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      News - April 2008

 
 
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1. Mai 2008 - Die Models vom Rasen 

Der Rockmusiker Bryan Adams hat unsere Nationalelf fotografiert. Bei der Vernissage im Haus der Kunst waren neben dem Künstler auch drei seiner Models zugegen - Bastian Schweinsteiger, Jens Lehmann und Oliver Bierhoff.

(...) Dass Bryan Adams, die kanadische Rocklegende, auch als Fotograf arbeitet, ist noch nicht zu jedermann durchgedrungen. Dass er seinen Job ganz gut macht, kann man jetzt im Haus der Kunst sehen: Für die Modelinie Strenesse lichtete er die deutsche Fußball-Nationalelf ab.

Jens Lehmann ist mit seiner Frau Conny für die Ausstellungseröffnung extra aus England eingeflogen. Die Pressemeute wartet schon vor dem Haus der Kunst auf ihn. Das baldige Karriereende von Torhüter-Konkurrent Oli Kahn will er jedoch nicht kommentieren. Auch sonst ist er sehr zurückhaltend, fast schüchtern. "Ich fühle mich vor der Kamera nie so richtig wohl", erzählt er. "Da bin ich nicht so talentiert." Für Adams posierte Lehmann in hellem Anzug in typischer Torwart-Haltung: breitbeiniger Stand und nach vorne gestreckte Arme.

Oliver Bierhoff, der Team-Manager der Nationalelf, ist auf den Bildern eher in der klassischen Model-Pose zu sehen: mit aufgestelltem Mantelkragen und melancholischem Blick, der in die Ferne schweift. Seinen Ausflug in das Model-Business beurteilt er bescheiden: "Man sieht sich natürlich nie gerne selbst auf Fotos. Wer tut das schon?" Was das Thema Fußball angeht, gibt sich Bierhoff eher wortkarg.

Dafür plaudert Bryan Adams umso mehr. "Alle Spieler waren richtig gut vor der Kamera", lobt er die Amateurmodels. "So natürlich, alle sehr fotogen." (...)

Dem Münchner Publikum scheint die Ausstellung zu gefallen. Vor allem die Damen finden die Kombination von Mode und Fußball sehr sexy. Und für die Männer hat Bryan Adams dann noch einen Modetipp parat, den viele der Herren bestimmt gerne hören: "Ein Mann braucht sich nicht groß zu stylen. Kein Schmuck, keine Accessoires. Eine Jeans und ein Hemd, das reicht."

 

Bryan Adams Fotos von den Fußball-Nationalspielern sind noch bis zum 3. Mai im Haus der Kunst zu sehen.

  Auszüge eines Artikels aus sueddeutsche.de - der ganze Bericht inkl. Fotos HIER

  Weitere Berichte und Fotos auf www.welt.de und www.focus.de 

  Das Video zum Downloaden und viele weitere Fotos der Ausstellungseröffnung IM FORUM

 

 

20. April 2008 - Jens Lehmann: Neuer Elfer-Zettel für die EM 

Sechs BamS Leser trafen die deutsche Nummer 1 in seinem Wohnort London,
direkt an der Themse vor dem Big Ben. Spannend, was die Leser Lehmann alles entlockten ...

Anmerkung in eigener Sache: Eine Fanpage zensiert normalerweise nicht. Da eine der von der BamS ausgewählten Lesern jemand ist, die sich auf gefakten MySpace Seiten gerne selber als Jens Lehmann höchstpersönlich ausgibt und echte Fans mit falschen Mails und Briefen (Unterschrift: Jens Lehmann) in die Irre führt distanziert sich die Jens Lehmann Fanpage von dieser Person ausdrücklich und druckt ihre Fragen hier nicht ab! Und jetzt viel Spaß mit dem Interview.

Tibor Leitz (39), Angestellter aus Frankfurt: Herr Lehmann, ich bin selbst Torwarttrainer bei TSG 51 Frankfurt , trainiere Jugend- und Frauenmannschaften. Welche Tipps haben Sie für mich als Trainer?

Jens Lehmann (38): Ich würde in dem Alter mit Dehnungsübungen beginnen. Denn wenn die Jungs mit 12 bis 14 Jahren in die Pubertät kommen, werden sie etwas steifer. Auch Yoga kann helfen.

Ralph Tavella (46), Kaufmännischer Angestellter aus Wuppertal: Was können die deutschen von den englischen Klub-Mannschaften lernen?

Lehmann: Ich kann jetzt nur für Arsenal sprechen, weil ich bei den anderen Klubs ja nicht gespielt habe. Es gibt da schon große Unterschiede. Das Tempo hier in der Premier League ist viel, viel höher als in der deutschen Liga. So hoch, dass die meisten ausländischen Mannschaften das Tempo und die Qualität gegen eine englische Mannschaft nicht über 90 Minuten halten können.

Lehmann: Das stimmt, ich bin eine starke Nummer 2... Und erfahren bin ich auch. Ich müsste die Situation dann noch mal überdenken, weil ich auch mit meinen Kindern ein bisschen in der Zwickmühle stecke. Sie waren jetzt fünf Jahre hier in London.

Maximilian Unfried: Die würden sich in Bayern wohlfühlen!

Lehmann: Ja, wir wollen ja in die Nähe von München ziehen. Das heißt, wenn ich noch mal irgendwo spielen würde, müssten meine Kinder wieder ein oder zwei Jahre irgendwo anders hin. Da müsste ich eventuell kompromissfähig sein. Ich will deshalb gar nichts ausschließen. Durch meine Erfahrung als Reservist habe ich festgestellt: Es ist zwar blöd, aber mit zunehmendem Alter ist auch das erträglich.

Tibor Leitz: Gab es eigentlich irgendwann mal ein Angebot von Bayern?

Lehmann: Nein! Als Olli Kahn mal plante, die Bayern zu verlassen, da hat Sepp Maier gesagt, dass sie mich dann holen sollten. Aber zu mehr ist es nicht gekommen.

Johannes Budde (57), Sportrichter aus Barßel: Bei Arsenal saßen Sie fast nur auf der Bank. Wie oft haben Sie es bereut, im Winter nicht zu Borussia Dortmund gewechselt zu sein?

Lehmann: Ich habe mich natürlich gefreut, dass Dortmund das Pokalfinale erreicht hat. Für mich persönlich – wenn man sich mal die Ergebnisse anschaut, die Borussia Dortmund in der Bundesliga geholt hat – ist es praktischer gewesen, in London zu bleiben. Und was wäre in Dortmund los gewesen, wenn ich in München fünf Tore kassiert hätte? Nein, nein, ich habe die Entscheidung nicht bereut. 

Maximilian Unfried: Treten Sie nach der EM auf jeden Fall zurück? Oder nur, wenn Sie Europameister werden?

Lehmann: Ich mache das überhaupt nicht davon abhängig, ob wir Europameister werden oder nicht. Wichtig sind für mich die Fragen: Macht es mir noch Spaß, mich manchmal auch zu quälen? Habe ich körperliche Probleme? Im Moment fühle ich mich morgens nach dem Aufstehen sehr gut, ich habe keinerlei Schmerzen. Ich weiß noch nicht, was ich machen werde.

Christin Loka (22), Studentin aus Berlin: Wie erklären Sie zu Hause Ihren Kindern Ihre Ausraster auf dem Spielfeld?

Lehmann: Das habe ich schon wieder vergessen. In letzter Zeit habe ich so wenig gespielt, dass es nicht vorgekommen ist. Und davor waren sie noch zu jung, um das richtig mitzubekommen. Aber jetzt muss ich aufpassen, sie gucken viel Fernsehen und sind sehr interessiert am Fußball.

Maximilian Unfried: Können zwei Torhüter des gleichen Vereins Freunde sein oder sind sie immer Konkurrenten?

Lehmann: Jemand, der mit mir im selben Verein spielt und hartnäckig die Nummer 1 sein will, kann nicht mein Freund sein. Aber ich respektiere ihn.

Johannes Budde: Wäre eine Mischung aus Oliver Kahn und Jens Lehmann der beste Torhüter der Welt?

Lehmann: Das mag sein. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen. Es wäre schön gewesen, mal so einen Torwart zu haben, aber den gab es leider nicht.

Tibor Leitz: Herr Lehmann, wie oft haben Sie es bereut, nicht doch Stürmer geworden zu sein?

Lehmann: Gerade in diesem Jahr schon häufiger. Wenn ein Stürmer gut ist, dann bleiben seine Glanztaten immer in Erinnerung. Bei einem Torwart bleiben aber auch die ganzen Fehler und Desaster im Gedächtnis. Deshalb habe ich mir schon mal Gedanken gemacht, warum ich nicht als Jugendlicher die Stürmer-Laufbahn eingeschlagen habe.

Johannes Budde: Welchen Stürmer fürchten Sie am meisten?

Lehmann: In England hat sich Wayne Rooney in den letzten ein, zwei Jahren sehr, sehr stark entwickelt. Didier Drogba von Chelsea ist sehr, sehr gefährlich. Thierry Henry, mein ehemaliger Mannschaftskamerad, war hier in England eigentlich der Spieler schlechthin. Jetzt in Barcelona muss er sich wohl erst auf die andere Spielweise umstellen.

Christin Loka: Müssen die jungen Torhüter sich im nächsten Jahr noch mit Jens Lehmann in der Nationalmannschaft auseinandersetzen?

Lehmann: Mal sehen! Wenn ich weiterspiele, wenn ich jetzt zum Beispiel noch mal Bundesliga spiele und gut spiele ...

BamS: Tun Sie es?

Lehmann: Ich will nichts ausschließen. Es kann sein, dass ich aufhöre, es kann sein, dass ich noch weiterspiele. Das hängt auch davon ab, was für Möglichkeiten ich habe. Es kann alles passieren. Da muss ich mich jetzt nicht festlegen. Im Moment habe ich eigentlich noch Lust, weiterzuspielen, weil ich ja in diesem Jahr weniger gespielt habe.

Johannes Budde: Außer Ihnen haben sich nur Michael Ballack und Didi Hamann und Robert Huth in England etabliert. Welchem deutschen Spieler trauen Sie es zu, sich in der englischen Premier League durchzusetzen?

Lehmann: Wir haben mit Kevin Kuranyi, Lukas Podolski und Mario Gomez hervorragende Stürmer, die in einem guten Alter sind, um in die Premier League zu wechseln. Aber auch ein Per Mertesacker wird vielleicht mal diesen Weg einschlagen, Philipp Lahm sowieso. Das gibt es einige.

Ralph Tavella: Vor zwei Jahren haben Sie im WM-Viertelfinale gegen Argentinien die Elfmeterschützen durch Ihren legendären Zetteltrick ganz schön durcheinander gewirbelt. Gibt es einen neuen Trick für die EM?

Lehmann: Wenn wir mal wieder so eine Situation haben, werde ich hervorragend vorbereitet sein. Die Abläufe werden dieselben sein: Ich werde mich mit Andi Köpke zusammensetzen, und jeder bringt seine Informationen ein. Und dann wird er mir auch wieder einen Zettel schreiben. Aber ob ich den dann auch wieder mitnehme? Damals war das spontan.

Tibor Leitz: Warum werden wir Europameister?

Lehmann: Wenn man das als Spieler sagt, ist das schon der erste Fehler. Das kann man denken und jeden Tag daraufhin arbeiten. Aber so etwas zu sagen, steht mir als Spieler nicht gut.

Tibor Leitz: Aber man muss doch ein Ziel haben. Zum Beispiel: lch will Europameister werden!

Lehmann: Ich persönlich habe viele Ziele, ich muss die jedoch nicht jedem erzählen und mich jeden Tag daran messen lassen. Manche Dinge sind besser im Kopf aufgehoben, die sollte man nicht unbedingt rausposaunen.

Maximilian Unfried: Haben Sie eigentlich schon eine Einladung zu Oliver Kahns Abschiedsspiel bekommen? Würden Sie überhaupt hingehen?

Lehmann: Ja klar, warum nicht?

Maximilian Unfried: Und was würden Sie ihm sagen?

Lehmann: Ich würde ihm mit Sicherheit was Nettes sagen. Was genau, das kann ich mir ja dann überlegen.

Christin Loka: Herr Lehmann, am meisten beeindruckt mich an Ihnen, dass Sie sich nicht verbiegen lassen. Glauben Sie, dass es zu viele Ja-Sager im Fußball gibt?

Lehmann: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nicht immer alles hinnehmen kann. Sonst tanzen dir die Leute irgendwann auf dem Kopf rum. Ab und zu muss man auch mal eine Meinung haben, auch wenn die aneckt.

BamS: Es gab Wirbel um Ihre Aussagen bei Maybrit Illner im ZDF, was die Trinkgewohnheiten Ihrer Tochter Lieselotta angeht. Trinkt sie noch alkoholfreies Bier, wie Sie in der TV-Sendung verraten haben? Oder ist sie bei Saft angekommen?

Lehmann: Ja! Seitdem haben wir auch selber nicht mehr alkoholfreies Bier getrunken. Für mich war das überraschend, dass ein Restgehalt an Alkohol in alkoholfreiem Bier ist. Sie hat ja auch nicht so viel getrunken. Also: Sie hängt jetzt nicht an der Flasche

Ralph Tavella: Chelsea-Torwart Petr Cech spielt nach seinem Schädelbruch mit Helm. Wäre das auch ohne Verletzung etwas für Sie?

Lehmann: Das habe ich mir auch schon mal überlegt. Ich habe mich dann gegen den Helm entschieden, aber ich habe es dann sein lassen. Seit dem Cech-Unfall ist zum Glück auch nichts mehr passiert. Die Stürmer sind etwas rücksichtsvoller geworden.BamS: Wenn ein Spieler mit Vollkaracho auf Sie zurast – haben Sie Angst oder blendet man das völlig aus?

Lehmann: Ich habe häufig die Einstellung: Jetzt bin ich aber mal gespannt, was passiert. Das kann ich nicht richtig als Angst bezeichnen. Das finde ich auch manchmal schade. Ich hätte auch lieber ein bisschen Angst, weil ab und zu wirklich mal was passieren kann.

Christin Loka: Wo sehen Sie sich, wenn Sie 70 Jahre alt sind?

Lehmann: Ich hoffe, dass ich dann noch fit bin und Sport treiben kann.

Quelle: www.bams.de

 

20. April 2008 - Jens Lehmann siegt mit Arsenal 

Für den FC Arsenal ist die Saison zwar gelaufen, trotzdem liessen sich die Gunners nicht hängen und siegten im heimischen Emirates Stadium gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus Reading. 

Lehmann, der wegen der Handverletzung von Stammkeeper Manuel Almunia wieder zwischen die Posten rückte, konnte sich in Halbzeit eins nur ein Mal richtig auszeichnen, nach einer Flanke warf sich der Nationalkeeper nach einer Flanke Andre Bikey entgegen (13.). Ansonsten zeigte Lehmann aber eine fehlerfreie Partie und überzeugte mit guter Strafraumbeherrschung.

Walcott leitete dann auch die Führung der Gunners vor. Auf rechts zog er wieder unwiderstehlich an allen vorbei, passte auf Kolo Touré und der Ivorer sah in der Mitte Emmanuel Adebayor in Stellung laufen. Mit einer perfekten Ballmitnahme legte sich der Stürmer den Ball vor und liess Readings Keeper Marcus Hahnemann mit einem platzierten Schuss keine Chance (30.) - Adebayors 21. Saisontreffer.

Mit der Führung im Rücken wurde das Spiel der Gunners immer sicherer. Kurz vor der Pause fiel dann auch das verdiente 2:0, wenn das zustande kommen auch sehr glücklich war. Gilberto Silva kam 25 Meter vor dem Reading-Kasten zum Schuss, allerdings rutschte der Brasilianer aus und so wurde der eigentlich ungefährliche Ball unhaltbar für Hahnemann abgefälscht (38.).

Nach der Pause spielte weiter nur Arsenal, Reading hatte nicht den Hauch einer Chance. Nur die Tore fehlten, unterhalten wurden die Zuschauer trotzdem. Ibrahima Sonko konnte den weiter emsigen Walcott nur mit einem Foul bremsen und wurde von Schiedsrichter Peter Walton folgerichtig mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt (70.).

Den anschliessenden Freistoss setzte der Niederländer Robin van Persie so exakt ins Tordreieck, dass der Ball gegen Latte und Pfosten sprang - und dann wieder raus aus dem Kasten. Nur zwei Minuten später rettete wieder Aluminium für die Gäste, diesmal hatte Walcott zu genau gezielt (73.).

Mit einer tollen Reaktion beim Schuss von Bobby Convey war dann auch Lehmann noch mal zu Stelle und verhinderte so den Anschlusstreffer (78.).

www.sportalplus.com

  90 Minuten und ein Abschiedsgruß

  The Jens Lehmann Appreciation Society 


 

 


14. April 2008 - Arsenal verliert - Jens Lehmann gewinnt
 

Hamburg - Lehmann hat sich nach acht Wochen auf der Ersatzbank mit einer starken Leistung für den FC Arsenal zurückgemeldet. Beim 1:2 (0:0) im Spitzenspiel bei Tabellenführer Manchester United kam Lehmann für seinen am Handgelenk verletzten Rivalen Manuel Almunia zum Einsatz und blieb fehlerlos. Samstag hatte sich der Spanier erstmals zu dem seit langem schwelenden Torhüterstreit geäußert (mehr...). Arsenal hat vier Spiele vor dem Saisonende nun neun Punkte Rückstand auf den Titelverteidiger.

In der ersten Halbzeit waren die Gäste dank Lehmann, der seinen letzten Einsatz beim 0:0 in der Champions League gegen den AC Mailand am 20. Februar hatte, ohne Gegentreffer geblieben. Der 38-Jährige reagierte zweimal gegen ManUs Stürmerstar Wayne Rooney glänzend per Fußabwehr (23. und 36.). Kurz nach Beginn der zweiten 45 Minuten gelang Arsenal durch Emmanuel Adebayor (48.) der Führungstreffer.

Doch nur sechs Minuten später schlug Manchester zurück. Der Portugiese Christiano Ronaldo verwandelte einen Elfmeter (54.). William Gallas war zuvor der Ball an die Hand gesprungen. Ronaldo, der wegen Verzögerung seines Anlaufs ein zweites Mal antreten musste, kommt damit mittlerweile auf 28 Saisontore. Den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte der frühere Bayern-Spieler Owen Hargreaves mit einem direkt verwandelten 18-Meter-Freistoß. Der FC Chelsea kann am Montag mit einem Sieg gegen Wigan Athletic den Rückstand auf ManU wieder auf drei Zähler verkürzen.

Quelle: Spiegel Online / Fotos: AP

 

 

 

 


10. April 2008 - Jens Lehmann: "Ich bin sehr wütend!"
 

Jens Lehmann hat seine Reservistenrolle beim englischen Premier-League-Club FC Arsenal gründlich satt. Nun geht der 38-jährige mit seinen Trainer Arsene Wenger sowie Stamm-Keeper Manuel Almunia hart ins Gericht.

 

9. April 2008 - Castrol Performance Index im April - Jens Lehmann Nummer 1
 

Noch am vergangenen Montag hatte der "Castrol Botschafter" Arsène Wenger anlässlich eines TV Auftritts bei BBC Inside Sport ein Loblied auf den Castrol Performance Index gesungen (ausführlicher Artikel). Ob ihn das neueste Index-Update wohl nachdenklich macht? ...

Auszug aus der Bewertung:

"(...) Es ist die Leistung eines Torhüters, die im Index mit Punkten belohnt wird. (...) Jens Lehmann ließ beim 4:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft mit einer Parade nach der anderen jeden Angriffsversuch der Schweiz abblitzen. Er trug auf der Linie wesentlich zum Spielausgang bei (die Schweizer gaben 10 Torschüsse ab) und verdiente sich damit verdiente 786 Punkte.
(...) Lehmann konnte sich zwar in Arsène Wengers Mannschaft von Arsenal bisher nicht als Stammtorhüter durchsetzen, doch in der Nationalelf spielt er in beeindruckender Form. Nach einer Qualifikationsrunde mit nur sieben Gegentreffern demonstrierte er in der Schweiz in einem einseitigen Spiel phänomenale Konzentration. Die Schweizer gaben immerhin 10 Schüsse aufs Tor ab, die Lehmann alle problemlos abwehrte. Der Arsenal-Spieler legte außerdem beachtliche 4.565 Meter zurück."

Quelle: Castrol Performance Index - Torhüter

 

 

 

3. April 2008 - Jens Lehmann - Er bleibt die Nummer 1

 

 

 

 

 

 

1. April 2008 - DFB-Boss schlägt sich auf Lehmanns Seite

 


"Ich kann ja nicht so blöde sein und meine Hände benutzen. Gerade die
brauche ich am meisten.“

Jens Lehmann (38) bestritt gestern noch einmal energisch, sonntagfrüh gegen 1 Uhr einen Fotografen mit der Faust geschlagen zu haben. Er habe einen aufdringlichen Paparazzo lediglich weggestoßen.

Wegen des nächtlichen Gerangels von London muss der Nationaltorwart nicht um die EM zittern. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger schlägt sich auf Lehmanns Seite. Zwanziger zu BILD: „Ich kenne Jens Lehmann nicht nur als guten Torwart, sondern auch als charakterfesten Menschen. Er hat den Vorfall sicher nicht ausgelöst, sondern ist darin verwickelt worden.“

Muss nicht gerade ein Nationalspieler ein besonderes Vorbild sein?

Zwanziger: „Natürlich sind körperliche Auseinandersetzungen mit Nationalspielern nicht erfreulich. Aber: Man muss bewerten, wie stark er durch aufdringliche Paparazzi belästigt worden ist. Auch auf dem Fußballplatz stört mich, dass die Provokateure oft glimpflich wegkommen und die Provozierten zu Prügelknaben gemacht werden.“

Wie reagiert Bundestrainer Joachim Löw? Gestern beauftragte er Torwarttrainer Andy Köpke, mit Lehmann den Vorfall zu klären.

Lehmann steht bei Arsenal gerade in diesen Tagen unter Druck. Spielt er trotz der Patzer seines Rivalen Almunia morgen in der Champions League gegen Liverpool wieder nicht? Löw: „Das würde wohl bedeuten, dass Jens in dieser Saison im Klub nicht mehr zum Einsatz kommt.“ Da kann der Frust schon mal explodieren...

Gegen einen der "Paparazzi" will Lehmann nun rechtliche Schritte einleiten: "Ich erwäge eine Anzeige wegen Nötigung." (so Jens Lehmann gegenüber dem Hamburger Abendblatt)

 

Quelle: Bild + Hamburger Abendblatt
 

 

 

 

31. März 2008 - Auseinandersetzung vor Nachtclub
 

London, Burlington Street, gegen ein Uhr heute Morgen: Jens Lehmann verlässt den "Embassy"-Nachtklub und wird von Paparazzi empfangen. Erst gestattet er das Fotografieren, dann wird ihm der Trubel zuviel. Es kommt zu einer Auseinandersetzung.

Was dann genau passierte, darüber gehen die Schilderungen auseinander. Während der deutsche Nationalkeeper in Diensten des FC Arsenal seine Unschuld beteuert ("Ich habe nur einen Fotografen weggestoßen", "Bild"), sprechen britische Fotografen von körperlichen Angriffen des 38-Jährigen.

Mit drei Paparazzi soll sich Lehmann angelegt haben, es folgten angeblich Handgreiflichkeiten und sogar ein Würgegriff, bevor der beste deutsche Keeper in ein bereitstehendes Auto flüchtete.

Quelle: RP Online
 

Weiterer Artikel: BILD: Darum ging ich auf die Fotografen los

 

 

 

 

 

27. März 2008 - Ohne Worte: Jens Lehmann stoppt Nummer 1 Debatte
 

Rekord ausgebaut, souverän gespielt - Jens Lehmann konnte im Baseler St. Jakob-Park ohne Einspruch wortlos an den Reportern vorbeihasten und entspannter nach London auf die Ersatzbank des FC Arsenal zurückkehren .

«Jetzt kommt sicherlich mehr Ruhe rein», sagte Bundestorwarttrainer Andreas Köpke und machte angesichts der aufgeregten Debatten um Deutschlands EM-Torhüter kein Hehl aus der Erleichterung der sportliche Leitung der Fußball-Nationalmannschaft.

Lehmann war beim 4:0 gegen die Schweiz nicht viel beschäftigt, aber immer konzentriert und zupackend, wie beim Distanzschuss von Daniel Gygax (59.). Mit 90 fehlerlosen Minuten stoppte der die Medien boykottierende Lehmann nach der schwachen Leistung beim 3:0 gegen Österreich die Nummer-1-Debatte. «Es gibt da, glaube ich, bis zur EM keine Diskussionen mehr», kommentierte Kapitän Michael Ballack.

Vor allem intern, bei Trainern und Teamkollegen, ist die Lehmann-Debatte durch, auch wenn dieser bis zum Start der EM-Vorbereitung am 19. Mai womöglich kein Spiel mehr machen sollte. «Es ist natürlich blöd, wenn du nicht spielst im Verein, da hast du wenig Argumente», räumte Ballack ein. Der Kapitän sah sich als Fürsprecher für Lehmann bestätigt: «Jens zeigt aber auch mit seiner Leistung, dass er zurecht im Tor steht.»

Bundestrainer Joachim Löw hatte gesehen, was er von seinem 38-jährigen Schlussmann verlangt hatte: «Er hat Ruhe ausgestrahlt und die Abwehr gut organisiert. Jens war sehr konzentriert, auch vor dem Spiel.» Und Köpke verwies zudem auf eine Zahl: 621 Minuten. Seit über zehn Stunden ist Lehmann in Länderspielen unbezwungen. Der Letzte, der ihn überwinden konnte, war Ballacks Chelsea-Kollege Frank Lampard beim deutschen 2:1-Sieg in England am 22. August 2007.
«Das sind die Dinge, die für Jens sprechen, ebenso wie die Aussagen der Kollegen», betonte Köpke. Tatsächlich stellt im Mannschaftskreis keiner Lehmanns Position infrage. Erst recht wirbt niemand öffentlich für die voraussichtlichen EM-Fahrer Timo Hildebrand und Robert Enke - oder einen Jungen wie René Adler oder Manuel Neuer.

Die beiden Youngster aus Leverkusen und Schalke sind weiter im Rennen um ein EM-Ticket - aber nicht für die Nummer 1. Die ist und bleibt Lehmann, unabhängig vom ständig schwankenden Meinungsbild bei Fans, Experten und Medien. «Wir können nicht nach einer TED-Umfrage aufstellen, sonst hätten wir nach jedem Länderspiel einen anderen Torwart zwischen den Pfosten», meinte Köpke.

Quelle: www.ftd.de

 

 

 


 

 

 

 

     
 
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