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12. September 2011 - Jens Lehmann im Interview: "Manuel Neuer muss konstanter werden"

Aus dem Ruhestand heraus beobachtet Jens Lehmann die rasante Entwicklung der deutschen Torhüter. "Es kommen plötzlich junge Leute auf den Markt, die in ihrem Können schon relativ komplett sind", sagt der frühere Nationalkeeper.


Herr Lehmann, muss sich Manuel Neuer vor seiner Rückkehr nach Schalke fürchten?

Das wird für ihn nicht ganz leicht. Ich hoffe aber, dass sich die Fans bewusst machen, dass er auf Schalke immer eine der Hauptattraktionen war und den Leuten viele schöne Stunden bereitet hat. Er hat es verdient, dass er trotz seines Wechsels zu den Bayern einen guten Empfang bekommt.

Wie sehen Sie Neuers Entwicklung? Halten Sie ihn für einen Weltklassetorhüter?

Im Vergleich zu den anderen Torhütern im internationalen Fußball ist er Weltklasse, denn das Niveau ist derzeit nicht so überragend. Zur absoluten Weltklasse fehlt aber noch ein Stück. Dafür ist Manuel noch nicht konstant genug. Das kann aber auch gar nicht anders sein. Er ist erst 25. Und wenn er 30 ist, wird er hoffentlich sagen: Mein Gott, habe ich in den vergangenen fünf Jahren dazugelernt. Sollte das nicht der Fall sein, wäre es schlecht.

Inwieweit wird er von seinem Wechsel zu den Bayern profitieren?

An ihn persönlich sind die Anforderungen dort viel höher. Es reicht nicht mehr, ab und zu mal einen überragenden Ball zu halten und dann wieder einen Fehler zu machen. Er muss konstant gute Leistungen zeigen, um die Leute zu überzeugen. Seine große Herausforderung wird daher sein, dass er sich mental verbessert.

Wie funktioniert das?

Das geht nicht mit dieser Leichtigkeit, mit der er bisher an die Dinge herangegangen ist. Er muss stattdessen an seiner Ernsthaftigkeit und seiner Konzentrationsfähigkeit arbeiten. Ich weiß nicht, ob er den nötigen Biss hat. Dafür lief bisher alles zu glatt.

Von unten rücken schon weitere Torhüter nach. Woran liegt es, dass in der Bundesliga so viele junge Spieler im Tor stehen?

Es hat in der Ausbildung der Torhüter ein Umdenken stattgefunden. Die Leistungszentren der Proficlubs waren gut für die Feldspieler - aber auch für die Torhüter, die schon früh speziell geschulte Trainer haben. Auf diese Weise kommen jetzt plötzlich junge Leute wie André Ter Stegen oder Ron-Robert Zieler auf den Markt, die in ihrem Können schon relativ komplett sind. Das hat es früher nicht gegeben.

Hat es Sie überrascht, dass Zieler jetzt schon für das Nationalteam nominiert wurde?

Nein. Man sieht bei ihm, dass er bei Manchester United eine hervorragende Ausbildung genossen hat. Es war für seine Entwicklung wichtig, dass nicht alles immer so reibungslos gelaufen ist, dass er sich durchkämpfen musste. Das ist häufig besser, als wenn einer immer im gleichen Club bleibt, alle Nachwuchsmannschaften durchläuft und irgendwann in der Bundesliga landet.

Warum?

Weil er schon früh gelernt hat, wie schwierig es ist, nach oben zu kommen. Dadurch ist Zieler mental stark geworden - stärker jedenfalls als andere Torhüter.

Aufgrund der vielen jungen Torhüter bleibt für manche älteren kein Platz mehr. Wie groß ist Ihr Mitleid mit Ihrem früheren Nationalmannschaftskollegen Timo Hildebrand, der keinen Club findet?

Das ist bitter, aber letztlich ist jeder sein eigener Herr. Timo hat eine Zeit lang extrem viel erreicht und alles aus seinen Möglichkeiten gemacht. Jetzt sind andere an ihm vorbeigezogen. Er sollte sich Michael Rensing als Vorbild nehmen, der ebenfalls plötzlich ganz tief gefallen ist und in Köln nun seine vielleicht letzte Chance genutzt hat. Bei Timo könnte es ähnlich sein, wenn ein Verein einen erfahrenen Torhüter sucht. Das sollte als Motivation dienen.

Als besten deutschen Torhüter haben Sie zuletzt den Dortmunder Roman Weidenfeller bezeichnet. Warum?

So habe ich das nicht gesagt. Ich finde aber, dass Weidenfeller in der Vorsaison am stabilsten gehalten und die wenigsten Fehler gemacht hat. Das zählt unterm Strich - und nicht, ob einer mit links und rechts den Ball spielen kann.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung Ihres Nachfolgers beim VfB, Sven Ulreich?

Er hat eine tolle Reaktion gezeigt, als er in der vergangenen Saison von Bruno Labbadia rausgenommen wurde. Es war für ihn ja auch wie ein Sechser im Lotto, dass sich Marc Ziegler gleich verletzt hat. Ansonsten hätte er wohl lange warten müssen. Mit einer gehörigen Portion Wut und Mut konnte er dann zeigen, dass auf einmal ein anderer Sven Ulreich im VfB-Tor steht.

Trotzdem muss Ulreich fürchten, im Winter von Bernd Leno verdrängt zu werden.

Leno hat in Leverkusen die große Chance zu zeigen, wie gut er ist. Für ihn ist das eine tolle Herausforderung. Die ersten Spiele haben gezeigt, dass er ihr gewachsen ist.

Ist er der bessere Torhüter als Ulreich?

Darüber will ich mir noch kein Urteil erlauben, denn ich habe Leno zu selten gesehen. Beim VfB hat er bislang ja nur in der dritten Liga gespielt und war in den Planungen von Bruno Labbadia offenbar kein Thema. Er muss sich erst eine Lobby erarbeiten. Zumindest weiß man aber im Verein jetzt, dass es zwei starke junge Torhüter gibt - und das ist gut für den VfB.

Der Saisonauftakt allerdings war wieder einmal eher verkorkst.

Das scheint in Stuttgart ja schon Tradition zu haben. Bereits das nächste Spiel gegen Hannover 96 ist ein echter Gradmesser, in welche Richtung es in dieser Saison geht. Für die Befindlichkeiten der Schwaben wäre es ganz wichtig, dass dieses Spiel gewonnen wird. Wenn nicht, wird man eine Saison vor sich haben, die irgendwo im grauen Mittelfeld endet.

Hätten Sie nicht Lust, in den neu geschaffenen VfB-Sportbeirat einzusteigen, mit dem die Fußballkompetenz in der Vereinsführung erhöht werden soll?

Das wäre für mich nicht denkbar.

Warum?

Was sollte ich in diesem Beirat? Da wird doch nur beraten und nichts entschieden. Warum sollte ich mich also jetzt mit einer solchen Funktion auf den VfB festlegen? Wenn ich wieder etwas bei einem Club mache, dann will auch entscheiden können.

Zukunft Lehmann hat sich entschieden, nicht Manager, sondern lieber Trainer zu werden. "Das ist der spannendere Job. Man kann mehr beeinflussen." Für die diesjährige Fußballlehrer-Ausbildung hat er sich jedoch zu spät angemeldet und wurde nicht mehr zugelassen. Nächstes Jahr nimmt er einen neuen Anlauf.

www.stuttgarter-zeitung.de

 

 


6. September 2011 - Jens Lehmann als prominenter Pate

Mit Jens Lehmann hat das Evangelische Kinder- und Jugendhaus seit acht Jahren einen prominenten Paten – nicht nur auf dem Papier.

Der ehemalige Nationaltorwart besuchte am Donnerstag die Einrichtung am Wattenscheider Centrumplatz.
"Sie bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Eltern wertvolle Unterstützung in Krisensituationen und Erziehungsfragen. Das ist mir wichtig", erläutert der 41-Jährige sein Engagement. Hinter seiner rauen Schale als ehrgeiziger Fußballer steckt ein weicher, ein sozialer Kern.

Der Kontakt zu Jens Lehmann ist seit Beginn der Patenschaft 2003 nie abgerissen. So stellte er den Kindern u.a. Freikarten für Fußballspiele der deutschen Nationalelf zur Verfügung und überreichte als DFB-Botschafter 2010 der Jugendwohngruppe einen Scheck über 5000 Euro. „Allein sein Name hilft dabei, unsere Arbeit und Ziele in der Öffentlichkeit bekannter zu machen“, so Einrichtungsleiter Peter Vorndamme, der damals den Kontakt zu Lehmann herstellte. Gern erfüllte der Fußballer die vielen Autogramm- und Fotowünsche der Jugendlichen.

Das Evangelische Kinder- und Jugendhaus – es feierte 100-jähriges Bestehen – ist eine Jugendhilfe-Einrichtung des Diakoniewerkes Gelsenkirchen und Wattenscheid mit differenzierten stationären und ambulanten Angeboten. Die Familie und insbesondere die Verbesserung der Lebenssituation und der Entwicklungschancen der Kinder steht im Mittelpunkt der Arbeit. So werden zahlreiche Familien mit dem Ziel begleitet und unterstützt, sie in der Bewältigung ihres Lebensalltages und ihrer Entwicklungskompetenz zu stärken. Im Rahmen der Jugendhilfe erhalten mehr als 150 Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene und Familien Hilfe zur Erziehung. Zudem werden in einem eigenen Kindergarten und NRW-Familienzentrum 65 Kinder sowie im Rahmen des Offenen Ganztags der Fröbelschule 27 Kinder betreut und gefördert.

Der Rundgang führte Jens Lehmann in zwei Bereiche, die besonders erfolgreich arbeiten. Im Mutter-Vater-Kind-Haus, vor zwei Jahren eröffnet, stehen fünf Plätze für Erziehende in Krisensituationen wie auch zur Überprüfung der Erziehungsfähigkeit der Eltern zur Verfügung. Die Mitarbeiter bieten intensive Begleitung und Betreuung. In der Aufnahme- und Clearinggruppe können 12- bis 18-Jährige aufgrund familiärer Krisen kurzfristig aufgenommen werden und bis zur Klärung der weiteren Lebensperspektive wohnen – Anlaufstelle für jährlich rund 50 Jugendliche aus dem Ruhrgebiet.

Das gesamte Spektrum der Hilfen des Kinder- und Jugendhauses ist breit gefächert – von Familientherapie und Elterntraining über Schülerförderung bis zu Jugend- und Kinderwohngruppen. Uwe Lührs (Jugendamt) lobt die enge Zusammenarbeit mit der Einrichtung. „Hier wird sehr individuelle Hilfe angeboten.“

„Es ist wichtig, dass auch die Kinder, die benachteiligt sind, normal und gut aufwachsen können und dass Familien in sozialen Krisenlagen Unterstützung angeboten wird“, erklärt Jens Lehmann, dreifacher Vater, die Gründe für die Patenschaft. „Schließlich sind Kinder stets auch die künftigen Stützpfeiler der Gesellschaft und unseres Zusammenlebens.“

Dass hier das Ev. Kinder- und Jugendhaus mit seinen Angeboten erfolgreich ansetze, betonten Hermann Päuser, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, und Bezirksbürgermeister Hans Balbach gestern bei dem gemeinsamen Termin. Weitere Informationen gibt es am Centrumplatz 2, Tel. 02327-30970, oder im Internet unter www.ev-kjh.de.

www.derwesten.de

 

 

 

4. September 2011 - Altstars bieten große Show am Millerntor

Ein sonniges Fußballfest im ausverkauften Millerntor-Stadion: Das Team Deutschland fegt das Team Hamburg mit 6:1 vom Platz, Jens Lehmann stürmt und Nestwerk freut sich.

Bei der siebten Auflage des “Tag der Legenden” gab es erneut nur Gewinner: Zwar schickte das Team Deutschland das Team Hamburg mit 6:1 “nach Hause”. Doch das ausverkaufte Millerntor-Stadion spült Nestwerk, eine hamburgische Initiative für Jugendarbeit, viel Geld in die Kassen.

Initiator und TV-Moderator Reinhold Beckmann konnte sich freuen, ob der Resonanz und sicherlich auch ob des Wetters: Wenige Stunden vor Anstoß des Legendenspiels hatte es noch ordentlich geschüttet, doch während der neunzig Minuten des Hauptspiels kam kein Tropfen runter.

Abwehrbollwerk bei Team Deutschland

Das “internationale” Team Deutschland setzte auf eine geballte Trainerkompetenz: Felix Magath, Stefan Effenberg und Udo Lattek schickten eine spielstarke Mannschaft aufs Feld. Johan Micoud und Michael Rummenigge trieben das Team Deutschland an, Guido Buchwald, Thomas Helmer oder Markus Babbel machten hinten die Räume eng. Ganz wie in den guten alten Fußballzeiten.

Und so gab es für das Team Hamburg kein Durchkommen, auch wenn HSV-Trainer Michael Oenning, Bernd Hollerbach oder der stürmende Roy Präger tapfer dagegenhielten. Vermutlich auch dank der Unterstützung des Ehrenspielführers: Kevin Keegan.

Am Ende half alles Aufbäumen nichts: Das Team Deutschland samt seiner internationalen Größen wie Zvonimir Soldo zeigten den Mannen aus Hamburg die Grenzen auf.

Gespräche am Spielfeldrand

Für Deutschland spielte auch Oliver Neuville. Auf seinen legendären Lattenkracher im WM-Endspiel 2002 gegen Brasilien angesprochen, sagte er gegenüber quaeng: “Ich habe darüber oft nachgedacht, aber er ging leider knapp nicht rein.” So ist Fußball.

Auch Ex-Nationalspieler Dieter “Staubsauger” Eilts war bestens aufgelegt. Er erschien in Zivil und griff nicht aktiv ins Spielgeschehen ein: “Ich habe in meinen Leben so viel gegrätscht…” Will heißen: Bei dem schwülen Wetter sollen es lieber die anderen richten. HSV-Legende Uwe Seeler schaute sich das Spektakel ebenfalls gemütlich von der Couch aus an.

Nach 2010 war auch bei der siebten Auflage der “Tag der Legenden” Jens Lehmann wieder mit von der Partie. Doch Mr. Zettelwirtschaft hütete nicht etwa das Tor, im Gegenteil: Als Flankenläufer und bissiger Zweikämpfer spielte sich Lehmann einige Chancen raus, scheiterte aber in Hälfte zwei am starken Richard Golz, der nach dem Halbzeitstand von 4:0 Schlimmeres verhinderte.

Meistertrainer am Millerntor

Bei den Autogrammjägern war der Dortmunder Trainer Jürgen “Kloppo” Kopp begehrt. Frei nach dem Motto “wenn es einmal läuft” schoss auch der ehemalige Zweitligaspieler ein Tor und schwärmte nach dem Schlusspfiff von seinen Mitspielern.

Den größten Applaus des Abends aber heimste der “heimgekehrte” Sohn ein: Holger “Stani” Stanislawski wurde bei seiner Rückkehr auf St. Pauli gefeiert.

Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel – mit Bussen und Limousinen machten sich die Legenden wieder auf den Weg.

Auf ein neues Fußballfest im Jahre 2012.

www.quaeng.de

 

 

 

 

18. Mai 2011 - Jens Lehmann im großen BILD Interview

BILD fragte den Ex-Nationaltorwart: Vor einem Jahr haben Sie Ihre Karriere beendet und im März wieder bei Arsenal London angefangen. Wie viele Abschiede kommen noch?

Lehmann: „Das war ja kein wirkliches Comeback, sondern mehr ein Notnagel-Comeback. Eigentlich mehr Hobby. Ob ich zu Hause Sport getrieben hätte...“

Oder noch ein bisschen Premier League spiele...

Lehmann: „Na gut, ich brauchte drei Wochen, um richtig fit zu werden. Und dann habe ich plötzlich gespielt. Weil Torwart Almunia kurzfristig ausgefallen war, musste ich gegen Blackpool (3:1 für Arsenal – die Red.) ran. Beim ersten scharfen Ball spürte ich: Du kannst es ja noch. Das verlernt man nicht.“

Ist das Ihr neuer Job: Standby-Torwart, wenn bei einem Klub Notstand herrscht?

Lehmann: „Von meinem Leistungsvermögen wäre ich in der Lage weiterzuspielen. Meine Mannschaftskollegen fragen mich immer, ob ich nächste Saison auch noch da bin. Aber es ist jetzt einfach mal gut.“

Also ist noch ein Comeback ausgeschlossen?

Lehmann: „In meinem Leben habe ich soviel gemacht, dass ich nie etwas grundsätzlich ausschliessen würde, aber meine Lebensplanung sieht anders aus. Ich habe in Stuttgart mein BWL-Studium aufgefrischt. Ich möchte in den kommenden zwölf Monaten auf keinen Fall in einen Verein gehen. Danach kann ich mir sehr wohl einen Job im Fußball vorstellen. Erst einmal werde ich wahrscheinlich meinen Trainerlehrgang beenden.“

Zusammen mit Oliver Kahn, der kürzlich Ihr Arsenal-Comeback kritisiert hatte. Wie läuft‘s zwischen Ihnen im Lehrgang?

Lehmann: „Wir sitzen uns gegenüber und lachen mit den anderen viel zusammen. Wenn er irgendwann mal aus München rauskommt, wird er sicherlich auch lernen, toleranter zu werden. Ich sehe die Dinge immer lieber positiv als negativ. Aber in unserer Lehrgangsgruppe verstehen wir uns prima.“

Sehen Sie sich künftig auf der Trainerbank?

Lehmann: „Das kann ich mir vorstellen. Ebenso im Fußball-Management. Das wird die Herausforderung sein: Das macht mir Spaß und werde ich da so gut wie als Spieler sein?“

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass – von Jörg Schmadtke in Hannover abgesehen – kein Ex-Torwart als Manager arbeitet? Können das Torhüter nicht?

Lehmann (lacht): „Gut, dass Sie es sagen, dann lasse ich es wohl besser...“

Wie wäre es als Manager und Trainer in einer Person, wie in England üblich?

Lehmann: „Wenn man solche Persönlichkeiten hat wie Sir Alex Ferguson in Manchester oder Arsène Wenger bei Arsenal, ist das die ideale Lösung.“

Oder wie Felix Magath auf Schalke?

Lehmann: „Es müssen die Richtigen an der richtigen Stelle sein. Was bleibt Schalke? Hohe Schulden, viele Spieler und keinerlei Philosophie. Als ehemaliger Schalker war ich betroffen, wie chancenlos sie gegen Manchester waren. Als Deutscher habe ich mich geärgert, als mich die Arsenal-Kollegen fragten: Warum sind die so schlecht? Umgekehrt: Alle Vereine, die in der Bundesliga-Saison positiv überrascht haben wie Dortmund, Mainz, Lautern oder Freiburg – die haben eine klare Philosophie, die meistens dadurch vorgegeben ist, dass sie kein Geld haben oder hatten.“

Also wenig Geld spielt besser Fußball?

Lehmann: „Zumindest zeitweise. Dortmund ist Meister geworden, weil die jungen Spieler hungriger waren als die Bayern und Leverkusener. Diese Meisterschaft ist höher zu bewerten als unser Titel 2002 mit dem BVB. So verrückt es klingt: Kein Geld ist vielleicht in Zukunft die Chance für Schalke. Falls sie junge Spieler haben, für die Siegen eine Sache von Tod oder Leben ist, wie es in der Fußballsprache heißt.“

Wird Bayern mit Manuel Neuer Dauer-Meister?

Lehmann: „Bayern ist immer Favorit. Mit Manuel Neuer umso mehr. Er hat eine starke Physis, ich sehe ihn gerne spielen. Bei Bayern kommt er nun an den Punkt: Ist Fußball das Wichtigste für mich? Gebe ich alles, um zu gewinnen? Bisher lief für Manuel die Karriere völlig glatt. Viel glatter als bei mir in dem Alter. Ich glaube, dass er den Sprung ganz nach oben schaffen wird, wenn er konstanter wird.“

Wo wir beim Glauben sind: Glauben Sie, dass Michael Ballack noch einmal für Deutschland spielt?

Lehmann: „Ich hoffe, dass er noch mal mitspielen darf. Man hört ja, dass er im August in Stuttgart gegen Brasilien dabei sein soll. Sozusagen als Abschied.“

Gibt es für Sie auch noch eine DFB-Verabschiedung?

Lehmann: „Jogi Löw hatte mir nach meinem Nationalelf-Abschied 2008 auch noch ein großes Spiel in Aussicht gestellt, das er dann wieder zurückgezogen hat. Falls es zum Verabschiedungs-Einsatz von Michael Ballack kommt, würde ich da noch einmal drauf zurück kommen.“

Eine königliche Abschlussfrage: Wie haben Sie in London die Hochzeit von William und Kate erlebt?

Lehmann: „Bei einer privaten Party. Es war faszinierend, zu sehen, mit welcher Begeisterung und Stolz das ganze Land feierte. Auf den Glanz einer Monarchie kann man als Deutscher ein bisschen neidisch sein. Manchmal finde ich es fast schade, dass wir keinen König mehr haben. Ob man das noch ändern kann?“

 

 

 

11. April 2011 - Arsenal siegt mit Lehmann im Tor

 

Elf Monate nach seinem letzten Bundesligaspiel hat Jens Lehmann einen Rekord aufgestellt: Der 41 Jahre alte Torwart wurde beim 3:1-Auswärtssieg des FC Arsenal bei Blackpool zum ältesten Ausländer, der je in der englischen Premier League zum Einsatz kam.

Der für die „Gunners“-Startelf vorgesehene Torhüter Manuel Almunia hatte sich beim Aufwärmen am Knie verletzt, Lehmann nahm seine unverhoffte Rückkehr in den Kasten der Nord-Londoner mit Humor. „Rentner müssen im Strafraum geschützt werden“, forderte er vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Lee Mason.

Der ehemalige Nationalspieler bot ein ordentliches Comeback, hatte unmittelbar vor Gary Taylor-Fletchers Tor für die Gastgeber (53.) aber großes Glück, dass Schiedsrichter Lee Mason Vorteil gewähren ließ: sein Foul an DJ Campbell im Strafraum wäre rotwürdig gewesen.

 

„Das Leben steckt voller Überraschungen“, sagte Lehmann nach der Partie zufrieden. Abou Diaby (18.), Emmanuel Eboué (20.) und Robin van Persie (76.) trafen für Arsène Wengers Elf, die nun seit 14 Spielen in der Liga ungeschlagen ist und sich noch Chancen in der Meisterschaft ausrechnet.

Mehr Fotos vom Spiel gegen Blackpool: Im neuen Forum!

 

 

 

 

 

 

 

20. März 2011 - Jens Lehmann bald die Nr. 1 bei Arsenal?

Die Gunners haben gerade in der entscheidenden Saisonphase ein großes Torwartproblem. Gleich drei Keeper sind verletzt und die momentane Nummer eins patzte am Samstag mal wieder. Ein Comeback von Jens Lehmann rückt so immer näher!

Doch wen soll der französische Trainer zwischen die Pfosten stellen, nachdem die beiden polnischen Keeper Lukasz Fabianski und Wojciech Szczesny sowie Vito Mannone verletzt. Die einzige Alternative heißt der zweit Jens Lehmann.

Lehmann auf der Bank

Der 41-jährige deutsche Ex-Nationalkeeper saß am Samstag bereits auf der Bank und musste sich den schweren Fehler von Almunia mit ansehen, der völlig kopflos bei einem langen Ball aus dem Tor stürmte und nach einem großen Missverständnis mit seinem Verteidiger Sebastien Squllaci konnte West Broms Odemwingie die Kugel ins leere Tor einschieben.

Comeback gegen Blackburn?

Im Moment scheint bei Arsenal nichts unmöglich und nicht ausgeschlossen, dass Jens Lehmann in zwei Wochen beim Heimspiel gegen die Blackburn Rovers sein Comeback mit 41 Jahren im Arsenal –Tor gibt.

Coach Arsene Wenger nach dem Spiel:

“We were absolutely 100 per cent guilty on that [goal]. Competition exists in every position, when Jens will be fit he will be judged like any other player. It’s the interest of the team that counts and of the club.”

Mehr Fotos vom 1. Training und 1. Einsatz für Arsenal von Jens Lehmann: Im neuen Forum!

 

 

 

17. März 2011 - Barclays Premier League - Perfekt: Wenger holt Lehmann zu Arsenal

- 0Jetzt ist es offiziell: Jens Lehmann unterbricht sein Dasein als "Fußball-Rentner" für drei Monate. Arsenal-Trainer Arsene Wenger heuert den 41-jährigen Torhüter als Nummer zwei hinter dem Spanier Manuel Almunia bis zum Ende der laufenden Saison in der englischen Premier League an.

Die Verpflichtung seines ehemaligen Schützlings gab Wenger auf einer Pressekonferenz bekannt. In den deutschen und englischen Medien wurde seit Tagen über die Rückkehr von Lehmann zu den "Gunners" spekuliert.

Nach dem Ausfall von Ersatztorhüter Lukasz Fabianski bis zum Saisonende wegen Schulterproblemen und der Fingerverletzung von Wojciech Szczesny verblieb dem französische Coach und Eurosport-Blogger auf der Torhüterposition nur noch seine etatmäßige Nummer eins Almunia.

Quelle: eurosport

Mitdiskutieren: Neues Forum!

 

 

 

15. März 2011 - Jens Lehmann: Spektakuläres Comeback bei Arsenal London

Er will es noch einmal wissen: Mit 41 Jahren stellt sich Jens Lehmann bei Arsenal London noch einmal der Herausforderung und wird als Nothelfer bei seinem früheren Verein als zweiter Keeper einspringen.

Glaubt man den Medienberichten, wird der frühere deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann ein spektakuläres Comeback geben. Auch in den britischen Medien haben sich Gerüchte verdichtet, dass Lehmann bei seinem früheren Verein FC Arsenal für einige Monate aushelfen wird.

"Bild.de" hat sogar vermeldet, dass Lehmanns Rückkehr nach London perfekt ist. "Arsenal hat momentan einen Torwart-Notstand. Da springe ich gern ein", erklärte Lehmann gegenüber dem Portal. Der frühere Torhüter von Schalke 04, Borussia Dortmund und vom VfB Stuttgart wird demnach als Nummer zwei hinter dem Spanier Manuel Almunia für den Rest der laufenden Premier-League-Saison auf der Bank sitzen und für den Fall der Fälle einsatzbereit sein. Das berichtet der "Guardian". Lehmann hatte mit Almunia schon während seiner Zeit bei Arsenal um den Stammplatz im Tor gekämpft.

Bei Arsenal herrschen nach großem Verletzungspech Torwartprobleme. So ist der Pole Lukas Fabianski an der Schulter verletzt und fällt für den Rest der Saison aus, sein Landsmann Wojciech Szczesny renkte sich einen Finger aus und fehlt mindestens sechs Wochen. Sowohl in der Champions League als auch im englischen Pokal sind die Gunners bereits ausgeschieden und in der Premier League will Arsenal mit gegenwärtig drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Manchester United, noch die Meisterschaft erreichen.

Sitzt er schon am kommenden Wochenende auf der Bank?

Lehmann soll sich momentan in London zu einem Trainerlehrgang aufhalten und sich noch in dieser Woche einem Fitnesstest unterziehen. Schon im nächsten Spiel bei West Bromwich Albion am Wochenende könnte er auf der Bank sitzen. (NCA)
 

 

 

 

22. Februar 2011 - Lehmann & Kahn gemeinsam auf der Bank

Früher saß nur einer auf der Bank, im Sommer werden sie sie beide drücken müssen: Jens Lehmann und Oliver Kahn werden voraussichtlich gemeinsam den Trainer-Schein machen. Der Lehrgang findet in Köln statt.

Neben Lehmann und Kahn werden auch Stefan Effenberg und Mehmet Scholl daran teilnehmen. Ziel ist der Erwerb der A-Lizenz. Und zumindest Lehmann scheint die besten Voraussetzungen mitzubringen, um die Prüfungen problemlos zu absolvieren. "Mir macht Lernen grundsätzlich Spaß", erklärte der 41-Jährige beim "Sky"-Mediengespräch in München.

www.fußball.de

 

 

 

19. Januar 2011 - Jens Lehmann wird 439. beim "Weißen Ring"

Auch in diesem Jahr fand erneut das längste Skirennen der Welt: "Der weisse Ring" in Lech am Arlberg statt. Die Distanz beträgt gut 22 Kilometer! Unter den 1.000 Teilnehmern befand sich in diesem Jahr auch Jens Lehmann. 

Der ehemalige Deutsche Nationaltorhüter machte auch auf Skiern beim längsten Skirennen der Welt eine gute Figur und erreichte das Ziel unbeschadet und überglücklich als 439.

 


 

 

 

 


 

 

 

     
 
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