
"Ich habe mit Adler und Enke zusammen trainiert. Beide sind hervorragende Torleute und gute Charaktere. Aber zu dem, was da passiert, muss ich meine Meinung nicht mehr abgeben", sagte der 38-Jährige im Deutschen Sportfernsehen (DSF).

Präziser äußerte sich Lehmann zur Debatte um seinen angeblichen Sonderstatus bei seinem neuen Bundesliga-Verein VfB Stuttgart. "Bislang war ich nach dem Auslaufen immer da und hatte keinerlei Sonderrechte", sagte Lehmann. Obwohl er das "eigentlich auch so beibehalten" wolle, müsse man sehen "wie das in der Zukunft aussehen wird", sagte Lehmann. Sich zu diesem Thema überhaupt zu äußern, bedeute nach fünf Jahren beim englischen Spitzenclub FC Arsenal bereits eine Umstellung für ihn. "Solche Themen werden im Ausland nie angesprochen und daran sehe ich, dass es so eine typisch deutsche Sache ist. Ich glaube, es geht die Öffentlichkeit eigentlich gar nichts an, wie lange oder wie oft man am Tag trainiert," meinte Lehmann. Abstimmen muss er sich seiner Ansicht nach alleine mit dem Coach seines Clubs. "Der Trainer ist dazu da, um alles zu bestimmen. Und Armin Veh hat gezeigt, dass er sehr erfolgreich gearbeitet hat und da besteht überhaupt kein Bedarf, dass irgendjemand sich für irgendwas rechtfertigt."

Ob er seine Profi-Karriere nach Ablauf seines Einjahresvertrags beenden will, ließ Lehmann weiter offen. Hinsichtlich seines Rücktritts habe er während seines gut zweistündigen Treffens mit Bundestrainers Joachim Löw in der vergangenen Woche "tatsächlich nur fünf Minuten über die Sache gesprochen", erzählte Lehmann. "Für mich war klar, dass ich niemandem mehr eine Garantie dafür geben kann, dass ich im nächsten Jahr, also in der Saison vor der WM, noch Fußball spiele". Seine Zeit als Vereins-Profi müsse dann aber nicht zwangsläufig beendet sein: "Man weiß im Fußball aber nie. Vielleicht spiele ich die Saison 2009/2010 auch noch. Es kann immer alles passieren."

Quelle: DSF/Süddeutsche

 

 

 

 

 

12. August 2008 - Jens Lehmann bekommt Abschiedsspiel

Jens Lehmann wird eine ganz große Ehre zuteil. Der zurückgetretene Nationaltorwart bekommt ein Abschiedsspiel vom DFB.

Jens Lehmann ist am letzten Freitag aus dem DFB-Team zurückgetreten. Das EM-Finale gegen Spanien soll aber nicht sein letztes Spiel für Deutschland gewesen sein. Aus Dank für seine tollen Leistungen in den letzten zwei Jahren im Nationalteam soll Lehmann ein Abschiedsspiel bekommen.

Löw bestätigt Spiel


„Wir sind der Meinung, dass er bei der EM oder WM soviel für den deutschen Fußball getan hat, dass er sich nicht durch die Hintertür verabschieden soll", sagte Bundestrainer Joachim Löw. Offen bleibt noch, wann das Spiel stattfindet und wer der Gegner sein wird. Löw wollte nicht bestätigen, dass es sich dabei um das Länderspiel gegen England im November handelt.

Quelle: www.goal.com

 

 

 

11. August 2008 - DFB Pokal: VfB Stuttgart gewinnt bei Jens Lehmann's Pflichtspieldebüt

Bundesligist VfB Stuttgart hat seinem neuen Schlussmann Jens Lehmann ein Pflichtspiel-Debüt nach Maß beschert. Die Schwaben zogen im Schongang beim Fünftligisten FC Hansa Lüneburg locker durch ein 5:0 (2:0) in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Die Tore vor 8.500 Zuschauern im ausverkauften Stadion Wilschenbruch erzielten Martin Lanig (11.), Roberto Hilbert (26.), zweimal Mario Gomez (57./78.) und der Lüneburger Andre Berger mit einem Eigentor (83.).

Eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt-Spiel bei Borussia Mönchengladbach wurden die Stuttgarter in Niedersachsen kaum gefordert. Die Gastgeber leisteten so gut wie keine Gegenwehr. Der vor einigen Tagen zurückgetretene Nationaltorwart Lehmann hielt sich vor seinem Tor Dehnübungen warm. Coach Armin Veh verzichtete auf die angeschlagenen Yildiray Bastürk, Khalid Boulahrouz und Cacau.

Da Neuverpflichtung Jan Simak noch eine Sperre aus dem Pokal-Wettbewerb der Vorsaison absitzen musste, durfte Lanig im offensiven Mittelfeld ran. Dabei empfahl sich der Neuzugang von der SpVgg. Greuther Fürth mit einem Kopfballtreffer zum 1:0 für weitere Einsätze. Neben ihm konnten auch Hilbert und Nationalspieler Thomas Hitzlsperger auf Seiten der Schwaben überzeugen.

Angreifer Gomez schien zunächst sein Formtief von der EM in Österreich und der Schweiz zu bestätigen. Nachdem er mehrere Großchancen vergeben hatte, traf er aber doch noch zweimal.

Quellen: www.fussball-blabla.de / Landeszeitung Lüneburg

  Video-Highlights auf spox.tv
 

 

 

 

 

 

10. August 2008 - Jens Lehmann gegen England nochmal für Deutschland?

Eigentlich hat Jens Lehmann seine Nationalmannschaftskarriere beendet. Aber noch nicht so ganz ...

DFB-Manager Oliver Bierhoff lässt eine Hintertür offen. Er sagte der "Bild am Sonntag": "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jens in der Nationalelf mit der Niederlage im EM-Finale aufhören will. Es gibt die Möglichkeit, dass er zum Abschied in einem Freundschaftsspiel zum Einsatz kommt."

Hört sich ganz so an, als ob der Neu-Stuttgarter noch ein letztes Mal das Nationaltrikot tragen soll. Abschiedsspiele hat der DFB abgeschafft. Lehmann soll sich deshalb in einem Testspiel verabschieden – und zwar wohl am 19. November gegen England. Austragungsort: das Berliner Olympiastadion. Bierhoff: "Das Spiel könnte der richtige Rahmen sein. Schließlich hat Jens ja an Berlin nur beste Erinnerungen."

Quelle: rp-online

 

 

9. August 2008 - Jens Lehmann beendet Nationalmannschaftskarriere

Er lehnte minutenlang am Pfosten, sein Blick ging irgendwo in den Wiener Nachthimmel. Die jubelnden Spanier, der aufmunternde Applaus der deutschen Fans in seinem Rücken, für Jens Lehmann war das alles an diesem 29. Juni 2008 ganz weit weg. Er dachte in diesen Momenten noch einmal über die vorangegangenen 90 Minuten, das verlorene EM-Finale und so viele andere Länderspiele nach. Es war das letzte Mal, dass der Torhüter das deutsche Nationaltrikot mit der Nummer eins tragen durfte.


Debüt in der Nationalmannschaft 
im Februar 1998 gegen Oman


Seit Freitag ist offiziell, was Lehmann an jenem Abend im Wiener Praterstadion bereits geahnt hatte. Nach dem Vormittagstraining mit dem VfB Stuttgart traf 
sich der 38-Jährige mit Bundestrainer Joachim Löw und Torwartcoach Andreas Köpke Knapp zwei Stunden saß die Gruppe zusammen um anschließend eine Entscheidung zu verkünden, die sich längst abgezeichnet hatte. Wenn der Bundestrainer am kommenden Dienstag sein Aufgebot für das Testländerspiel in Nürnberg gegen Belgien bekannt gibt, wird Lehmann nicht mehr zum Kader gehören. „Ich konnte dem Bundestrainer keine Garantie mehr geben, dass ich über das eine Jahr hinaus, für das ich beim VfB Stuttgart einen Vertrag habe, noch Fußball spielen werde. Insofern habe ich ihm und Andreas Köpke vorgeschlagen, dass sie für die deutsche Nationalmannschaft nicht mehr mit mir planen“, sagte Lehmann.

 

In der Nationalmannschaft kämpfte Lehmann (l.) lange Zeit erfolglos gegen Oliver Kahn (M.)
 um den Platz im Tor.  Erst als Jürgen Klinsmann Bundestrainer und Andreas Köpke Torwarttrainer wurde, 
bekam Lehmann eine echte Chance ...

Jens Lehmann mit Spickzettel. Quelle: dpaEr hatte lange um den Stammplatz im Strafraum gekämpft, er war zu lange die Nummer zwei, um unüberlegt zurückzutreten. Erst unmittelbar vor der WM 2006 hatte der damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann den ewigen Rivalen Oliver Kahn degradiert und ihn in die erste Reihe gestellt. Ein Zettel im Stutzen und ein gehaltener Elfmeter im Viertelfinale gegen Argentinien brachten dem eigenwilligen Keeper in seiner Heimat mehr Sympathien ein als seine gesamte Karriere zuvor.

Umstritten war Lehmann trotzdem immer. Und er blieb es bis zuletzt. Vor der EM in Österreich und der Schweiz wurde nur noch der lange verletzte Innenverteidiger Christoph Metzelder ähnlich skeptisch beobachtet wie der in die Jahre gekommene Ersatzmann des FC Arsenal London: zu wenig Spielpraxis, zu alt, ein Sicherheitsrisiko. Lehmann hielt dagegen, nicht sensationell, aber auch nicht schlecht.

Das EM-Finale 2008 gegen Spanien (0:1) war ein besonderes Spiel für Jens Lehmann: 
Sein 61. Länderspiel war auch sein letztes im DFB-Trikot.

Bundestrainer Löw bedankt sich

„Ich habe mich bei Jens für großartige Leistungen in der Nationalmannschaft bedankt. Ich habe bisher nur wenige Spieler kennengelernt, die so positiv und prägnant ihre Erfahrung eingebracht haben, um gemeinsam alles für den Erfolg zu geben“, sagte Löw, für den längst das Projekt WM 2010 in Südafrika begonnen hat. In den kommenden beiden Jahren sollen Jüngere die Chance bekommen, sich für die Position zu empfehlen.

Quelle: www.welt.de 

Das letzte Interview als Nationaltorwart (29.06.08)

 

 

 

6. August 2008 - Autogrammstunde in der Stuttgarter Karlspassage

Für die Autogramme von Kapitän Thomas Hitzlsperger, Neuzugang Jens Lehmann oder Torjäger Mario Gomez und Co. lohnte sich das Anstehen und Warten und so harrte Groß und Klein geduldig aus, bis alle VfB-Vertreter ihre Schriftzüge auf die Autogrammkarten gesetzt hatten.

Bereits vor dem Beginn der Autogrammstunde in der Karlspassage und der offiziellen Begrüßung durch Willy Oergel, Mitglied der Geschäftsleitung von Breuninger, wurde das gesamte VfB-Team von Breuninger bei dieser Gelegenheit mit einem weiteren Mannschafts-Outfit ausgestattet, so dass das Team zukünftig auch abseits des Platzes stets eine gute Figur abgeben wird.



Quelle: www.vfb.de / Fotos mit freundl. Genehmigung von www.vfb-exklusiv.de


 

 

 

 

3. August 2008 - Jens Lehmann greift Final-Schiri Rosetti an: "Er war parteiisch" 

Über einen Monat nach dem verlorenen EM-Finale gegen Spanien (0:1) geht Nationaltorwart Jens Lehmann (38) auf den Schiedsrichter los. Nach dem Testspiel vom VfB Stuttgart bei Zweitligist St. Pauli (5:2) kritisierte der Schlussmann Finalschiedsrichter Roberto Rosetti nach dem Duschen scharf.

„Ja, mit dem jetzigen Abstand bin ich noch wütender. Ich denke, dass der Schiedsrichter uns verpfiffen hat", sagt Lehmann und fügt an, „der war parteiisch. Irgend etwas stimmte mit dem Schiedsrichter nicht."

Direkt nach Abpfiff nannte Lehmann Rosetti bereits „parteiisch". Doch nun erneuert er seine Vorwürfe. Lehmann erklärt seine Kritik so: „Er hat eine Rote Karte für Spanien nicht gegeben. Ein Handspiel nicht und kurz vor Schluss hatten wir eine Chance, die er einfach abgepfiffen hat! Meiner Meinung nach war etwas mit dem falsch. Es ist schwer den richtigen Ausdruck zu finden. Er war parteiisch um wenigstens das Mindeste zu sagen."

Rumms. Kaum hat Lehmann mit seinem neuen Verein zwei Testspiele (gegen Arsenal London 1:3 verloren) hinter sich, geht er in die Offensive. Dabei war EM-Schiri Rosetti der gefeierte Mann. Noch nie in der Geschichte hatte ein Schiedsrichter erst das Eröffnungsspiel (Schweiz verlor 0:1 gegen Tschechien) und dann das Finale gepfiffen. Roberto Rosetti - ein Krankenhaus-Direktor aus Turin - bekommt nun erstmals harte Kritik aus Deutschland.

Quelle: sportbild

 

Mehr zum Thema:

Kommentar: Lehmann vs. Rosetti - Danke, Jens!! Du hast sooooooo recht!

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 Testspiel St. Pauli - VfB Stuttgart - 2:5

  Alle Tore FC St. Pauli vs VfB Stuttgart - hamburg1video
Alle Tore FC St. Pauli vs VfB Stuttgart - hamburg1video

 

 

 



31. Juli 2008 - Testspiel VfB - Arsenal 1:3 - Großes Lob für Lehmann

Stuttgart - Der VfB verlor das Testspiel gegen den FC Arsenal 1:3 (0:0), und doch gab es bei den Roten einen Gewinner. Jens Lehmann, der neue Torwart, wurde von den Fans gefeiert.

Die Funken sprühten, als Lehmann erstmals den Rasen der Mercedes-Benz-Arena betrat - und den Anhängern der Roten wurde es warm ums Herz. Sie freuten sich auf den Mann, der der Abwehr neuen Halt geben soll. Lehmann weiß um diese Aufgabe. Vor dem Anpfiff lief er zu jedem seiner neuen Mitspieler, klatschte alle ab. Als er seinen Platz im Tor einnahm, jubelte die Cannstatter Kurve. Willkommen in Stuttgart.

Zehn Minuten hatte Lehmann keinen Ballkontakt, dann tauchte Robin van Persie alleine vor ihm auf. Der VfB-Keeper ahnte, was sein früherer Teamkollege vorhaben würde - er blieb stehen und pflückte den Heber des Arsenal-Stürmers herunter. Besser hätte er nicht beginnen können, und draußen freute sich Horst Heldt diebisch über die erste Aktion des Keepers. "Wir haben im Vorfeld mit unseren Abwehrleuten abgesprochen, dass sie ihn sich in Szene setzen lassen", flachste der Sportdirektor, "doch im Ernst: Jens ist ein klasse Torhüter."

Das bewies der 38-Jährige auch gegen Theo Walcott, dessen Schuss aus fünf Metern er mit einem Reflex zur Ecke lenkte (27.). Die VfB-Fans feierten Lehmann, Trainer Armin Veh lobte ihn: "Er hält überragend, und er hat große Ausstrahlung. Er wird ein ganz wichtiger Mann für uns."

Das sieht Mario Gomez genauso. Der Angreifer spürte, welche Souveränität Lehmann ausstrahlte. "Auf der Linie gibt es nicht viele, die besser sind", meinte Gomez, "in Deutschland gar keinen." Lehmann war es fast zu viel der Euphorie. "Es ist mein erster Tag in Stuttgart. Ich bin froh vom Publikum so aufgenommen zu werden."

Was die Fans weniger freute: Im Spiel nach vorne ging nicht viel zusammen. Jan Simak, der im Mittelfeld den Vorzug vor Yildiray Bastürk erhalten hatte, blieb blass. Mario Gomez war zwar stets präsent, bekam aber keine Anspiele. Wenigstens schuf er Räume für Ciprian Marica. Der Rumäne gab den einzigen Schuss vor dem Wechsel aufs Gäste-Tor ab: Manuel Almunia hielt (18.).

Überraschend ging der VfB nach der Pause in Führung. Martin Lanig passte auf den eingewechselten Bastürk, der schnell abzog und ins linke Eck traf (51.). Danach zeigte sich, dass die Bank der Londoner offenbar um einiges stärker besetzt ist. Den VfB brachten die Wechselspiele durcheinander, Arsenal dagegen wurde immer besser. Und die Abwehr ließ Lehmann ein ums andere Mal im Stich. Gegen Vela (58.), Bendtner (65.) und Wilshere (73.) war er machtlos.

Schwer tat sich bei seinem ersten Spiel für den VfB Khalid Boulahrouz. Der Holländer begann rechts in der Viererkette, nach der Pause rückte er nach innen - und ging mit den Kollegen unter. "Die Niederlage ist nicht tragisch, wir haben vor der Pause überzeugt", sagte Veh, "danach war zu sehen, dass die Jungen noch viel lernen müssen."

Manuel Fischer kann der Trainer damit nicht gemeint haben. Der Stürmer wurde als einziger VfB-Spieler nicht eingesetzt.
 

Quelle: Stuttgarter Nachrichten/vfb.de/viewimages

 

 

 

 


 

 

 

     
 
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